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Schluss mit lustig!: Das Ende der Spaßgesellschaft
 
 
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Schluss mit lustig!: Das Ende der Spaßgesellschaft [Gebundene Ausgabe]

Peter Hahne
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: St.-Johannis-Druckerei; Auflage: 83., unveränd. Aufl. (Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3501051808
  • ISBN-13: 978-3501051801
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 231.212 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Hahne
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein brisantes, brandaktuelles Thema, das aufrüttelt. Endlich gibt es den viel beachteten Vortrag von Peter Hahne als Buch. Wo immer der Berliner Topjournalist in den letzten Monaten auf Einladung von Kirchen, Wirtschaftsverbänden oder Banken sprach: Die Hallen waren überfüllt, das Presseecho überschwänglich. Das Terrordrama von New York sieht Hahne als Einschnitt in Weltgeschichte und Zeitgeist. Der 11. September 2001 sei das Ende der Spaßgesellschaft und der Beginn einer neuen Suche nach alten Werten. Welche Werte sind es, die tragen, Halt geben und die es zu verteidigen gilt? Peter Hahne liefert eine packende Zeitanalyse und fordert die Rückkehr zu stabilen Werten zur Erneuerung unserer labilen Gesellschaft. Ohne Erinnerung an unsere christliche Herkunft gibt es keine Zukunft. Hahnes Fazit: Holt Gott zurück in die Politik!

Über den Autor

Peter Hahne ist Moderator der ZDF-Hauptnachrichten "heute". Bis 1985 war er in der Chefredaktion (Politik) des Saarländischen Rundfunks tätig. Er ist "Kurt-Magnus-Preis"-Träger der ARD, Mitglied des Rates der EKD und Kolumnist der größten Sonntagszeitung Europas "Bild am Sonntag".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Nichts verstanden...., 21. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Schluss mit lustig!: Das Ende der Spaßgesellschaft (Gebundene Ausgabe)
Peter Hahne hat überhaupt gar nichts verstanden, vor allem nicht unser Wirtschaftssystem.

Wir sollen mehr arbeiten..Und dann? Wenn jetzt alle doppelt soviel arbeiten, werden kurz daraufhin 50% der Stellen gestrichen, folglich gäbe es doppelt soviel Arbeitslose.

Er begreift einfach nicht, dass es einen Unterschied gibt zwischen 1948 (wo noch alles in Trümmern lag) und 2011, wo "jeder" 3 Handys und 2 Autos hat. Mal als kleiner Denkanstoß: VW könnte locker 20 Millionen (!) mehr Autos pro Jahr produzieren, die will bloß keiner kaufen! Was nützt uns die Mehrarbeit? Produzieren für die Müllhalde?

Ich könnte jetzt weiter ausholen, aber das ist wohl eh für die Katz!

PS: Was das überhaupt alles mit dem 11.09.2001 zu tun haben soll, wurde mir nie klar.....
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Spaßverderben als Selbstzweck, 14. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schluss mit lustig!: Das Ende der Spaßgesellschaft (Gebundene Ausgabe)
Da schaut er grimmig drein auf dem Buchdeckel, und genau so grimmig ist dann auch der Inhalt. Ich habe mir die Mühe gemacht, das Werk durchzulesen und bin auf einen Berg von Kulturpessimismus, Asketismus und penetranter religiöser Ansichten gestoßen.

Zunächst mal fällt an Hahnes Stil das nahezu zwanghafte Zitieren auf; überall ist das Buch durchsetzt mit irgendwelchen Wortschnipseln mehr oder weniger prominenter Institutionen, die dem Geschriebenen einen Hauch von Wichtigkeit und allgemeiner Lebensweisheit verleihen sollen.

Dann zeigt er ellenlang seine Verachtung für all die Dinge, die unserer Zeit (noch, heute weniger als zur Erscheinenszeit des Buches) ihre Lebensqualität verleihen: Soziale Absicherung, weitgehend freie Medien, Spiel und Spaß und das Leben eines individuellen Lebensstils, anstatt sich überall einfügen und beschränken zu müssen. Recht schnell beschreibt er, was ihm lieber wäre: er listet die Arbeitszeiten auf, die in den USA, Japan und Korea mehr als anderthalb mal so lang sind wie in Deutschland, klagt unsere ach so vielen Urlaubstage an und erwähnt lobend Länder, wo es im Jahr nur 10 Tage Urlaub gibt.

Was es daran zu beklagen gibt, kann er nicht begründen, aber für ihn ist offenbar grundsätzlich Leid und Beschränkung gut und Spaß schlecht. Und folglich werden auch die USA lobend erwähnt, wo einem im Supermarkt die Ware von Packern in Tüten gesteckt wird, das US-"Jobwunder", wo Leute 2 oder 3 Jobs nur zum blanken Überleben brauchen und auch nach 70 Stunden Arbeit pro Woche noch in einer öffentlichen Suppenküche essen müssen und keine Krankenversicherung haben. Fragwürdige Märchen liest man, wo er schreibt, dass auch der Burgerverkäufer mit 6 Dollar pro Stunde (immerhin ein gesetzlicher Mindestlohn!) noch ein angesehener Mann ist und sein Dienst geschätzt wird. Abgesehen davon, dass er von Wertschätzung weder Essen, noch Haus oder ärztliche Versorgung kaufen kann, sind Burgerverkäufer und Tütenpackerinnen in den USA genau so wenig angesehen wie bei uns.

Klischees über andere Länder prägen auch sein Türkei-Bild, wo er sich so grobe Schnitzer leistet, wie man sie macht, wenn man den türkischen Staat mit Kreuzberg oder der Dortmunder Nordstadt gleichsetzt: Er bemängelt fehlende Trennung von Kirche und Staat, obwohl die Türkei seit Ende des 1. Weltkriegs ein absolut säkularer Staat ist, wo Religion in der Politik nichts zu suchen hat und es eine Staatskrise auslöst, wenn die Frau eines Präsidentschaftskandidaten ein Kopftuch trägt. Und was er von anderen Ländern fordert, will er für Deutschland ganz und gar nicht umsetzen.

Was Hahne propagiert, ist klar: er will viele billige und willige Sklaven, die bis zum Umfallen schuften und auch nicht den leisesten Anspruch auf Vergnügen und gutes Leben anmelden. Passend dazu sein Bedauern für die ach so armen Unternehmer, die ob der Steuerlast aus Deutschland fliehen, weil sie nicht wollen, dass die abgeschöpften Leistungserträge der Mitarbeiter etwa nicht nur ihnen, sondern via Steuer auch wieder dem Bürger zu Gute kommen.

Und wie kriegt man die Leute zu solchem Spaßverzicht? Ganz klar: weg mit Cannabis und Ecstasy, her mit dem Opium für's Volk! Den 11. September sieht er dabei als Zeitenwende und als Anlass, sich doch vom Islam eine Scheibe abzuschneiden. Bewundernd schaut er auf die strenggläubigen Moslems, verachtungsvoll auf die westlichen Wischiwaschi-Christen, die ihren eigenen Glauben "nicht ernst nehmen". Der islamische Fundamentalismus ist für ihn nicht etwa der Anlass, die Grund- und Freiheitswerte, die elementarer Bestandteil der "Spaßgesellschaft" und somit Gegenpol zu den repressiven, sexual- und lebensfeindlichen Haltungen der Fundamentalisten sind, zu verteidigen.

Nein, er fordert, die Bibel als feste Grundlage für verbindliche gesellschaftliche Normen, er fordert die Abschaffung der individuellen Moral und weit reichende gesellschaftliche Norm- und Moralvorschriften. So, wie er es schreibt, sollen die Normen der Bibel absolut sein und nicht etwa kritisch hinterfragt und gegebenen Falls aufgehoben und ignoriert werden. Zwar schreibt er es nicht im Klartext, aber die Absolutheit seines Pochens auf die Bibel lässt vermuten, dass er gerne die Schöpfungsgeschichte wörtlich genommen und die rigide Sexual"moral" vergangener Jahrhunderte wieder eingeführt haben will. Er schreibt von fester Grundlage und Fundament, und was heraus kommt, ist: Fundamentalismus. Vielleicht nicht mit heiligem Krieg, Steinigen und Hexenverbrennungen, aber in der geforderten Gesellschaftsstruktur totalitär. Statt dem islamischem Fundamentalismus Freiheitswerte, Lebensfreude und individuelle Lebensbestimmung entgegen zu setzen, will er das Gleiche auf Basis des Christentums aufziehen!

Was dieses Verdammen von Spaß und Vergnügen und die Aufnötigung religiöser Vorgaben dem Leser bringen sollen, wird nirgendwo erwähnt, es werden immer nur düstere Katastrophenszenarien gesponnen: keine Kinder, Überalterung, moralischer Verfall, der Islamismus, der sich nur deswegen ausbreitet, weil wir mit dem Christentum nicht dasselbe machen. Ebenso düstere wie nebelhafte Bedrohungen werden an die Wand gemalt, gegen die nur Askese, Zucht und Ordnung und Rückbesinnung auf den Glauben aus nicht näher geschildertem Grund der einzige Ausweg sein sollen. Es geht nicht um glückliche Individuen, sondern es wird im Nebel gestochert und "die Gesellschaft", "der Staat" und "die Kultur" in den Mittelpunkt gestellt.

Das Buch hat keinen nennenswerten intellektuellen Wert, aber es ist eine typische Äußerung aus einer korrupten Landeselite, die dem "gemeinen Volk" die Lebensqualität nehmen, sie mit religiöser Scharlatanerie gefügig und folgsam machen und zum Sklavenheer ohne geistige und handlungsmäßige Freiheit machen will. Es ist auch der gleiche Mist, auf dem Programme wie die "Agenda 2010", nach korrupten Politikern benannte Armutsreformen, das Lobbyistengerede über den zu hohen Lebensstandard der Deutschen (außer dem dieser Agitatoren), Computerspiel-Verbote und Internetzensur, Hetzberichte über "Sozialschmarotzer" mit Flachbildschirmen und "sexuelle Verwahrlosung" durch Pornografie wachsen.

