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Schlussakt. Max Kollers zweiter Fall
 
 
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Schlussakt. Max Kollers zweiter Fall [Broschiert]

Marcus Imbsweiler
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 467 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., 2., Aufl. (1. Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899777816
  • ISBN-13: 978-3899777819
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 283.824 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Marcus Imbsweiler
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit bewährt trockenem Humor und feinem Gespür für menschliche Eigenarten lässt Marcus Imbsweiler seinen selbstironischen Ich-Erzähler Max Koller diesmal in einer Welt recherchieren, die so gar nichts mit der des penetranten Privatdetektivs zu tun hat: im Heidelberger Theater. Eine gelungene Mischung aus kriminalistischer Ermittlung, diffusen Beziehungen und Lokalkolorit." Monika Köhler, Literaturkritikerin

Kurzbeschreibung

Mord im Heidelberger Stadttheater: Während einer Opernaufführung wird die Garderobiere Annette Nierzwa erwürgt. Man findet sie im Zimmer von Bernd Nagel, dem Geschäftsführer des Philharmonischen Orchesters, der ihr Geliebter war. Daraufhin betrauen gleich zwei Personen den Privatdetektiv Max Koller mit Nachforschungen: der Journalist Marc Covet, der alles daran setzt, seinen Freund Nagel zu entlasten und die betuchte Opernliebhaberin Elke von Wonnegut, die sich um den Ruf Heidelbergs als Musikstadt sorgt. Die Indizien sprechen gegen Nagel: Er hat kein Alibi, die Beziehung zu Annette war nicht frei von Konflikten. Aber ist dem zögerlich-glatten Geschäftsführer ein Mord zuzutrauen? Koller lässt nicht locker. Er will diesen Fall lösen, und er wird ihn lösen!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ganz mein Geschmack! 8. September 2008
Von goat TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Ein paar Leichen, einige Tatverdächtige, jede Menge Motive und ein geschiedener Detektiv, der diesen Fall lösen soll.
Marcus Imbsweiler versteht es, seine Leser zu unterhalten. Seine leicht ironische Erzählweise ist locker und hat definitiv Suchtpotenzial. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und man rätselt die ganze Zeit mit, wer die Morde begangen hat, denn soviel sei verraten: bei einem Mord bleibt es nicht. Und wie es sich für einen guten Krimi verhält, fliesst das Blut nur in Maßen, so dass auch Jugendliche sich an Imbsweilers Schreibstil erfreuen dürfen. Ich habe das Buch förmlich verschlungen.

Dass Marcus Imbsweiler selber mehrere Jahre freier Mitarbeiter beim Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg war, kann man sehr gut merken. Seine Beschreibungen wirkten so autentisch, dass man das Gefühl hatte, selbst dabei zu sein.

Über seine Protagonisten erfährt man genug, um sich ein gutes Bild von ihnen machen zu können, aber gerade nur soviel, um einen potentiellen Täter nicht gleich zu entlarven.
Diesbezüglich hält der Autor am Ende des Buches noch eine Überraschung bereit.

Da die Fälle dieser Buchreihe in sich abgeschlossen sind, kann man die Bücher unabhängig voneinander lesen und braucht die Reihenfolge nicht unbedingt einzuhalten. Aber wie bei jeder anderen Reihe auch, empfehle ich natürlich die Bücher vom ersten Teil an zu lesen, weil die Protagonisten sich ja mit jedem Band weiterentwickeln.

