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Schluss mit Lustig: Warum Leistung und Disziplin mehr bringen als emotionale Intelligenz, Teamgeist und Soft Skill
 
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Schluss mit Lustig: Warum Leistung und Disziplin mehr bringen als emotionale Intelligenz, Teamgeist und Soft Skill (Gebundene Ausgabe)

von Judith Mair (Autor)
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Eichborn (Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821839627
  • ISBN-13: 978-3821839622
  • Größe und/oder Gewicht: 22,7 x 15,9 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 223.471 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sun, Ericsson, die Deutsche Telekom, Siemens, Hewlett-Packard -- zu tausenden setzen die krisengeschüttelten Unternehmen ihre Mitarbeiter vor die Tür. Stellenabbau gilt als Nonplusultra der Kostenreduzierung. Dass diese Radikalkur den Mitarbeitern auf den Magen schlägt, kein Wunder.

Doch die New Economy hat ausgespielt. In ihrem Buch Schluss mit lustig! beschreibt Judith Mair, warum Unternehmen mit ihrer Duzkultur die Mitarbeiter in die emotionale Sackgasse manövrieren. EQ-Wahn und Spaßkultur seien die größten Lügen der Arbeitswelt. "Arbeit macht keinen Spaß, flexible Arbeitszeiten bedeuten Überstunden bis spät in die Nacht, Eigenverantwortung heißt in der Realität Selbstausbeutung." Was die Mitarbeiter brauchen, seien klare Vorgaben, eindeutige Ziele und ein Chef, der ihnen sagt, wo es langgeht. Dann klappt es auch mit dem Glücklichsein.

Leider aber schießt Mair über das Ziel hinaus. Die coolen Internet-Firmen, wie sie diese in ihrem Buch kritisiert, in denen kreative junge Menschen schräge Online-Konzepte ausheckten, Tischfußball spielten und spät nachts, im bläulichen Licht der Monitore, Pizza vom Bringdienst verspeisten, waren Randerscheinungen. Von den Medien in Szene gesetzt und ihre börsenmilliardenschweren Betreiber zu Popstars stilisiert. In allen anderen Unternehmen, die sich vielleicht das eine oder andere abgeguckt haben, herrschen seit jeher die Regeln des Ancien Régime. Und genau dort liegt das eigentliche Problem. --Martina Bergmann



manager magazin (11/2002)

Muss Ordnung sein?

Vertrauen versus Kontrolle im Unternehmen.

Die zwei Autoren spielen in unterschiedlichen Ligen. Auf der einen Seite Reinhard Sprenger (49), Managementberater und multipler Bestsellerautor ("Mythos Motivation", "Das Prinzip Selbstverantwortung", "Aufstand des Individuums"). Seit nunmehr zehn Jahren plädiert Sprenger für die Befreiung des Angestellten vom Korsett der konventionellen Arbeitsorganisation. Auf der anderen Seite Judith Mair, Jahrgang 1972 und Chefin einer winzigen Designagentur in Köln.

Anfang Oktober hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht. Auf schmalen 184 Seiten beerdigt Mair viele der Ideen, für die der Name Sprenger steht. Flache Hierarchien? Für Mair eine Einladung zu fruchtlosen Debatten und verschleppten Entscheidungen. Teamarbeit? Eine Form der kollektiven Verantwortungslosigkeit. Die Abschaffung der Stechuhr? Eine subtile Variante der Selbstausbeutung.

Mair plädiert für eine Renaissance von Disziplin und Kontrolle im Arbeitsalltag. Stolz veröffentlicht sie das strenge Regelwerk, das sie angeblich in ihrer eigenen Agentur durchgesetzt hat: "Dienstbeginn ist werktags um Punkt 9 Uhr. Um 17.30 Uhr ist Dienstschluss, spätestens um 18 Uhr hat auch der Letzte das Büro verlassen." Beim Kunden treten Mairs weibliche Mitarbeiter in Einheitskostümen an, die an Stewardessen-Uniformen der 70er Jahre erinnern.

