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Schlechte Neuigkeiten: Roman Taschenbuch – 2. Februar 2009


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (2. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442737966
  • ISBN-13: 978-3442737963
  • Originaltitel: Bad News
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 262.031 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Messerscharfe Prosa, rabenschwarzer Humor.« (Brigitte)

»Furioses, glänzend geschriebenes Spektakel.« (Gabriele von Arnim, Deutschlandradio)

»Die Eleganz von St Aubyns Stil steht in schillerndem Kontrast zu den Grausamkeiten, von denen er erzählt.« (Der Spiegel)

Klappentext

»Ein äußerst lesenswerter Roman über die stilvolle Leere von Konventionen und die Gewalt hinter dem schönen Schein.«
Frankfurter Rundschau

»Stilistisch bewegt sich St Aubyn auf höchstem Niveau. Die geschliffenen Sätze, mit denen er die Welt seiner Kindheit in die Luft jagt, lassen ihren monströsen Inhalt nur noch deutlicher hervortreten.«
Der Tagesspiegel

»Hinter den rasanten und klugen Dialogen entstehen höchst pointierte Porträts der Figuren ... St Aubyns Roman ist durchgehend scharfsinnig, atemberaubend und - ja - auch grausam.«
Rheinischer Merkur


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Kapper am 8. Juni 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Von "Schöne Verhältnisse", dem ersten Teil der Melrose-Trilogie, war ich trotz bzw. gerade wegen der krassen Darstellung und dem direkten Schreibstil schwer angetan. Eine Achterbahnfahrt der Emotionen wurde ausgelöst, nur selten von trockenem Humor belebt. Im zweiten Band nun, war es genau anders herum...
Patrick Melrose, der gequälte und missbrauchte Junge und die einzige bedauernswerte Gestalt im Auftakt der Reihe, steht 17 Jahre nach seiner ersten Vergewaltigung durch den eigenen Vater vor der Aufgabe, die Asche seines persönlichen Tyrannen in die Heimat zu überführen. Der lebenslang dominante und sadistische David Melrose ist einsam in einem Hotelzimmer in New York verstorben.
Als Patrick die Nachricht seines Todes erhält, hat er Mühe, nicht in einen Taumel des Glücks zu verfallen. Doch voll explodierender Lebensfreude entschließt er sich spontan, seine Drogensucht zu bekämpfen und endlich zu leben. Gibt es eine bessere Gelegenheit, es seinem Vater heimzuzahlen, der ihn schon früh zu einem Gast in der Warteschleife des Todes machte?!

Schon auf dem Flug nach New York beginnt Patricks Kampf gegen die Drogen, natürlich wiederholt schockierend, aber hauptsächlich mit humorvoller Gelassenheit erzählt. Die Sucht ist stärker als Patricks Wille und so bewegt er sich zwischen Hotelzimmer, Dealer und diversen Verabredungen quer durch alle möglichen Horrortrips, die man sich vorstellen kann.
St. Aubyns gestochenen, treffenden Worte und seine klare Sprache sind ein Genuss. Es macht Freude seine Bücher zu lesen, sei der Inhalt faktisch noch so schockierend.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 20. September 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Edward St. Aubyn landete mit "Schöne Verhältnisse" im Frühjahr einen Überraschungserfolg. Er erzählte darin von der aristokratischen Familie Melrose, die in der scheinbaren Landhaus-Idylle in Südfrankreich beobachtet wird. Die Grausamkeit des Protagonisten David Melrose, seine klammheimliche Freude an der Demontage seiner Nächsten und noch Schlimmeres hinterließen einen nachhaltigen Eindruck bei seinen Lesern.

In "Schlechte Neuigkeiten" ist eben jener David Melrose soeben verstorben. Sein von ihm misshandelter Sohn Patrick ist auf dem Weg nach New York um dessen Leiche abzuholen. Und stellt fest, dass er sich wahnsinnig darüber freut. Endlich mal ein guter Tag in dieser vollkommen verkorksten Familie. Er ist so glücklich darüber, dass sein Vater das Zeitliche gesegnet hat, das er beschließt, seine bis dahin schon recht beachtliche Drogenkarriere zu beenden. Aber die Sucht ist stärker...
So stolpert Patrick durch New York, besorgt sich wahllos Stoff und geht von einem Horrortrip zum nächsten.
Er ist ungeheuer kaputt, was nicht nur an den Drogen liegt. Aufgewachsen unter väterlicher Gewalt und trotz grenzenlosem materiellen Reichtum seelisch bettelarm, entwickeln sich die Tage in New York für Patrick und den Leser zu einer Odyssee, die kaum zu ertragen ist. Und doch sind seine Erlebnisse oft unfreiwillig komisch...

Der zweite Band von Edward St. Aubyns Trilogie um die Familie Melrose steht dem ersten Buch in nichts nach! Hier ist ein glänzender Autor am Werk, der messerscharf formulieren kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Uwe Ditzen am 12. Januar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Quasi die Fortsetzung von "Schöne Verhälnisse" und doch nicht vergleichbar. Aubyn ist zwar wieder eine messerscharfe Analyse eines Menschen gelungen, doch der Sog den er dabei auf den Leser ausübt, ist kaum auszuhalten. Der empfindsame Leser fühlt sich nach einer Weile wie auf einem Höllentrip, bei dem er immer wieder nur duch komische Szenen vor dem Absturz gerettet wird. Punktabzug wegen der Vorhersehbarkeit der tragischen Geschichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Schröter TOP 1000 REZENSENT am 2. Juni 2011
Format: Taschenbuch
Das Leben ist schrecklich. Das gilt zumindest für Patrick Melrose, den Helden der Melrose-Trilogie von Edward St. Aubyn, deren zweiter Teil "Schlechte Neuigkeiten" jetzt auch auf Deutsch vorliegt.

Im ersten Teil "Schöne Verhältnisse" wurde der achtjährige Patrick von seinem sadistischen Vater gedemütigt, geschlagen und sogar vergewaltigt. Mittlerweile ist Patrick ein junger Mann von 22 Jahren und schwerst drogenabhängig.

Als er erfährt, dass sein Vater gestorben ist, macht sich Patrick auf den Weg nach New York, um die Leiche zu überführen. Er empfindet dabei keineswegs Trauer - im Gegenteil, als er die Leiche sieht, heißt es: "Er [Patrick] verspürte dabei ein unbändiges Verlangen, die Lippe seines Vaters mit beiden Händen zu packen und sie, entlang der Wunde, die die Zähne schon hinterlassen hatten, wie ein Blatt Papier zu zerreißen." Und später, als er mit der Schachtel unterwegs ist, in der sich die Asche befindet: "Als er die Einundsechzigste Straße erreichte, wurde Patrick klar, dass er das erste Mal in seinem leben länger als zehn Minuten mit seinem Vater allein war, ohne vergewaltigt, geschlagen oder beleidigt worden zu sein."

In den zwei Tagen, deren Ereignisse das Buch erzählt, gibt Patrick tausende von Dollar aus und gleitet von einem Drogentrip in den nächsten. Einen Großteil seiner Zeit verbringt er in den Kabinen öffentlicher Toiletten, um seine kaputten Venen mit dem nächsten Schuss zu malträtieren.
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