Gebraucht kaufen
EUR 3,89
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von IchKaufsAb
Zustand: Gebraucht: Gut
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Schlafes Bruder Taschenbuch – Oktober 2007


Alle 17 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch, Oktober 2007
EUR 8,91 EUR 0,01
Audio-CD, Audiobook
"Bitte wiederholen"
EUR 20,88
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
7 neu ab EUR 8,91 151 gebraucht ab EUR 0,01 3 Sammlerstück ab EUR 3,95
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Alles muss raus - Kalender 2015
Entdecken Sie bis Ende März 2015 unser Angebot an reduzierten Kalendern für das Jahr 2015. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 204 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp; Auflage: 26. (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3379015180
  • ISBN-13: 978-3379015189
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (130 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 182.640 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Robert Schneider siedelt seinen Roman über das verkannte musikalische Genie Johannes Elias Alder in dem rauhen, vorarlbergischen Bergdorf Eschberg an, dessen Einwohner nur über alltägliche Dinge sprechen, sich ansonsten in Andeutungen ergehen und im Zweifelsfall lieber schweigen als reden. Elias, der von Geburt an anders ist als die Bauern, wird von diesen Menschen gemieden und von seiner eigenen Mutter abgelehnt.

So wie die drei Feuer, die das Dorf nach und nach auslöschen, so löscht die Enttäuschung über drei wichtige Menschen (Mutter, Vater und die unerwiderte Liebe zu Elsbeth) schließlich das Leben des zweiundzwanzigjährigen Elias aus.

Dieser Roman, der vordergründig sehr nüchtern, ja fast wie eine Chronik erzählt ist, bezieht seine Atmosphäre aus winzigen Details –- der Hut des Vaters als einziger Trost für den kleinen Jungen, die sparsame, aber umso deutlicher entsetzte Reaktion des jugendlichen Elias, als er sieht wie sein Vater einen Menschen umbringt.

Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen. Ich habe es nicht –- wie Elias Canetti schrieb –- mit Freude gelesen, sondern mit einer großen Beklemmung und gleichzeitiger Begeisterung für den einzigartigen Stil Schneiders. Die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder wird mich sicher immer begleiten. --Cornelia Rediger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein Genie ohne Erweckung, ein Künstler ohne Berufung - das ist das Thema dieser fast spektakulär gut erzählten Geschichte."
(FAZ)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Der Tom am 3. Dezember 2007
Format: Taschenbuch
In seinem 1992 erschienen Künstlerroman „Schlafes Bruder“ beschreibt der Autor Robert Schneider das Leben und Leiden des verkannten Genies Johannes Elias Alder im inzestuösen Bergdorf Eschberg.
Geboren mit einem absoluten Gehör und aufgewachsen in einem dauerhaften Zustand des Missverständnisses der Dorfbewohner ihm gegenüber setzt er die grenzenlose aber unerwidert verbleibende Liebe zur jungen Elsbeth und die Musik als seinen Lebensinhalt fest. Schon wie damals Goethes Werther bleibt Elias Alder in seiner Welt unverstanden, wie Robert Schneider, dem mit diesem Roman ein enorm starkes Maß an Aufmerksamkeit sowohl von Kritikern und Presse als auch von einer weltweiten Leserschaft zuteil wurde, einer Chronik ähnlich nüchtern mit einer stets passend zum Milieu gewählten Sprache erzählt.
Mit großem Beklemmen taucht der Leser dieses Werkes, dass an die großen Werke des Sturm und Drang anknüpft, in die - heute verklärte - Welt der „Guten alten Zeit“ ein und vermag durch die detaillierte und stets mit großer Sorgfalt gewählte Kunstsprache Schneiders die von Elias virtuos auf der Kirchenorgel des Dorfes erbauten Klangwelten in sich zusammenstürzen zu sehen.
"Wer liebt, schläft nicht!", das ist der Weg, den Elias zu leben versucht:
Eine zum Scheitern verurteilte Existenz?
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Dezember 2002
Format: Taschenbuch
Anfänglich habe ich nur unwillig zu diesem Buch gegriffen, da ich es für den Deutsch-Unterricht lesen musste, aber schon nach der ersten Seite war ich von diesem Buch zutiefst gefesselt. Schon nach kurzer Eingewöhnung, ist es ein wahres Vergügen Robert Schneiders doch etwas ungewöhnlichem Erzählstil zu folgen, der es meisterhaft versteht, die triste und harte Realität der Bauern vergangener Zeiten mit dem Märchenhaften und Wunderbaren zu verbinden. Inmitten der unsäglichen Trostlosigkeit des Vorarlberger Bergbauern-Daseins im 19. Jahrhundert, lässt er Elias Alder, gleich einem Wunder, erstehen. Ein Mensch mit einer nahezu unglaublichen musikalischen Begabung und der Fähigkeit wahrhaft und mit aller Leidenschaft zu lieben. Leidenschaften an denen er letztendlich zerbrechen wird.
Ich habe auch einige der anderen Kritiken gelesen, und muss sagen, dass sie dem Buch teilweise unrecht tun. Meist geschrieben von Schülern, die in einem liebevollen und fürsorglichen Elternhaus aufwachsen, und darum nicht nachvollziehen können was bittere Armut, Ausweglosigkeit und ungebildeter Fanatismus mit Menschen anrichten kann, und diesem Buch Irrealismus vorwerfen. Aus Erzählungen meiner Mutter, über ihre eigene Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, die aus dem bäuerlichen Milieu stammten, weiß ich jedoch, dass diese Beschreibung der bäuerlichen Lebensweise vergangener Zeiten, näher an der Realität ist, als wir uns das heute glüchklicherweise vorstellen können.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 8. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
Nur alle Jubel Jahre gelangt ein wirklich bemerkenswertes Buch auf den Markt, das dann auch einschlägt wie eine Bombe. Aber ehe dies geschieht, werden diese Bücher von den Verlagen dutzendweise abgelehnt, weil die Veröffentlichungsplätze bereits von Bonsai-Giganten des literarischen Feuilletons besetzt sind. So war es auch bei dem vorliegenden Buch, das sage und schreibe von 23 Verlagen abgelehnt wurde, ehe es endlich einen Verleger fand.
Jedem, der auch nur wenige Seiten in dem Buch liest, wird dies erstaunen, denn in "Schlafes Bruder" dominiert von Anfang an ein ganz eigener Ton, der den Leser nicht mehr loslässt, eine bewusst stilisierte altertumelnde Erzählhaltung, die mit Schauplatz und Thematik herrlich harmoniert.
Worum geht es? In einem angelegenen Schweizer Bergdorf wächst der kleine Johannes Elias Alder als zweiter Sohn des Seff und der Seffin heran, ein wundersames Kind vollkommen abgedrehter Eltern, das mit gelben Augen seine Umgebung verwirrt, die ganze Nacht durchsingt und bald sein außerordentliches musikalisches Genie erkennen lässt. Umgeben von den Eschberger Bauern mit ihren überdehnten Unterlippen, geschwellten Köpfen und ihrer inzuchtbedingten Verblödung, geplagt von Feuersbrünsten, religiösem Wahn und dem falschen Freund Peter lauscht der junge Alder den Stimmen der Tiere, dem Wachstum der Pflanzen, dem Rauschen des Windes, leidet unter der Ausgrenzung der Unbegabten, dem Hass der Mutter und dem falschen Spiel des Dorflehrers, ehe er dessen Nachfolger wird und in einer kurzen glücklichen Zeit zum Dorforganisten von Eschberg aufsteigt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Hahl am 27. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
Eine grandiose Sprache beherrscht der 1961 geborene Robert Schneider, wie es scheint, schlafwandlerisch und mit handwerklerischem Geschick, aber was er auf diesem goldenen Boden erschafft, ist nichts Geringeres als "ein unvergessliches Buch" (Gérard Meudal, Libération) und "Staunen und Freude" (Elias Canetti). Denn über die gründliche stilistische Fertigkeit hinauswachsend treibt Schneider skurrile Ideen und fiktive Lebensentwürfe durch seine Zeilen, die sich um all die kleinen und großen Menschengefühle und Leidenschaften ranken und - den inneren Aufruhr krönend - um eine tödlich passionierte Liebe, auf deren sinnentleerter Kehrseite die jedoch weitaus tödlichere Leidenschaftslosigkeit steht.
Was schließlich in den Tod, "Schlafes Bruder" nämlich, mündet - ist es das Leid der Sehnsucht oder ist es das Leid der Sinnleere? -, darüber darf der mit neuem Sehnen angefüllte Leser nach Schließen des Buches nun selbst ausgiebig sinnieren. Wachgerüttelt ist er allemal, und im kalten Rauch des unvergesslichen Schwelbrandes, den das literarische Feuerwerk hinterlässt, schweben die gefährlichen Fragen nach dem Großen im menschlichen Dasein, die man doch so gerne - der Ruhe zuliebe - überhören mag. "Wer liebt, schläft nicht!", erinnert uns der Protagonist Elias Alder mit penetranter Dissonanz an etwas, das in uns gefälligst wachzubleiben hat, wollen wir nicht schon Jahrzehnte vor unserem Tod gestorben sein!
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden