Auch für mich gehört das Schlampeninternat zu den drei schlechtesten Büchern, die ich je gelesen habe. Ich muss dem Rezensenten "FE Missa Phoenix" zudem deutlich widersprechen, denn dieses Buch gibt vor, etwas ganz anderes zu sein, als es ist. Es handelt sich schlicht um Eitkettenschwindel. Dieses Buch ist als erotischer Roman deklariert, leider ist es aber beides nicht. Es ist nicht erotisch und es ist kein Roman. Es ist eine lose Abfolge unzusammenhängender und sinnloser Sexszenen die vollkommen erotikfrei sind. Am Anfang hat mich die ständige Wiederholung von Begriffen (gefühlt auf jeder dritten Seite) wie F**ksahne und F**zenöl befremdet, dann belustigt, schließlich nur noch gelangweilt. Keine dieser Empfindungen hat etwas mit Erotik zu tun, von der ich Anregung erwarte. Nein, dieses Buch ist ein plakativer Porno, also eben nicht erotisch, und dazu nicht einmal ein guter. Die vom Rezensenten "Doderer" euphemistisch als "Spiel mit Tabus" bezeichneten Inzest-Szenen sind wohl kaum mehr als ein durchschaubarer Versuch, Aufmerksamkeit zu erregen, der durch die Niveaulosigkeit der Sprache aber schnell uninteressant wird. Normalerweise stehe ich auf dem Standpunkt, jeder möge sich sein eigenes Bild machen, aber von diesem Buch kann ich nur abraten, ein Kauf ist Geld-, eine Lektüre Zeitverschwendung. Wäre es einseitig bedruckt, könnte man die Rückseiten wenigstens als Notizpapier verwerten, aber nicht einmal das geht ...