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Schloss aus Glas (HoCa Neue Medien) [Audiobook] [Audio CD]

Jeanette Walls , Ulrike Grote
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (181 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

13. Februar 2006 HoCa Neue Medien
Leicht und handlich: Bestseller im Pocket Format

Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Ihr Vater holt ihr die Sterne vom Himmel und verspricht ihr ein Schloss aus Glas. Was macht es da schon, mit leerem Bauch ins Bett zu gehen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Doch irgendwann ist das Bett ein Pappkarton auf der Straße …



• Heyne Pocket: Die perfekten Begleiter für unterwegs und ein charmantes Lesevergnügen, das man nicht mehr aus der Hand kann!

• Kleines Format (11,3 x 9 cm) – gleiche Schriftgröße wie die Taschenbuchausgabe!

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH; Auflage: Gekürzte Lesung. (13. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455304362
  • ISBN-13: 978-3455304367
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (181 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 497.983 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Der innere Konflikt der Autorin, der sie jahrelang schweigen ließ, wird bereits in der Einleitung deutlich. An einem stürmischen Märzabend befindet sich die bekannte Kolumnistin Jeanette Walls auf dem Weg zu einer Party. Ihre Vorfreude weicht schlagartig, als sie vom Taxi aus die zerlumpte alte Frau mit dem verfilzten Haar erblickt, die gerade einen Müllcontainer durchwühlt. Sie erkennt die vertrauten Bewegungen, die Art, wie sie den Kopf schieflegt, um ihren Fund zu begutachten. Schockiert und beschämt kehrt Jeanette Walls in ihr nobles Appartment auf der Park Avenue zurück. „The Party is over!“ -- Die Vergangenheit war zurückgekehrt. Die Pennerin auf der Straße war Jeanette Walls eigene Mutter. Eine Kindheit der etwas anderen Art zieht noch einmal vorüber.

„Wir türmten ständig, meistens mitten in der Nacht!“ -- Ob solche Eltern für Jeanette und ihre beiden Geschwister (ein viertes kam später hinzu), eher Segen oder Fluch darstellten, mag der Leser entscheiden. Mit einer Art Hippie-Philosophie und einem nonkonformistischen Besserwissertum, das zuweilen nervt, ausgestattet, hatten Rex und Rose Mary Walls beschlossen, allem Konsum den Kampf anzusagen. Ein naturhaftes Leben „on the road“ sollte den Kinder „echte Werte“ vermitteln. Ein zwiespältiges Unterfangen bei einem Vater, der in lichten Momenten seinen Kindern die Welt erklärte, Sterne vom Himmel holte und ihnen ein „Schloß aus Glas“ versprach, dann wieder klaute wie ein Rabe, und sich in den finstersten Phasen seiner Trunksucht gar in einen regelrechten Berserker verwandeln konnte.

Auch die Mutter, eine vor jeder Arbeit zurückscheuende verhinderte Künstlerin, bot kein rechtes Gegenmodell. Jeanette Walls indes beschloss rückblickend, die positiven Aspekte ihrer „Erziehung“ herauszustellen. Die ständige Flucht vor „den Handlangern, Blutsaugern, der Gestapo“, wie der Vater seine Verfolger verwünschte, die Nahrungsaufnahme aus Müllcontainern, die zerschlissene Kleidung -- das gewählte Außenseitertum gerät bei ihr nicht zum Mangel sondern zum Lebensgewinn.

Wie das elterliche Fantasiegebäude erste Risse bekam und die allmähliche Abspaltung erfolgte, wird mit leisem Humor, großer erzählerischer Kraft und (nicht immer nachvollziehbarer) Liebe abgehandelt. Nach Nick Flynns literarisch schrofferen Bullshit Nights das zweite große Buch dieses Frühlings zum Thema Kindheitsbewältigung. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Ein komisches, anrührendes Buch." (Stern)

"Geschichten erzählen kann Walls. Bald will man das Buch gar nicht mehr zuklappen." (Frankfurter Neue Presse)

"Jeannette Walls berichtet mit Liebe, aber auch mit Wehmut, jedoch ohne Bitterkeit von dieser seltsamen Kindheit in einer unangepassten Familie." (Elke Heidenreich)

"Lange zögerte Jeannette Walls, ihre Vergangenheit preiszugeben. Wie gut, dass sie sich dafür entschieden hat, denn sonst wäre uns ihre spannende, anrührende Geschichte entgangen." (Gala) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen Lachen und Weinen 25. April 2007
Von Anis Keks
Format:Taschenbuch
Dieses Buch hat mich ganz schön aufgewühlt und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Beim lesen ist man so zwiegespalten - mag man die Eltern, mag man sie nicht? Jeannette Walls beschreibt ihre Familie - trotz aller chaotischen Zustände - mal sehr liebevoll, mal bewertungsfrei. Es bleibt meist dem Leser überlassen, Sympathien zu entwickeln - nur um sie im nächsten Moment wieder umzuschmeissen...

