Dies ist mal ein überschaubarer kleiner Krimi, der sich mit Kölns ausgedehnter Medienlandschaft auseinander setzt.
Kommissar Glöckner ist in seiner Ehe nicht ganz zufrieden, aber er schiebt diese Probleme auf sein Alter genau wie seine zunehmende Unzufriedenheit mit dem Beruf, der ihn nur mit den dunklen Seiten seiner Mitmenschen in Berührung bringt. Und da wundert es ihn nicht wirklich, als er einen Brief bekommt, in dem jemand ihm mitteilt, dass er gerne mal einen Menschen töten möchte, um zu sehen, wie sich das anfühlt. Trotz seiner langen Erfahrung greift dies Glöckner sehr an und er beginnt immer mehr am Sinn seines Lebens und seiner Arbeit zu zweifeln.
Schnell und abwechslungsreich erzählt ist dies ein schöner kleiner Lesehappen für zwischendurch.