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Schlimmes Ende
 
 
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Schlimmes Ende [Taschenbuch]

Philip Ardagh , David Roberts , Harry Rowohlt
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: cbj; Auflage: 1 (1. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570215075
  • ISBN-13: 978-3570215074
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Originaltitel: Awful End
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 12,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.882 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Philip Ardagh
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Höchst seltsam ist so einiges, was der elfjährige Eddie Dickens im Verlauf der Geschichte erleben muss: Zuerst die Krankheit seiner Eltern -- sie werden "gelb und an den Rändern etwas wellig" und riechen nach "alten Wärmflaschen". Dann der "Wahnsinnige Onkel Jack", bei dem Eddie einstweilen bleiben soll, um sich nicht anzustecken. Noch seltsamer ist Tante Maud, die völlig durchgeknallt ist und ständig mit einem ausgestopften Wiesel spricht, wobei nie geklärt wird, ob es jetzt Malcolm oder Sally heißt. Bald betritt die Szenerie auch noch ein gewisser Mr. Pumblesnook, Direktor einer "Bande streunender Theaterleute", der Eddie überredet, doch mal in die Rolle eines Waisenkinds zu schlüpfen. Und dummerweise findet sich Eddie bald darauf als falscher Waisenknabe in einem echten Waisenhaus wieder.

Ein schlimmes Ende nimmt dieses ziemlich ungewöhnliche Kinderbuch, das im England des 19. Jahrhunderts spielt, aber dennoch nicht ("Schlimmes Ende" heißt auch nur das Anwesen von Onkel Jack und Tante Maud, das Eddie glücklicherweise nie erreicht). Stattdessen: ein Happy End. Auch für die Leser, die sich zu Recht fragen werden, wann sie zuletzt so ein witziges und gut geschriebenes Kinderbuch in die Hände bekommen haben. Und es liegt nicht zuletzt an dieser besonderen Art von britischem Humor, dass auch Erwachsene hier in Begeisterung ausbrechen.

Ein klitzekleines Problem gibt es allerdings. Denn auch die Zeichnungen von David Roberts sind herrlich schräg. Und andererseits gibt es da die absolut kongeniale Hörbuchfassung von Meister-Vorleser Harry Rowohlt, der Schlimmes Ende auch ins Deutsche übertragen hat ("Eines der besten Bücher, die ich bislang übersetzt habe"). Da hilft nur eines -- in diesem Fall braucht man einfach Buch und Audiobook! --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Die Zeit, 08.08.2002
Eine Geschichte für Menschen ab 10 soll das sein. Wenn Eddie seine Reise in die große Welt antritt, um schließlich im Waisenhaus Sankt Fürchterlich zu landen, so geht das, bei diesem Autor zumindest, allerdings nicht unter einer Wiederbelebung britischer Romanwelten aus dem Geiste der Unordnung und Spielfreude vonstatten und auch nicht ohne Wortwitz und jede Menge kulturgeschichtlicher Exkurse, "vom Grundwissen über die Erfindung der Polizei ... bis zum Strom". Eine "furiose Fülle", freut sich Reinhard Osteroth über das Buch und einen Autor, der ausschaut "wie ein auf über zwei Meter gestreckter Harry Rowohlt". Der wiederum hat das Buch nicht nur übersetzt, sondern auch auf zwei CDs gesprochen, "vollmundig ... von Understatement moduliert".

© Perlentaucher Medien GmbH

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 24.09.2002
Erwachsene sind merkwürdig. Das muss der kleine Eddie Dickens, der bei Onkel und Tante untergekommen ist, weil seine Eltern an seltenen Krankheit leiden, am eigenen Leib erfahren: der wahnsinnige Onkel Jack bezahlt sein Nachtquartier mit Trockenfischen, die ebenso wahnsinnige Tante Maud unterhält eine innige Beziehung zu einem ausgestopften Wiesel. Für Kloja Mensing ist "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh keines dieser "Kinder- und Jugendbücher", "die nebenher alle möglichen Dinge erklären wollen." Ardagh, der ansonsten non fiction schreibe, und sich mit Ritterburgen, Pyramiden und Hieroglyphen auskenne, wisse vermutlich, so Mensing, "dass es darüber hinaus Dinge gibt, die sich nicht ganz so einfach erklären lassen." Das Verhalten von Erwachsenen beispielsweise. Eddies Eltern etwa brennen in Abwesenheit ihres Sohnes vergnügt ihr Haus nieder. "Warum?", fragt Mensing, um sich gleich selbst die Antwort zu geben: "Falsche Frage. Richtiges Buch."

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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59 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wahnsinnig! 2. Februar 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Rezension zu „Schlimmes Ende"

Ich bin in der fünften Klasse und wir haben „Schlimmes Ende" zusammen im Deutschunterricht gelesen. Das Buch ist sehr witzig und mit vielen Redewendungen und Wortspielen geschrieben. Nicht so gut allerdings finde ich, dass viele schwierige Wörter vorkommen, von denen man als 10-jähriger nicht weiß, was sie bedeuten sollen. Der Erzähler spricht einen direkt an und erzählt auch über sich selbst. Oft berichtet er eine Seite lang von einem ganz anderen Thema. Ich selber lese sehr viel. Gruselbücher, Kinderkrimis, Freundschaftsgeschichten usw., aber solch ein Buch habe ich noch nie gelesen. Total durchgeknallt und verrückt. Es macht wirklich Spaß, „Schlimmes Ende" zu lesen. Die Hauptperson ist Eddie Dickens. Er ist der einzige in der Geschichte, der nicht vollkommen verrückt ist. Außerdem spielen noch mit: Mr. und Mrs. Dickens, der Wahnsinnige Onkel Jack, die Wahnsinnige Tante Maud, Mr. Pumblesnook, das ausgestopfte Wiesel und noch ein paar andere, die, wie man am Namen schon merkt, völlig wahnsinnig sind. Wahnsinnig gut!

