Das Buch behandelt ein ähnliches Sujet wie Stadt aus Glas und auch Hinter verschlossenen Türen. Die Geschichte ist allerdings deutlich hermetischer geschrieben. Trotzdem hatte ich keine grösseren Schwierigkeiten, dem Verlauf zu folgen. Die Stimmung ist tatsächlich in manchen Teilen kafkaesk. Das Thema erinnert ein wenig an Sartre: Das Individuum wird sich seiner Existenz nur durch das Beobachtetwerden bewusst. Obgleich das Thema ein wenig anders ausgeformt ist als bei Stadt aus Glas und Hinter verschlossenen Türen, kommt die Erzählung zum selben Ziel.
Mir gefiel Stadt aus Glas von den drei Büchern am besten, besser auf jeden Fall, als Schlagschatten. Mit einiger Berechtigung könnte man durchaus sagen, kennt man ein Buch aus der New-York-Trilogie, kennt man alle. Warum also alle lesen? Berechtigter Einwand - wäre da nicht Austers guter Stil.