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Produktinformation
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Ein schlimmes Ende nimmt dieses ziemlich ungewöhnliche Kinderbuch, das im England des 19. Jahrhunderts spielt, aber dennoch nicht ("Schlimmes Ende" heißt auch nur das Anwesen von Onkel Jack und Tante Maud, das Eddie glücklicherweise nie erreicht). Stattdessen: ein Happy End. Auch für die Leser, die sich zu Recht fragen werden, wann sie zuletzt so ein witziges und gut geschriebenes Kinderbuch in die Hände bekommen haben. Und es liegt nicht zuletzt an dieser besonderen Art von britischem Humor, dass auch Erwachsene hier in Begeisterung ausbrechen.
Ein klitzekleines Problem gibt es allerdings. Denn auch die Zeichnungen von David Roberts sind herrlich schräg. Und andererseits gibt es da die absolut kongeniale Hörbuchfassung von Meister-Vorleser Harry Rowohlt, der Schlimmes Ende auch ins Deutsche übertragen hat ("Eines der besten Bücher, die ich bislang übersetzt habe"). Da hilft nur eines -- in diesem Fall braucht man einfach Buch und Audiobook! --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Ich bin in der fünften Klasse und wir haben „Schlimmes Ende" zusammen im Deutschunterricht gelesen. Das Buch ist sehr witzig und mit vielen Redewendungen und Wortspielen geschrieben. Nicht so gut allerdings finde ich, dass viele schwierige Wörter vorkommen, von denen man als 10-jähriger nicht weiß, was sie bedeuten sollen. Der Erzähler spricht einen direkt an und erzählt auch über sich selbst. Oft berichtet er eine Seite lang von einem ganz anderen Thema. Ich selber lese sehr viel. Gruselbücher, Kinderkrimis, Freundschaftsgeschichten usw., aber solch ein Buch habe ich noch nie gelesen. Total durchgeknallt und verrückt. Es macht wirklich Spaß, „Schlimmes Ende" zu lesen. Die Hauptperson ist Eddie Dickens. Er ist der einzige in der Geschichte, der nicht vollkommen verrückt ist. Außerdem spielen noch mit: Mr. und Mrs. Dickens, der Wahnsinnige Onkel Jack, die Wahnsinnige Tante Maud, Mr. Pumblesnook, das ausgestopfte Wiesel und noch ein paar andere, die, wie man am Namen schon merkt, völlig wahnsinnig sind. Wahnsinnig gut!
Die Geschichte an sich ist sicher für Kinder (ab 8 Jahren, schätze ich) geeignet; noch geeigneter ist sie aber (des Humores wegen) für Erwachsene, für Fans der etwas anderen, nämlich ausgefalleneren, Sprache und Erzählkunst .... und für jene die gerne hinter Harry Rowohlt her"stalken", so wie ich. Ich würde mir jedenfalls nicht zutrauen (und dem gros an bekannten, bewährten Vorlesern auch nicht): Die Kaiserin von _ganz_ China!" so auszusprechen, dass man die Doppeldeutigkeit und den Widersinn (gibt es eine Kaiserin von halb China?) dieses Titels so rüberbringt, wie eben Herr Rowohlt es tut. Und das geht mir über die ganze Geschichte so. Herrlich!
Ganz klar, dass ich die drei weiteren Folgen von Phillip Ardaghs "Eddie Dickens"-Serie hören werde. ("Furcht erregende Darbietungen" - das ist der zweite Teil - habe ich schon gehört. Bin auch wieder vollkommen aus dem Häuschen. Soooooo kurzweilig sind Hörbücher ganz selten.)
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