In diesem Buch wird das Schicksal der weniger bekannten "Tirpitz" geschildert. Sie war das Schwesterschiff der "Bismarck", die 1941 von ihrem Unternehmen "Rheinübung", dem Durchbruch aus der Nordsee in den Atlantik, nicht zurückkehrte.
1942 nach Norwegen geschickt, um eine von Hitler gefürchtete Invasion Norwegens der Alliierten abzuwehren, wurde sie Teil der sogenannten "Fleet in being", einer Flotte, welche allein durch ihre bloße Existenz in Nordeuropa Druck auf die Alliierten ausübte. Schließlich verliegen die Nachschubkonvois aus dem Westen für die Sowjetunion über das Nordmeer.
Sich der poteniellen Gefahr bewußt, ließen die Alliierten keine Idee unbeachtet, um das Schlachtschiff zu versenken. Eine ganze Reihe Luftangriffe waren vereits geflogen, Kleinst-U-Boote vergeblich eingesetzt worden, bis schließlich gewaltige "Litfaßsäulen"-Bomben das Schiff auf ihrem flachen Ankerplatz zum Kentern brachten. Dabei starben 1204 Menschen.
Jochen Brennecke hat in seinem Tatsachenbericht anhand von traurigen Soldatenschicksalen die Geschichte der "Tirpitz" zusammengestellt, die, als "Einsame Königin der Nordens" bezeichnet, nach dem Untergang der "Bismarck" aus Furcht vor gleichtwertigen Überwassergegenern und Flugzeugträgern, nahezu kaum zum Einsatz kam. Die Sprache ist teilweise ein wenig zu einfach gehalten; allerdings dennoch fesselnd, auf ein rein chronologischen Aufbau wird verzichtet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)