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Schleichende Übernahme: Das Opus Dei unter Papst Benedikt XVI
 
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Schleichende Übernahme: Das Opus Dei unter Papst Benedikt XVI [Broschiert]

Peter Hertel
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Peter Hertel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Peter Hertel lässt nicht locker. Immer wieder deckt er die Ziele und Wege des Geheimbundes Opus Dei auf, dieser umstrittensten katholischen Organisation der Gegenwart. Nicht allein Kirchenkritiker, sondern vor allem auch treue Gläubige verweisen auf das skandalöse Sündenregister von Opus Dei. Das ficht Benedikt XVI. nicht an, was die Dunkelmänner des Opus Dei Morgenluft wittern lässt. Peter Hertel informiert nachhaltig und zuverlässig über die Ziele und Wege von Opus Dei, die auf die Wiederkehr eines Katholizismus gerichtet sind, der sich autoritär-hierarchisch nach militärischen Denkmustern – umgeben von einer bösen Welt von Feinden, von Kommunisten, Liberalen und Befreiungstheologen – organisiert.

Jetzt vertieft und erweitert Hertel sein Standardwerk, das schon einmal unter dem Haupttitel »Schleichende Übernahme« erschienen ist und sich mit Josemaría Escrivá, seinem Opus Dei und der Macht im Vatikan befasste.

Es ist endlich an der Zeit, dass sich die katholische Kirche eindeutig für eine Abkehr dieser Geheimor-ganisation von ihren Ideen und Methoden erklärt.

Der Verlag über das Buch

Skandal in der Kirche: Papst spricht Opus-Dei-Gründer heilig

Die Heilisprechung des Gründers des katholischen Geimbundes, des spanischen Priesters Josemaría Escrivá, ist ein Skandal. Am 6. Oktober wird in Rom mit Massenveranstaltungen vor Augen geführt, wer die stärksten Bataillone in der katholischen Kirche und wer die Macht hat, bis zu eine Millionen Menschen generalstabsmäßig nach Rom zu führen. Der Geheimbund zeigt sich dann als eine »Kampftruppe mit straffster Disziplin«, wie er sich selber nennt.

Eine Absicht des Opus Dei ist es, die Macht in der römisch-katholischen Kirche zu erobern. Das unverschmutzte Opus Dei solle als »Werk Gottes« die nach dem letzten Konzil verschmutzte Kirche reinigen und zur Tradition zurückführen. Weil der Papst nicht nur vom Heiligen Geist inspiriert sei, müsse Opus Dei auch diese Lücke füllen. Das Buch zum Thema:

Peter Hertel Schleichende Übernahme Josemaría Escrivá, sein Opus Dei und die Macht im Vatikan

Peter Hertel, exzellenter Kenner des Opus Dei, deckt in seinem Buch auf: Der Machtzuwachs des Geheimbundes ist rasant, der Verwaltungsapparat des Papstes durchsetzt, die Wahl des nächsten Papstes von Opus Dei »gut« vorbereitet. Die von ihm aufgedeckten Regelverstöße auf dem kirchlich vorgeschriebenen Weg der Heiligsprechung zeigen auf, mit welchen Finessen Opus Dei arbeitet.

Die wohl umstrittenste Organisation in der katholischen Kirche wird von dem gegenwärtigen Papst gefördert. Höhepunkt seiner Gunst ist die Heiligsprechung des Gründers. Schon vorher hat er dem »Werk Gottes« einen außerordentlichen Rang im Gefüge der römischen Weltkirche verliehen, mit dem dieser Geheimbund oberhalb der Orden, wie beispielsweise den Jesuiten, Franziskanern und Dominikanern, angesiedelt ist. Zu den Hauptzielen des Gründers Escrivá gehört es, die katholische Kirche vor angeblichem Irrtum, Disziplinverfall und Auflösung zu retten. Geheim sind die Namen der Bistumspriester, die einer Priestergesellschaft angehören, die den Leiter des Opus Dei in geistlicher Hinsicht als ihren Generaloberen haben, obwohl sie juristisch ihrem jeweiligen Bischof unterstehen. So können nicht nur Priester, sondern auch Religionslehrer oder gar Bischöfe nach den Weisungen des Opus-Dei-Chefs in Rom arbeiten, ohne dass die Bischöfe informiert sind. Der Schleier der Geheimhaltung verhindert die Kenntnis, welche Opus-Dei-Mitglieder in der Politik tätig sind, wo von ihnen wirtschaftliche Netze, Banken, Stiftungen usw. gegründet werden, die letztlich dem Opus Dei dienen.