Und in dieser Rolle hat das Buch dann doch einen gewissen Wert, denn es zeigt, in welche Hölle auf Erden uns professionelle Spaßverderber gerne stürzen wollen.
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68 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Diagnose: Hedonismus - Therapie: (Religiöse) Werte, 9. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Schluss mit lustig!: Das Ende der Spaßgesellschaft (Gebundene Ausgabe)
Man kennt die 'zwei Gesichter' des Peter Hahne: Einerseits sehr professioneller Sprecher der "heute"-Nachrichten, der seine Meldungen ohne erkennbare Meinungsäußerung in Verbal- oder Körpersprache verliest; andererseits bekennender protestantischer Christ, dessen Meinungsstärke man wöchentlich in der Bild am Sonntag nachprüfen kann. In der vorliegenden kurzen Schrift (ca. 140 S. Kleinformat Großdruck) tritt nur letzteres in Erscheinung.
Peter Hahne beklagt den Zustand unserer Gesellschaft. Er empfindet sie als labil und orientierungslos. Man traue sich aus Indifferenz und falsch verstandener Toleranz nicht mehr, Gutes gut und Schlechtes schlecht zu nennen. Weil dies so sei, werden positive Dinge und Entwicklungen nicht mehr verteidigt bzw. gefördert, Verirrungen werde freien Lauf gelassen. Mangels Maßstäben gehe die allgemeine Moral verloren. Die Eliten stellen in ihrem Handeln keine Vorbilder (mehr) dar. Aus Mangel an Orientierung ergehe man sich in einer Kultur oberflächlicher (Massen-)Unterhaltung und ironiegeladener Bespaßung.
In der Beobachtung dieser Sachverhalte muss man dem Autor in erheblichem Maße recht geben. Tatsächlich kann man eine Reihe von Fehlentwicklungen kaum übersehen. Es findet eine langsame, aber stetige Entsolidarisierung statt, sei es durch eine Auflösung des Familien- und Nachbarschaftsverbandes oder durch die zunehmende Betonung der Selbstverwirklichung, der Eigenverantwortung und der Suche nach dem persönlichen (materiellen) Vorteil. Wenn man sich ansieht, was so im Fernsehen läuft, wenn die Kinder von der Schule nach Hause kommen, kann einem schon schlecht werden. Diese Liste könnte man noch lange fortsetzen.
Als Therapie schlägt Peter Hahne die Rückkehr zu traditionellen Werten vor, und zwar nicht zu irgendwelchen, sondern zu denen des kirchlichen Christentums, der konfessionell gebundenen Theologie, der Bibel. Doch er geht noch weiter: Er fordert nicht nur die Rückkehr zu den Werten, sondern auch die Rückkehr zum Glauben selbst. Und darin ist er kompromisslos.
Er fordert zwar nicht ausdrücklich Missionierungskampagnen in Deutschland, aber das ist dann auch schon alles. Seiner Meinung nach ist ohne einen festen christlichen Glauben keine Orientierung in der Welt möglich - weder was die Moral, noch was die Lebensziele angeht.
Diese Ansicht hat mich persönlich schon getroffen. Ich bin nicht religiös, habe also weder Gottglauben, noch Gottvertrauen oder Gottesliebe, glaube aber trotzdem für mich in Anspruch nehmen zu können, sozialkompatible Moralvorstellungen zu haben und mich im Leben zurechtfinden zu können. Aber für Peter Hahne ist das nicht möglich. "Es gibt keine Ethik ohne Religion." "Holt Gott zurück in die Politik - das heißt dann: Holt das Maß zurück. Den Maßstab, an dem sich alles messen lassen muss. Denn wenn Gott weichen muss und der Mensch an die erste Stelle tritt, sind Extremismus und Fanatismus die Folge." Da fragt man sich schon, ob nicht umgekehrt ein Schuh draus wird. Wenn der Glaube im Zweifel alles dominiert und der Mensch an die zweite Stelle tritt, führt nicht gerade das zu Extremismus und religiösem Wahn? Aber nein: "Der atheistische Fundamentalismus ist die größte Bedrohung unserer Gesellschaft" - "Christus oder Chaos".
Es fällt auch auf, was Hahne nicht aufführt. Die Werte der Aufklärung, die säkular begründeten Freiheiten und Rechte der Menschen und der Bürger, auf der nicht nur unsere Verfassung gebaut ist, finden keine Erwähnung.
Dieses Buch ist ganz klar eine Streitschrift, in weiten Teilen sogar eine Polemik, die den Boden einer nüchternen Analyse klar verlässt. Peter Hahne bringt seine tief sitzende Abneigung gegen die gesamte gesellschaftliche Entwicklung der letzten 40-50 Jahre zum Ausdruck, vor allen Dingen gegen die 68er-Bewegung. Bei der Begründung seiner Thesen nutzt Hahne gerne Binsenweisheiten sowie Zitate, die vom Wortlaut her gerade gut in den Text passen, deren Autoren mit der jeweiligen Verwendung jedoch häufig wohl kaum einverstanden wären.
Warum habe ich für dieses Buch drei von fünf Sternen vergeben? Die Sterne sollen angeben, ob es sich lohnt, es zu lesen. Wenn man eine ausgewogene und logisch begründete Meinung zu einem gesellschaftlichen Thema wünscht, ist dieses Buch aus den geschilderten Gründen keine gute Investition. Doch man soll ja nicht nur das lesen, von dem man weiß, das es der eigenen Meinung nahekommt. Peter Hahne hat das, was er publiziert hat, sicherlich mit bestem Willen und in ehrlicher Sorge um unsere Gemeinschaft geschrieben. In diesem Sinne gibt das Buch eine gute Einsicht in das, was in praktizierend christlichen Kreisen gedacht und sicherlich von einem erheblichen Teil unserer Gesellschaft goutiert wird. In einer Demokratie muss es möglich sein, auch ein solches Buch zu schreiben - und man sollte es ernst nehmen.
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