Gegenüber Mairs junger Lust an der Unterordnung erscheint Sprenger wie ein gutmütiger Apo-Veteran; wie der Daniel Cohn-Bendit der Managementberatung. In seinem neuesten Buch "Vertrauen führt" variiert Sprenger ein weiteres Mal die Melodie seiner vergangenen Werke: Nur wer seinen Mitarbeitern Vertrauen schenkt, kann Höchstleistungen erwarten.

Das klingt gut und richtig, aber nicht besonders originell. Die Forderung nach dem "Empowerment" des einzelnen Mitarbeiters gehört seit Jahren zum Schlagwortschatz am Stammtisch in der neuen Wirtschaft.

Judith Mair hingegen provoziert. In munteren Formulierungen erregt sie sich über die neuen losen Sitten im Arbeitsleben. Jeder, der schon einmal in einer Design-, Multimedia- oder sonstigen Kreativagentur tätig war und den dor-tigen Zwang zum kollektiven Individualismus erlebt hat, wird bei Mairs Schilderungen viel zu lachen haben.

Mit ihren Vorschlägen zur Bekämpfung des modischen Laisser-faire schießt Mair allerdings weit übers Ziel hinaus. Wenn sie ihren Mitarbeitern allen Ernstes vorschreiben will, sich untereinander zu siezen und auf keinen Fall mit dem Kickboard ins Büro zu fahren, dann hat das mit ernsthaften Führungskonzepten nichts zu tun. Eher handelt es sich um einen satirischen Gegenreflex zu den Ideen, die Reinhard Sprenger populär gemacht hat.

Fazit: Sprenger hat Recht ­ aber Mairs Buch macht mehr Spaß.

© manager magazin - Vervielfältigung nur mit Genehmigung


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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Äußerst bedenkliche Ratschläge, 13. Dezember 2003
Von cand. phil. Brigitte Ecker "cand. phil. Brigi... (Wien/Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Es mag sein, dass in den Firmen, in denen Frau Mair beschäftigt war, den Mitarbeitern zu viele Rechte eingeräumt werden.

Aber wie schon an anderer Stelle angemerkt wurde, schießt Frau Mair weit über das Ziel hinaus.

Ich bin ebenfalls für Leistung und Disziplin im Berufsleben, aber was Frau Mair in ihrer Firma betreibt, kann man nur als Schikane der Angestellten bezeichnen.

Kein vernünftiger Arbeitnehmer wird etwas dagegen haben, wenn private Telefonate reglementiert werden oder eine Firmenkleidung verlangt wird, aber Frau Mair reglementiert Dinge, die auch eine Chefin nichts angehen, etwa privatere Gespräche am Arbeitsplatz. Selbst für geringe Vergehen werden Konsequenzen angedroht. In Österreich hätte diese Dame sicher schon Probleme mit den Arbeitnehmervertretungen bekommen.

Ihre Einstellung zu den Mitarbeitern verrät schon die Firmenbezeichnung "Mair u. a.". Die Mitarbeiter, die ihr die Arbeit erledigen, sind nur "u.a." und sie ist die Chefin, die anordnet und bis ins Private gehende Vorschriften macht und schon bei relativ geringen Vergehen, die nirgendwo anders stören würden, arbeitsrechtliche Schritte setzt.

Auch wenn sich die Zahl der Mehrdienstleistungen in Grenzen hält, in der Firma ist man länger als daheim bei der Familie. Daher ist auch das Arbeitsklima wichtig.

Weiters sieht es jeder Arbeitnehmer gern, wenn man seine Leistung schätzt und ihn daher motiviert.

Das Buch ist für jeden künftigen Chef und Vorgesetzten eine Anleitung, wie er seine Mitarbeiter NICHT führen soll, will er keine hohe Fluktuation riskieren.

Als Arbeitnehmerin und Interessensvertreterin sowie Absolventin von Führungs- und Managementkursen war ich erschüttert, was heutzutage teilweise unter "Führung" verstanden wird. Mich wundert, dass derartige Arbeitsverträge in der Bundesrepublik möglich sind.

Dieses Buch ist absolut nicht empfehlenswert und das Regelwerk zumindest in Österreich rechtlich bedenklich.

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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Lust an der Provokation, aber wenig Substanz, 3. Januar 2003
Von Mark Huebner-Weinhold "randcreek" (Schönberg / Herzogtum Lauenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Soviel vorweg: Dieses Buch zu lesen, ist höchst unterhaltsam. "Schluss mit lustig!" hat Judith Mair ihre Abrechnung mit dem antiautoritären Führungsstil genannt. Die 30-jährige Agenturchefin versucht zu begründen, so der Untertitel, "warum Leistung und Disziplin mehr bringen als emotionale Intelligenz, Teamgeist und Soft Skills". Ihre Botschaft lautet klar: Arbeit macht keinen Spaß, Mitarbeiter brauchen klare Anweisungen. Doch leider bleibt das konservative Führungskonzept der Autorin fragmentarisch. Jenseits amüsanter Schilderungen loser Sitten im Arbeitsleben spürt man vor allem die Absicht, medienwirksam zu provozieren.
(Mark Hübner-Weinhold)
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14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Chance vertan, 4. November 2002
In einer Zeit, die durch immer neue Management-Trends und -Moden charakterisiert ist, nimmt Judith Mair einen interessanten Standpunkt ein. Sie fordert die Rückkehr zu alten Tugenden. Leider konzentriert sie sich dabei hauptsächlich auf polemische Kommentare anstatt ihre These nachvollziehbar darzulegen. Damit hat sie die Chance vertan, dem Leser zu neuen Einsichten zu verhelfen. Wer sich für im besten Sinne professionelle Managementliteratur interessiert, ist z.B. mit Fredmund Maliks "Führen, Leisten, Leben" deutlich besser bedient.
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1.0 von 5 Sternen Wer dem zustimmt, hat nichts begriffen
Leistung und Disziplin bedingen emotionale Intelligenz, Teamgeist und Soft Skills.
Was Frau Mair betreibt ist reine Polemik auf Worthülsen, denen sie offenbar selbst... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Klaas Kramer veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Schluss mit lustig
Judith Mair ist eine junge Unternehmerin aus Köln und leitet mit vier Partnerinnen eine Kommunikationsagentur. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Loquenz Unternehmensberatung Gmbh veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Traurig, aber wahr...
ich habe judith mairs buch in meiner dissertation über erfolgreiche personalpolitik aufgenommen - und was soll ich sagen? Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von A. A. Wildenauer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Endlich eine Abrechnung mit der Spaß-Gesellschaft
Im Jahre 2002, in dem ein selbsternannter Spaßvogel, der Junggeselle aus Bonn, der Spaßkultur huldigte und sich damt in ganz Deutschland lächerlich machte, erschien von einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2005 von B. Bauer

5.0 von 5 Sternen Mutierte Kultur in Unternehmen
Die Autorin ist der Meinung, dass „die zeitgemäße Unternehmensorganisation ihre Feuertaufe nur schwer lädiert überstanden habe und kaum eine Gelegenheit auslässt, um sich im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juli 2004 von erew-institut

1.0 von 5 Sternen Netter Versuch ...
Der Versuch, unsere Gesellschaft mit diesem Buch wachzurütteln ist nicht gelungen. Natürlich stimme ich Judith Mair uneingeschränkt zu, dass endlich "Schluss mit lustig" sein muss... Lesen Sie weiter...
Am 5. Mai 2004 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Wider die Schlagworte!
Das Buch ist wichtig. Ob Mair wirklich über das Ziel hinausschiesst, wie dies die bisherigen Rezensionen weis machen wollen, darüber lässt sich wohl streiten. Lesen Sie weiter...
Am 4. August 2003 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Erfolgreich werden, erfolgreich bleiben!
Zumindest schafft die Autorin eines: sie zieht über die ach so hippen New-E-Kids gar prächtig her! Dabei versprüht das Buch dieses gewisse Flair der Nestbeschmutzung - und das ist... Lesen Sie weiter...
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Am 14. Mai 2003 veröffentlicht

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