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
skurrile Unterhaltung 16. März 2007
Von tzzimone
Format:Audio CD
Das Buch ist ganz sicher nicht Jedermanns Sache. Diese spezielle Art von Humor erschließt sich nicht jedem. Philip Ardagh fällt zu jeder skurillen Situation eine überraschende und noch verrücktere Wendung ein. Um das zu genießen, muss man sich ein wenig von den üblichen Denkrichtungen entfernen und offen für alles sein. Mir gefällt gut, dass der Leser (bzw. Hörer) immer wieder direkt angesprochen wird. Man fühlt sich bei der Geschichte mitgenommen und kann sich ein wenig am Erzähler und an Eddie festhalten, die die einzigen vernünftigen Wesen im Buch zu sein scheinen. Die Handlung ist völlig nebensächlich, und genau genommen geschieht vor allem im ersten Teil des Buches nicht viel. Dafür sind die Erklärungen, Abschweifungen und Kommentare um so unterhaltsamer. Niemals habe ich empfunden, die Geschichte sei gestört oder unterbrochen worden.

Ein besonderes Kompliment muss man Harry Rowohlt aussprechen. Er liest ruhig, gut verständlich und mit toller Nuancierung. Allein wie er den Namen "Pumblesnook" ausspricht, versetzt mich jedesmal in Verzückung. In meiner Vorstellung sitzt Harry Rowohlt freundlich schmunzeln im Schaukelstuhl, mustert mich ab und zu wohlwollend aus den Augenwinkeln und erzählt diese Geschichte in einer Weise, dass ich wirklich bereit bin, ihm jeden Blödsinn abzunehmen.

Zwar ist das Buch ein Kinderbuch, aber ich bin gar nicht so sicher, ob es für Kinder wirklich geeignet ist. Nimmt man mal alles wörtlich, so passieren nämlich wirklich schlimme Dinge im Buch. Man braucht schon einen gewissen Abstand, um den Humor zu genießen und den Blödsinn als das zu nehmen, was er ist. Meiner knapp neunjährigen Tochter würde ich das Hörbuch noch nicht anvertrauen, aber mein Mann war begeistert. ;-)
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Apicula HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Audio CD
"Schlimmes Ende" heißt das Anwesen von Onkel Jack (dem wahnsinnigen Onkel Jack) und Tante Maud (die ... ääähhh .... einfach nur wahnsinnig ist). Jenes Anwesen zu erreichen gilt es für den kleinen Eddie Dickens. Es ist nämlich so, dass seine Eltern unter einer seltsamen Krankheit leiden, die sie ganz gelb macht und wellig an den Rändern. Die beiden riechen außerdem nach alten Wärmflaschen. Und alldieweil die Eltern - nach Anordnung ihres Hausarztes Dr. Keks - nur drei Mal am Tag aufstehen dürfen, muss Eddie zu seinem wahnsinnigen Onkel. Zumindest ist es so angedacht ...
"Wellig an den Rändern?", werden Sie sich fragen. Tja, kann da kann ich sagen: "Genau! '...wellig an den Rändern!'." - Wie auch immer das aussehen mag. Glauben sie mir, ich habe über alle drei CDs hinweg (fast vier Stunden) versucht mir vorzustellen, wie jemand aussieht, der wellig an den Rändern ist. Aber viel Zeit mir die welligen Ränder der Eltern vorzustellen bleib mir nicht, denn die Geschichte ist so schon amüsant, kurzweilig und spannend genug. Nicht genug, dass der Autor einen einzigartigen Stil der Erzählkunst hat, so kommt noch verSCHLIMMERnd hinzu, dass das Hörbuch von Harry Rowohlt vorgetragen wird. Wenn er nicht so ein bärtiger, knorziger Zusel wäre, ich würde ihm glatt um den Hals fallen und abknutschen, so begeistert mich seine Vorlesekunst jedes Mal aufs Neue.

Die Geschichte an sich ist sicher für Kinder (ab 8 Jahren, schätze ich) geeignet; noch geeigneter ist sie aber (des Humores wegen) für Erwachsene, für Fans der etwas anderen, nämlich ausgefalleneren, Sprache und Erzählkunst .... und für jene die gerne hinter Harry Rowohlt her"stalken", so wie ich. Ich würde mir jedenfalls nicht zutrauen (und dem gros an bekannten, bewährten Vorlesern auch nicht): Die Kaiserin von _ganz_ China!" so auszusprechen, dass man die Doppeldeutigkeit und den Widersinn (gibt es eine Kaiserin von halb China?) dieses Titels so rüberbringt, wie eben Herr Rowohlt es tut. Und das geht mir über die ganze Geschichte so. Herrlich!

Ganz klar, dass ich die drei weiteren Folgen von Phillip Ardaghs "Eddie Dickens"-Serie hören werde. ("Furcht erregende Darbietungen" - das ist der zweite Teil - habe ich schon gehört. Bin auch wieder vollkommen aus dem Häuschen. Soooooo kurzweilig sind Hörbücher ganz selten.)

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Vor 6 Monaten von Noldolus veröffentlicht
Völlig irrsinnig - im positiven Sinne!
Philip Ardagh ist ein völlig wahnsinniger und irrer Autor, dessen Fantasie seinesgleichen sucht. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Leseliese veröffentlicht
Herrlich komisch!
Als ich in der 6. Klasse war, hatten wir das Buch als Lektüre im Deutschunterricht, woraufhin natürlich eine Klassenarbeit folgte. Lesen Sie weiter...
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für Schüler nicht zu empfehlen
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:((
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Vor 24 Monaten von Xirxe veröffentlicht
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