Opus Dei gilt als die wahre und richtige Kirche, als die »katholische Kirche pur«. Mit dem Wort vom »Heiligen Zwang« verbindet sich ein Begriff mit inquisitorischen Tendenzen. Christen, die nicht katholisch sind, werden in geheimen Schriften als Christen bezeichnet, die Christus oft nicht kennen, also gar nicht so richtig christlich sind. Opus Dei wird als rein und makellos dargestellt, anders als die verschmutzte Kirche, die für Escrivá anscheinend ein Leichnam in stinkender Verwesung war. Es herrscht der Geist der Ausschließlichkeit unter der Zielsetzung, die Kommandobrücken von Institutionen der Völker, der Wissenschaft, Kultur, Zivilisation, Politik, Kunst und der sozialen Beziehungen zu besetzen, um mit dieser Methode die Menschen über die Institutionen zum katholischen Glauben zu führen. Andersdenkende, Protestanten, Juden und erst recht Atheisten werden wie Ketzer ausgegrenzt.

Peter Hertel: »Schleichende Übernahme. Josemaría Escrivá, sein Opus Dei und die Macht im Vatikan.« 160 Seiten; Br.; 11,90 D; ISBN: 3-88095-119-5. Publik-Forum Verlag, Postfach 2010, 61410 Oberursel, Tel. 06171/700310, Fax 06171/700346, E-Mail: buecherdienst@publik-forum.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Standardwerk 26. März 2007
Format:Taschenbuch
Auch wenn das Buch schon vier Jahre alt ist, so hat es nichts von seiner Bedeutung und von seiner Aktualität verloren. Es ist m.E. ein Standardwerk. Das zeigt sich beispielsweise am neuesten, 2007 in der Öffentlichkeit begonnenen, Streit um ein Jungengymnasium in Potsdam, auf dem auch künftige zölibatäre Mitglieder des Opus Dei entsprechend der für sie verfügten scharfen Geschlechtertrennung ausgebildet werden sollen. Hertel hatte 2003 diese damals noch verdeckten Aktivitäten im politischen Berlin und seinem Umfeld enthüllt, durch Fußnoten belegt und analysiert ("Schleichende Übernahme", S.136-143). Als ausgesprochen hilflos wirken daher Versuche des Opus Dei und seiner Hilfstruppen, ihn durch Vorwürfe wie Verschwörungsliteratur und Komplottlyrik (S.10-13) als unglaubwürdig hinzustellen, ohne auf die von ihm vorgelegten Fakten einzugehen; geschweige denn sie zu widerlegen.
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31 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
aktuelle Fakten 27. November 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Peter Hertel bringt viele aktulle Fakten, die er selber herausgefunden hat und in Fußnoten belegt. Zum Beispiel veröffentlicht er eine aktuelle Liste der Kardinäle, die einen neuen Papst wählen würden und dem Opus Die angehören bzw. ihm nahestehen. Außerdem nennt er die Gremien des Vatikans, die inzwischen von Mitgliedern des Opus Dei durchsetzt sind. Deshalb bin ich ganz anderer Meinung als die/der Rezensent/in aus Berlin (18.November). Das Buch von Vazques de Prades , das er/sie statt Hertels Buch empfiehlt, wird auch von ihm (S.16) erwähnt. Leider behält er/sie aber für sich, daß es sich um eine Veröffentlichung des Opus Dei handelt, die, wie man bei Hertel erfahren kann, in der römischen Universität des Opus Die der Öffentlichkeit vorgstellt wurde.
