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Schluss mit der Umerziehung!: Vom artgerechten Umgang mit den Geschlechtern. Wie Frauen in Unternehmen endlich aufsteigen und Jungen in der Schule nicht weiter abstürzen Broschiert – 21. Mai 2012


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Produktinformation

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (21. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453182863
  • ISBN-13: 978-3453182868
  • Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3,7 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 147.963 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Gisela Erler ist es leid, dass so viel weibliches Potenzial verschenkt wird. Wer ihr Buch gelesen hat, denkt: Wären nur alle Firmen Frauenunternehmen." (news.de)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gisela A. Erler, Tochter des SPD-Politikers Fritz Erler, war als Studentin 1967 Mitbegründerin des Münchner Trikont-Verlags und forschte später am Deutschen Jugendinstitut zu Geschlechterrollen, Familie und Beruf. 1987 veröffentlichte sie zusammen mit anderen Frauen das vieldiskutierte „Müttermanifest“. 1991 begann sie mit dem Aufbau des Unternehmens pme Familienservice, das binnen weniger Jahre vom kleinen Start-up zu einem Großunternehmen heranwuchs und für mehr als 600 Firmen tätig ist, darunter viele multinationale Konzerne. Bis heute ist es ein von Frauen geprägtes Unternehmen, das mit seinen vielen weiblichen Mitarbeitern erfolgreich eine ganz eigene frauenspezifische Arbeitskultur entwickelt hat. Seit Mai 2011 ist Gisela A. Erler Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in der grün- roten Landesregierung von Baden-Württemberg.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Arne Hoffmann VINE-PRODUKTTESTER am 21. Mai 2012
Format: Broschiert
"Wir müssen die Geschlechterfrage neu denken!" verkündet das Backcover von Gisela Erlers jüngst erschienenem Buch "Schluss mit der Umerziehung! Vom artgerechten Umgang mit Geschlechtern" (Heyne 2012). Weiter heißt es dort: "Warum sind Frauen in Spitzenpositionen so spärlich vertreten? Warum sind Jungen so häufig Bildungsverlierer? Es sind unterschiedliche Anreize, die beide Geschlechter antreiben. Frauen sind nicht für die männlich geprägten Spielregeln der Arbeitswelt zu gewinnen, Jungen nicht für einen Schulalltag, in dem ihre körperliche Energie und Risikofreude ausgegrenzt werden. Schluss mit der Umerziehung: Männer und Frauen sind verschieden, nutzen wir doch ihre unterschiedlichen Stärken, statt sie ihnen abzutrainieren!" Das Buch soll unter anderem bei einer Podiumsdiskussion, die der Heyne-Verlag gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet, der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Das lässt aufhorchen. Zum einen ist es bemerkenswert, dass "Schluss mit der Umerziehung!" nach den Büchern Ralf Bönts, Kristina Schröders, Roy Baumeisters und den erwarteten Büchern von Monika Ebeling und Professor Gerhard Amendt eine weitere Neuerscheinung im Jahr 2012 darstellt, die sich den starren ideologischen Vorgaben des feministischen Mainstreams widersetzt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michaela Hoevermann TOP 500 REZENSENT am 24. Juli 2012
Format: Broschiert
Die reale Gleichstellung von Männern und Frauen ist in Deutschland noch nicht erreicht. In der Schule versagen die Jungen, auf der Karriereleiter die Mädchen. Zumindest schaffen sie es selten in die Top Jobs, denn in Wirtschaft und Politik sitzen mehrheitlich Männer auf den bestbezahlten Stühlen. Im Privatleben stehen gebildete, heterosexuelle Frauen später vor dem Problem, einen passenden Lebenspartner zu finden. Denn die männlichen Bildungsverlierer von heute sind morgen als potentielle Partner unter Umständen nicht interessant.

"Schluss mit der Umerziehung" fordert nun Gisela Erler, seit 2011 Staatsrätin in Baden-Württemberg, und rät zu einem 'artgerechten Umgang mit den Geschlechtern'. Geschlechtsspezifische Stärken sollen wahrgenommen und gefördert, nicht etwa abtrainiert werden.

*

DIVERSITY MANAGEMENT

Gisela A. Erler, Tochter des SPD-Politikers Fritz Erler, bewegt sich damit in Bahnen des Diversity Management bzw. Vielfaltsmanagements.

Diversity Management akzeptiert die die individuelle Verschiedenheit der Mitarbeiter und diskriminiert nicht aufgrund von Alter, Behinderung, Geschlecht, Hautfarbe, Lebensstil, Religionszugehörigkeit, sexueller Orientierung etc., sondern arbeitet mit positiver Wertschätzung. So wird eine produktive Atmosphäre geschaffen.

*

BIOGRAPHISCHER HINTERGRUND

Interessant zu lesen sind besonders die biographischen Teile und die Rückschau der Autorin in die feministischen Debatten zwischen den 1960er und frühen 1980ger Jahren, als der Streit zwischen Gleichheit und Differenz der Geschlechter aufbrandete.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FMA TOP 1000 REZENSENT am 5. Juni 2012
Format: Broschiert
Erler provoziert nach allen Seiten: Feministinnen und Gender-Vertreter werden viele ihrer Thesen biologistisch nennen. Dass Mann und Frau sich nun einmal durch Dispositionen und Gene, Körperbau und Hormone, neurophysiologische Strukturen und Wahrnehmungs- und Interpretationsmuster unterscheiden, ist gerade auf der politischen Ebene keine gern gehörte Feststellung mehr, wenngleich sie schlicht der allgemeinen menschlichen Wahrnehmung und wissenschaftlichen Ergebnissen entspricht.

Erler trägt so furchtbar reaktionäre" Feststellungen vor, dass Männer i.A. von Natur aus dominanter, zielstrebiger, prinzipienorientierter sind als Frauen - und noch schlimmer - die meisten Frauen genau das - den dominanten, maskulinen Typus - bevorzugen. Soweit - so Erler - sie nicht durch Einnahme der Pille und damit verbundenem dauerhaft erhöhtem Östrogen-Spiegel in einer Art Dauer-Pseudo-Schwangerschaft leben und ihr Schutzbedürfnis durch ein gut entwickeltes Sozial- und Gesundheitssystem herab gesetzt ist.

Männer seien mehr optisch orientiert, Frauen akustisch - sie hören besser, ihre Sprachkompetenz ist besser ausgeprägt. Sie sind kommunikativer, integrativer, eher empirisch induktiv orientiert - Männer hingegen eher konfrontativ und deduktiv. Eine zweite Eva Herrmann ist Erler nun aber gewiss auch nicht und als eher in dieser Hinsicht konservativer Mensch, wird man mit ihrer doch recht unkonventionellen Haltung zu Ehe und Familie schwerlich konform gehen können.

Dennoch geht ihr Ansatz in eine weit richtigere" Richtung als bisherige Strategien. Gleichberechtigung ist ein erstrebenswertes Ziel. Der Westen ist hier jedoch längst dabei, auf der anderen Seite vom Pferd zu fallen.
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