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Schlaf nicht zu lange: Thriller
 
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Schlaf nicht zu lange: Thriller [Taschenbuch]

John Harvey , Sophie Kreutzfeldt
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423210648
  • ISBN-13: 978-3423210645
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.516 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Harvey
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Sophie Kreuzfeldts Übersetzung scheint mustergültig. Sucht-Gefahr!«
Kleine Zeitung 29.11.2008

»John Elder ist kein Draufgänger, er ist ein besonnener Ermittler, der seinem Instinkt vertraut, die richtigen Fragen stellt und zuhören kann. Obwohl es mehrere Verdächtige gibt, ist relativ früh klar, wer der Täter ist. Der Spannung des Buches tut dies keinen Abbruch.«
Die Rheinpfalz 31.10.2008

»Selten schaffen es Krimiautoren den Leser so einzubinden, dass er bis zum Schluss im Dunklen tappt. Man ertappt sich selbst dabei, aus dem Reigen der Verdächtigen die falsche Person auszuwählen.«
Ralf Seybold, schreib-lust.de 12.09.2008

»Gerade das Zerbrechen der heilen Welt macht den Reiz von Harveys Roman aus und hebt ihn deutlich über die Dutzendware in den Bücherregalen.«
Kulturnews mit Citymag Stuttgart, 2008/09

»In seinem dritten Band rund um den Mord-Ermittler Frank Elder verbindet der englische Krimiautor John Harvey die besten Elemente amerikanischer Thriller im Stil von Raymond Chandler und britischer Psychokrimis à la Agatha Christie miteinander.«
Manfred Hitzeroth, Oberhessische Presse 04.08.2008

»Behutsam entwickelt Harvey seine Story und ihre vielschichtigen Charaktere, hält inne, wenn Elder auf sich und seine Familie blickt, um bravourös den Spannungsbogen wieder aufzunehmen. Beste britische Krimikost.«
Hamburger Abendblatt 23.07.2008

»Harvey gelingt es, seine Leser nahezu ohne Pause in Spannung zu versetzten, er legt falsche Fährten und führt sie geschickt in die Irre. Natürlich hat Elder auch einen ganzen Sack voller privater Probleme – welcher gute Ermittler hätte das schließlich nicht? Und so leidet man mit ihm bis zum Happy End – und hofft auf eine Fortsetzung des fragilen Glücks in einem vierten Elder-Band.«
Kölner Stadt Anzeiger 13.07.2008

»Gut gemachter, solider Krimi.«
Hellweger Anzeiger 05.07.2008

»Man kann ›Schlaf nicht zu lange‹ aus vielen Gründen lesen, darum etwa, weil Harvey mehrere Verdächtige in einem Mordfall scharf voneinander abgrenzt und zugleich beunruhigende Ähnlichkeit andeutet. Ein guter Grund wäre auch die Raffiniertheit, mit der Harvey von Eifersucht und Scheu des geschiedenen Elder erzählt. Da wird viel gezeigt und wenig ausgesprochen, und was die Figuren reden, ist oft etwas anderes als das, was sie sagen möchten.«
Stuttgarter Zeitung 04.07.2008

»Ein Krimi, der durch seelische Tiefen, psychische Deformationen und menschliche Abgründe dahingleitet. Eine lesenwerte Urlaubslektüre – egal, wohin man fährt. Selbst auf Balkonien wird man sich mit Harvey nicht langweilen.«
Ingrid Müller-Münch, WDR 5 28.06.2008

»›Schlaf nicht zu lange‹ ist ein Kriminalroman, der von Menschen, ihren Problemen und Hoffnungen handelt. Alltag eben.«
kriminalakte.wordpress.com 23.06.2008

»Der britische Autor John Harvey vermischt in seinen Krimis geschickt das Privatleben seiner Helden mit der eigentlichen „crime story“ und mit Einblicken in das heutige England.«
dradio.de 11.06.2008

»Harvey ist Vielschreiber. Früher verfasste er Krimiserien fürs Fernsehen. Es folgten 90 Bücher in verschiedenen Genres, trotzdem ist das neue Buch keine nach Schema X abgespulte Dutzendware, sondern ein packender Krimi. Er sollte Harvey auch hier die verdiente Anerkennung bringen.«
News 02.06.2008

Kurzbeschreibung

Neues vom Großmeister des britischen Krimis Wenn ihn seine Exfrau in Cornwall anruft, ist Frank Elders erste Angst immer, dass seiner Tochter Katherine wieder etwas zugestoßen ist. Dieses Mal geht es allerdings nur um die Schwester einer Freundin, die unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Claire Meecham, Mitte fünfzig, ist verwitwet und lebt sehr zurückgezogen. Aber der Schein trügt: Bei der Durchsuchung ihres Bungalows stößt Elder auf Sexspielzeug und findet heraus, dass sie über Chatrooms im Internet einige männliche Bekanntschaften gemacht hat. Bevor er nachforschen kann, erhält er jedoch einen weiteren Anruf: Claire ist wieder aufgetaucht. Schick gekleidet liegt sie in ihrem Bett, das Haar ist frisch gebürstet - doch sie ist tot. Als Elder sie so kunstvoll in Szene gesetzt daliegen sieht, kommt ihm sein erster Fall im Morddezernat Nottingham wieder in den Sinn, der nie aufgeklärt werden konnte. Hat der damalige Mörder erneut zugeschlagen?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Frank Elder kommt im Cornwall nicht zur Ruhe. Seine Ex-Frau ruft ihn an und bittet ihn, sich dem Fall einer vermissten Person anzunehmen. Kaum beginnt Elder mit den Nachforschungen, taucht die vermisste Person auf: tot. Claire Meecham liegt mit offenen Augen im Bett. Sie ist vollständig angezogen, ihre Haare sind sorgfältig gebürstet. Um den Hals trägt sie eine Silberkette mit einem rubinroten Anhänger, unter dem eine schwache Prellung zu sehen ist. Das friedliche Bild wird komplettiert von einem verschlissenen alten Teddybär, der in der Armbeuge der Toten liegt. Frank Elder kommt dieses Bild seltsam vertraut vor, denn es erinnert ihn an seinen allerersten Mordfall, den er nie aufklären konnte.