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16 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Klare Gliederung, prägnante Hypothesen, aussagekräftige Fakten, Quellenangaben (mittels Zeit und eigenem Fleiß) nachrecherchierbar, kurz: Hertel legt eine glaubwürdige Beschreibung des Opus Dei vor. Für alle, die einen schnellen, spannenden, zutreffenden, tiefgründig recherchierten Zugang zu dem mit Geheimnissen belegten Opus Dei finden wollen, ist dieses Buch das Richtige. Hertel ufert an keiner Stelle aus und er begibt sich nicht auf schwankenden Boden. Er schreibt nur das, was er auch durch jahreslange Recherchen beweisen kann. Zudem paßt er seine Urteilskraft der Aussagekraft der Quellen an, d.h. er pauscht nicht auf, wo es nur dünnen "Stoff" zu verarbeiten gab. Die Neuauflage mit der Erweiterung um Papst Benedikts Verhältnis zum Opus Dei geht auf eine mehrfach erneuerte Vorgängerauflage zurück. Dieser Neuauflage seien weiterhin viele interessierte Leser gewünscht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
durchaus sehr interessant!
Wie der Name des Buches (Schleichende Übernahme: Das Opus Dei unter Papst Benedikt XVI) bereits feststellt, beschreibt der Autor, der Publizist und Buchautor Peter Hertel, in... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Kurt Tucholsky veröffentlicht
Gelungen und aufschlußreich
Auch die zweite Auflage dieser Publikation, die im April 2009 erschienen ist, macht deutlich, daß die Thematik durch diesen Autor sachlich behandelt wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2009 von Holy Buddy
Hetzliteratur für Pseudo-Aufgeklärte...
Es gibt ein paar hervorragende Bücher über Opus Dei, zum Beispiel vom renommierten und eher linksliberalen Vatikankorrespondenten John Allen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2009 von Rational Ben
Mir tut Herr Hertel leid
Alle bisherigen Päpste haben das Opus Dei unterstützt, und die haben sicher einen besseren Einblick als Herr Hertel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2008 von Al Jarreau
Geheimbund?
Leider bedient Hertel nur Verschwörungstheorien; nun mal ehrlich, ein finsterer Geheimbund, der im Telefonbuch steht? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2007 von F. Seibert
Großartig
Auch wer schon die erste Auflage dieses Buches besitzt, sollte auf diese zweite nicht verzichten. Spannend finde ich vor allem die neuen Auskünfte des Autors über die... Lesen Sie weiter...
Am 14. Februar 2004 veröffentlicht
Überzeugend
Der Autor zeigt sich als ein ausgezeichnet Kenner des Opus Dei. Überzeugend führt er zum Beispiel vor, wie der Vatikan seine eigenen rechtlichen Regeln mißachtet... Lesen Sie weiter...
Am 29. Mai 2003 veröffentlicht
Schade
Schade, dass Peter Hertel, der in Deutschland wohl bekannteste Opus Dei-Kritiker, mit seinem jüngsten Werk dem pastoralen Phänomen des Opus Dei nicht gerecht wird. Lesen Sie weiter...
Am 26. Mai 2003 veröffentlicht
Sachlich und fair
Der Autor unterscheidet sich wohltuend von Leisetretern wie Michael Lehner und spart nicht mit Kritik am Opus Dei. Dabei bleibt er aber stets fair und um Sachlichkeit bemüht. Lesen Sie weiter...
Am 24. Dezember 2002 veröffentlicht
Aktuell und faktenreich
Dem Autor kommt zugute, daß er über die derzeit gültigen internen Normen des Opus Dei und geheimen Texte des Gründers Josemaría Escrivá de... Lesen Sie weiter...
Am 27. November 2002 veröffentlicht
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