Dies war ganz bestimmt nicht das letzte Buch des Autors für mich.
467 Seiten pures Lesevergnügen, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Imbsweiler hat mit diesem Buch seinen zweiten Krimi mit Max Koller vorgelegt. Max Koller ist ein etwas verschrobener Privatdetektiv im schönen Heidelberg, und genau so schreibt Imbsweiler auch die Geschichte. Hätte es ein reiner Krimi werden sollen, wäre ein radikales Kürzen angesagt gewesen. Doch der Autor konstruiert nicht nur einen vertrackten Plot, bei dem sich alles immer wieder ändert; er schreibt in einem dermaßen lakonischen, teilweise zynischen Stil, dass es eher eine Komödie ist. Trotzdem bleibt die Geschichte spannend bis zur letzten Seite. Nach dem ersten Buch, in dem dies alles noch nicht ganz zueinander gepasst hat, findet Imbsweiler hier zu einem sehr gekonnten Stil, dass man ihm durchaus internationale Klasse bescheinigen kann und er einen Vergleich mit den Könnern trockenen Humors und psychologischer Raffinesse wie zum Beispiel Martha Grimes nicht scheuen muss.
Spannend, humorvoll ... was gibt es noch? Ach ja; deutsche Autoren neigen erstens zum Moralisieren, zweitens zu ausufernden Beschreibungen nichtssagender Details, drittens zum unnützen Prahlen mit Bildung, viertens zu seltsamen Sprüngen in ihren Geschichten. Nichts davon gehört in einen Unterhaltungsroman und nichts davon findet man bei Imbsweiler. Wenn im ersten Buch noch der eine oder andere stilistische Makel vorhanden ist, so findet man in diesem Zweitling nur noch Andeutungen davon. Große Fabulierlust und Erzählkunst bekommt man also dazu.
Ich bin kein großer Krimiliebhaber. Trotzdem werde ich dieses Buch nicht in meinem Bücherschrank missen wollen. Krimiliebhaber werden spätestens ab diesem Buch und in Zukunft um diesen Autor nicht herumkommen. Kaufen, kaufen, kaufen. Und sich auf den dritten Fall freuen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kfir TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
In dem altehrwürdigen Stadttheater Heidelbergs wird die Garderobiere Opfer eines Gewaltverbrechens. Ein Freund des Geschäftsführer des Hauses betraut den Privatdetektiv Max Koller damit, dezent Ermittlungen parallel zur Polizei anzustellen. Sehr schnell scheint ein Schuldiger gefunden. Doch die wahren Motive bleiben ebenso wie ein möglicher Täter im Dunklen verborgen, da geschehen im Dunstkreis des Stadtorchesters zwei weitere Morde. Und obwohl Max Koller der Polizei und dem Umfeld der Opfer immer wieder gehörig ins Gehege gerät, bleiben seinen eigenwilligen und entschlossenen Ermittlungen die ersten Hinweise nicht verborgen.

Marcus Imbsweiler hat mit Max Koller einen kauzigen Ermittler geschaffen, der hier seinem zweiten grossen Auftrag nachgeht. Der Privatdetektiv hat nicht nur so seine Beziehungsprobleme mit seiner Ex-Frau, er ist auch dem Alkohol nicht abgeneigt, missachtet Autoritäten wie die Polizei und hat auch seine liebe Not mit dem Establishment. Es verwundert doch sehr, wie fein er einerseits seine Menschenkenntnis nutzt, um bei Zeugen zu Erkenntnissen zu gelangen, nur um sich dann kurz darauf wieder bereitwillig im nächsten grossen Fettnapf zu suhlen. So schlingert Max Koller scheinbar ziellos zwischen den Extremen hin und her, stets begleitet von seinem scheinbar unerschütterlichen Humor. Was für den Leser ein Quell steter Freude ist, ihm und seinem Wortwitz zu folgen, bringt ihn bei seinen Ermittlungen nicht nur Freude ein. Der vorlaute Privatflic, der immer das letzte Wort haben will, lässt kein Wortduell aus, auch wenn er dafür schon einmal Schläge einstecken darf. Doch ist Koller hart im Nehmen. Sei es bei Prügel oder beim Kater am Morgen nach einer durchzechten Nacht. Dass Max Koller da auch zum eigentlichen Ermitteln kommt, das mag verwundern. Doch bleibt er unbeirrt den Spuren auf der Fährte und Stück für Stück kommt der Leser der Lösung näher. Immer jedoch in kleinen Schritten, damit sich die Spannung bis zum Ende hin stetig aufbaut und der Täter und seine Motive erst auf den letzten Seiten erahnbar werden.

Das alles spielt im winterlichen Heidelberg, dass Marcus Imbsweiler mit viel Liebe zum Detail in diesem Lokalkolorit in Szene setzt. Mit gleicher Hingabe skizziert der Autor auch seine Charaktere, die sehr lebendig der Handlung Farbe verleihen, doch immer ein wenig Geheimnis behalten, damit die Spannung erhalten bleibt. Der dritte Eckpfeiler, der diesen überaus gelungenen Krimi ausmacht, ist seine Sprache. Einerseits wird die Spannung mit einer sehr flotten Schreibe transportiert, dann sind da aber gleichzeitig die vielen kleinen Beschreibungen, die dem Buch seinen Charakter und seine Eigentümlichkeit des Lokalkolorits geben. Und nicht zum Schluss die mit einem wunderbaren Wortwitz versehenen Kommentare und Dialoge des Privatdetektivs Max Koller.

Ein spannend und abwechslungsreich inszenierter Krimi mit viel buntem Lokalkolorit, eine Entdeckung in der deutschen Krimi-Szene.
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