Man bedauert Jeannette und ihre Geschwister, die zeitweise in Pappkartons schlafen und oft nicht wissen, wo die nächste Mahlzeit herkommen soll. Und im nächsten Moment beneidet man sie wieder, weil sie das Glück hat, einen Vater zu haben, der ihr die Natur nahe bringt, ihr die Venus zum Geburtstag schenkt und der ihr so oft das Gefühl gibt, an sie zu glauben.

Ein wirklich schönes, unter die Haut gehendes Buch - das leider viel zu schnell zu Ende ist!
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169 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alternativ? Abenteuerlich? Asozial? 3. April 2005
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Das Leben sollte ein einziges großes Abenteuer sein. Jeannettes Walls' Eltern hassen Regeln und Konventionen. Sie sind ständig mit den vier Kindern unterwegs, oft auf der Flucht vor Gläubigern und Krankenhausrechnungen. Sie leben bewusst jenseits aller gesellschaftlichen Normen. Die Mutter, eine ausgebildete Lehrerin, arbeitet nur im äußersten Notfall, wenn die Familie finanziell gar nicht mehr weiter weiß. Sie sieht sich als Malerin und Schriftstellerin. Der Vater wird als genialer Bastler und Tüftler dargestellt, der an einer Goldsuchmaschine arbeitet. Im Endeffekt ist er ein notorischer Trinker, der ständig seine Arbeit verliert und das letzte Haushaltsgeld versäuft. Die Kinder wachsen sehr frei auf, ihr Leben wirkt zunächst aufregend, ungewöhnlich und spannend. Die Eltern bringen ihnen vielerlei Dinge bei und fordern ihren Intellekt. So muss die Erzählerin ihre Mathe-Hausaufgaben in binären Zahlen schreiben, weil sie sonst zu einfach wären. Sie lernt schießen und wie man in der Wüste überlebt. Das Prinzip der Eltern: Wer es in der Jugend schwer hat, ist später widerstandfähiger. Die Erzählerin lernt schwimmen, indem der Vater sie immer wieder an der tiefsten Stelle eines Sees ihrer Angst überlässt. Im Haus stehen nachts alle Fenster und Türen offen, damit die Luft zirkuliert. Die Kinder müssen eben mit ihrer Angst fertig werden, dass sich Fremde ins Haus schleichen. Und das geschieht nicht nur einmal.... Oft ist der Kühlschrank leer, die Kinder klauen, essen Katzenfutter, Margarine mit Zucker oder suchen in den Abfallkörben der Schule. Die Eltern weigern sich aus ideologischen Gründen, Sozialhilfe in Anspruch zu nehmen. Lesen Sie weiter... ›
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45 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von gizm03
Format:Gebundene Ausgabe
...das alles empfindet man als Leser der Kindheitsbiographie von Jeannette Walls!

Jeannette ist ein glückliches Kind: sie wächst mit ihren zwei Schwestern und ihrem Bruder bei ihren unkonventionellen Eltern in ländlicher Umgebung auf, wird von Kindesbeinen an zur Selbständigkeit angehalten...und das von Eltern, die ihr eigenes Leben nicht in den Griff bekommen: der Vater, eigentlich ein intelligenter Mann, hält die Familie anfangs mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Die Mutter, künstlerisch veranlagt und gelernte Lehrerin, kümmert sich weniger um das leibliche Wohl ihrer Kinder, als um das Malen ihrer Bilder, mit denen sie eine anerkannte Künstlerin werden möchte. Sobald den Eltern die Gegend nicht mehr gefällt oder ihnen das Jugendamt wiedereinmal zu nahe kommt, zieht die Familie in Nacht-und-Nebel-Aktionen mit den nötigsten Habseligkeiten einfach an einen anderen Ort. Doch Jeannettes Vater verfällt immer mehr dem Alkohol und bald ist kein Geld mehr vorhanden, um die Kinder zu ernähren... Angespornt von den Träumen des Vaters, der seiner Familie die ganzen Jahre hinweg den großen Goldfund verspricht und an seinen Plänen für das Familienschloss aus Glas tüftelt, das er für sie bauen will, schaffen es die Kinder, trotz aller Widrigkeiten nie den Mut zu verlieren und beginnen bereits in jungen Jahren, sich um ihr eigenes Wohl und das ihrer Eltern selbst zu kümmern...