John Harvey verstrickt seinen Ermittler im dritten Fall wieder in die scheinbar heile Welt der britischen Kleinstädte. Aber das Maß an potenziellen Tätern und verdächtigen Personen war noch nie so umfangreich wie in diesem Fall. Elder versucht, seiner Tochter wieder näher zu kommen und auch einer Aussöhnung mit seiner Frau könnte diesmal nichts im Wege stehen.

Der 1938 in London geborene John Harvey gilt als einer der besten Krimiautoren in Großbritannien. Bekannt wurde er durch seine Drehbücher für Krimiserien des britischen Fernsehens. Der Autor wurde vielfach ausgezeichnet; zuletzt mit dem 'Diamond Dagger', der ihm von der britischen Crime Writers' Association für sein Lebenswerk verliehen wurde.

Harvey gelingt es, seine Leser mit immer neuen Ergebnissen zu konfrontieren. Dabei schafft er es, dass die Geschichte bis zu den letzten Seiten spannend und offen bleibt.

Fazit: Selten schaffen es Krimiautoren den Leser so einzubinden, dass er bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Man ertappt sich selbst dabei, aus dem Reigen der Verdächtigen, die falsche Person auszuwählen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mutter 14. Juli 2008
Von Polar
Format:Taschenbuch
Und wieder wird Elder aus seiner Idylle in Cornwall gerissen. Was einen zu Anfang stört, weil der Einstieg einem allzu bekannt vorkommt. Diesmal handelt es sich nicht um einen alten Fall, der John Elder nicht in Ruhe läßt, auch seine Tochter Katherine gerät nicht in Gefahr, diesmal bittet ihn seine Frau wegen einer Freundin um Hilfe. Erst will er nicht, doch das glaubt ihm sowieso keiner. Das bewährte Konstrukt des ausgestiegenen Polizisten, der sich einmischt, bewährt sich auch in John Harveys drittem Roman. Elder ist ein Ermittler, der eher herumschleicht, auf Gespräche vertraut, als auf die neuesten kriminaltechnischen Errungenschaften zu vertrauen. Auch wenn er diesmal in die Tiefen der Partnerschaftsvermittlung via Internet einsteigt und die daraus möglichen sexuellen Verwicklungen bis hin zur Gewalt als Luststeigerung schildert, gleicht das Personal von Prior über Elders ehemalige Familie bis zum überehrgeizigen Inspektor und dem alles überwachenden Constable, die uns bestens bekannt sind. Es ist die Mischung aus verwickelten Familienbeziehungen und überzeugenden Charakterstudien, die Elder auf seinem Weg streift, um einen Fall zu lösen, die seine Romane so kurzweilig machen. Geradeso als nähme Elder uns mit und sage uns, setz dich hin und höre zu. Die Menschen verraten sich, durch das, was sie nicht sagen. Dass dabei der Mörder sich früh zu erkennen gibt, ist nicht weiter tragisch. Er muss erst noch überführt werden. John Harvey vermag zu erzählen und einen Plot, dessen Eckpfeiler feststehen, interessante Varianten abzugewinnen. Diesmal, indem der Mörder am Ende von jemandem gerichtet wird, der ihm allzu nahe steht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Nach "Schrei nicht so laut" (dtv 20956 - "Flesh and Blood", 2004) und "Schau nicht zurück" (dtv 21012 - "Ash and Bone", 2005) liegt mit "Schlaf nicht zu lange" (dtv 21064 - "Darkness and Light", 2006) der dritte Roman von John Harvey mit Frank Elder, einem pensionierten Detective, der sich nach Cornwall zurückgezogen hat, vor. Diesmal wird Frank Elder von einer Freundin seiner Ex-Frau Joanne, Jennie Preston, ersucht, ihre verschwundene Schwester Claire Meecham zu suchen. Ungern, aber doch, da er dort seine Tochter Katherine zu sehen hofft, macht er sich auf nach Nottingham. Es gelingt ihm einiges über Claire herauszufinden, was insbesondere ihre Schwester überrascht, doch sie selbst bleibt verschwunden. Bis sie 14 Tage später tot - wie aufgebahrt - in ihrem eigenen Haus auftaucht. Die Art und Weise ihrer "Aufbahrung" erinnert Elder an seinen allerersten und nie gelösten Fall. Den Mordfall übernimmt Maureen Prior, eine ehem. Kollegin Elders. Er wird ersucht, der Polizei Nottingham als Berater bei den Ermittlungen beizustehen - da er Claire Meecham gesucht hatte und aufgrund der Ähnlichkeit mit seinem ersten Fall, da der damalige Mörder möglicherweise erneut zugeschlagen hat. Und damit ist Frank Elder wieder in seinem Element - dem Cold Case. Schritt um Schritt vergleicht er die beiden Fälle und stellt fest, daß einige, die damals befragt wurden, erneut nicht als Täter ausgeschlossen werden können. Auf 428 spannenden Seiten gelingt es Maureen Prior und ihm die beiden Fälle zu lösen - worauf ihm gleich das Angebot gemacht wird, bei der landesweit operierenden National Crime Squad bei ungelösten Fälle, die über die "normalen" Grenzen hinausgehen, als Berater tätig zu werden. D.h. es ist noch mit einen Romanen zu rechnen, wo Cold Cases aufgeklärt werden.
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