Ein großartiges und überaus bewegendes Buch, das ich an zwei Tagen förmlich verschlungen habe (leider musste ich zwischendrin mal in die Arbeit)!
Lesen Sie weiter... ›
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verstörende Kindheit! 5. Mai 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Tatsächlich drängt sich bei der Lektüre dieses Buches der Vergleich mit der Bausparvertragswerbung auf: "Wenn ich groß bin möchte ich Spießer werden", denn Jeannette Walls beschreibt eine Kindheit, in der es weder Rituale, Regeln noch ein geordnetes Familienleben gibt. Eindringlich beschreibt sie, wie die Familie, in der die Eltern in erster Linie mit sich selbst beschäftigt sind, in immer tiefere Abgründe stürzt, sowohl materiell als auch emotional.
Was wie ein großes Abenteuer beginnt, wird zunehmend zum Alptraum für die heranwachsende Jeannette und ihre drei Geschwister. Dabei sind ihre Eltern keineswegs Dummköpfe, lediglich fehlt es ihnen an der Fähigkeit, Regeln einzuhalten, ein fest strukturiertes Familienleben zu führen. Umso intensiver vermitteln sie ihren Kindern intellektuelle Werte, lehren sie, die Schönheiten der Natur wahrzunehmen. Dafür sind sie unfähig, Mahlzeiten zuzubereiten und für angemessene Wohnverhältnisse zu sorgen. Da der Vater immer wieder seine Jobs hinschmeisst, befindet sich die Familie stets auf dem Sprung, bereit innerhalb weniger Stunden ihre Zelte abzubrechen.
Die Autorin beschreibt in einfachen Worten und damit ungeheuer eindringlich die Gefühle der mittleren Tochter, einer ausgesprochenen Vater-Tochter, die aber irgendwann nicht mehr bereit ist, die Eltern und ihre Lebensunfähigkeit zu decken. Zunehmend eigenverantwortlich versucht sie, den bedrückenden Verhältnissen zu entkommen...
Jeannette Walls hat ein wunderbares Buch geschrieben, dass den Lesern tiefe Einblicke in eine zerbrechende Familie gewährt - ohne jemals voyeuristisch zu sein.
Ein Buch, dem viele Leser zu wünschen sind.
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5.0 von 5 Sternen Schloss aus Glas
Jeannette Walls, die heute als Kolumnistin in New York lebt und arbeitet. Diese im Bürgertum lebende junge Frau sieht auf dem Weg zu einer Party ihre Mutter, die in einer am... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von jackdeck veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen eine wunderbare und mutige Biografie, sehr unterhaltsam und jedem zu...
Eine erfolgreiche und mutige Frau erzählt mit Liebe über Ihr Aufwachsen in einem chaotischen Elternhaus. Eine ermutigende Biografie für alle Altersgruppen.
Vor 8 Tagen von Inge Teichert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch als Geschenk
Meine Frau hatte das Buch schon gelesen und suchte ein Geschenk für eine Freundin. Diese war sehr
erfreut und begeistert von dieser Lektüre. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Wolfgang Corsa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fantastisch
Lesen, lesen, lesen. Mehr kann ich kaum dazu sagen. Ich empfehle allerdings, zuerst "Ein ungezähmtes Leben" von derselben Autorin zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von susanne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen diese Geschichte ist unbeschreiblich
Jeannette Walls beschreibt ihre Kindheit, die unter völlig asozialen Verhältnissen verlief. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von H.B. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr schönes buch
ich habe dieses buch durch zufall gekauft. vielleicht weil mir das cover gefallen hat?! ein sehr schönes buch. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Liza Wolke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Muss zum Lesen👍👍👍
Spannende Biographie, unglaublich wie Jeanette Walls und ihre Geschwister Ihr Schiksal selber in die Hand nehmen und meistern! Tolles Buch, auch super als Geschenk .
Vor 2 Monaten von G.M. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen unangepasst
Die Autorin hat Eltern, die der Gegenentwurf zu Spießbürgern sind. So ist ihr Leben aufregend, aber auch für ein Kind, einen jungen Menschen, sehr ungeborgen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Christine Burchardt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen auch für Männer geeignet
Die Autorin erzählt aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend, die sie als Tochter eines alkoholkranken Vaters und einer depressiven Mutter am Rande der Gesellschaft verbracht... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Silvio Akermann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Absolut lesenswert! Was hatte ich doch für eine ruhige Kindheit:) Blöd, dass man für eine Rezension eine Mindestzahl an Wörtern schreiben muss!
Vor 2 Monaten von Gabi Müller veröffentlicht
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