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Schlachten der Weltgeschichte: Von Salamis bis Sinai
 
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Schlachten der Weltgeschichte: Von Salamis bis Sinai [Taschenbuch]

Stig Förster
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423340835
  • ISBN-13: 978-3423340830
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 118.377 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Schlachten zählen weiterhin zu den auffälligsten Phänomenen der Geschichte. Jahrzehnte zurück schon liegen die letzten vergleichbaren Schlachtenkompendien. Natürlich folgt das vorliegende Werk modernen Auswahlkriterien: Die sorgfältige Einbettung der Schlacht in ihr spezifisches Umfeld sowie die Spiegelung der jeweiligen Gesellschaftsordnung im Krieg werden an markanten Beispielen exemplarisch dargestellt, wobei auch wirtschafts- und kulturgeschichtliche Faktoren zur Geltung kommen. Ein kenntnisreich begründeter und komponierter Sammelband zu einem ebenso schauerlichen wie spannenden Feld der Geschichte.«
Die Zeit

»Das Buch bietet viel Interessantes: Es entlarvt sowohl den Mythos, dass es echte Entscheidungsschlachten wie die von Verdun oder Stalingrad gegeben hat und verdeutlicht darüber hinaus, von welchen Zufallsfaktoren Schlachten abhängig waren: Wetter, Irrtümer, Inkompetenz.«
Neue Zürcher Zeitung

Kurzbeschreibung

Der Krieg ist sicher nicht der Vater aller Dinge, aber als »Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln«, wie man sieht, ein wesentlicher Bestandteil der Weltgeschichte.

Die international ausgewiesenen Autoren dieses Buches beschreiben wichtige Schlachten von der Antike bis zur Gegenwart, ordnen sie in den historisch-politischen Kontext ein und bewerten die Folgen. Deutlich wird, dass Kriege – zumal in ihrer dramatischen und blutigsten Ausdrucksform, der Schlacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft – nicht als abstrakte Sandkastenspiele gesehen werden können, selten den damit verfolgten Zweck gänzlich erfüllen, immer aber einen sehr hohen Preis kosten und letztlich eine zivilisatorische Niederlage bedeuten.

Aus dem Inhalt:

Salamis (Thermopylen) 480 v.Chr. Cannae 216 v.Chr. Hastings 1066 Wien 1683 Waterloo 1815 Sedan 1870 Verdun 1916 Luftschlacht um England 1940 Stalingrad 1942/43 Sinai 1973


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schein und Sein 6. Februar 2010
Eine der großen Diskussionen um die Kerninhalte der modernen Militärgeschichte ist immer noch die Frage nach der Rolle der Schlacht. Die Fixierung auf die Schlacht war Merkmal der applikatorischen Methode der Militärgeschichtsschreibung bis 1945 und ist immer noch Merkmal der populären Literatur der soganannten "War Buffs". Die Produktionen gerade letzterer Gruppe füllen in anglo-amerikanischen Buchhandlungen viele Regalmeter und überbieten sich gegenseitig in immer größeren betrachteten Zeiträumen, in immer größeren Zahlen der behandelten Schlachten, der immer bunteren Aufmachung und der Zahl der Karten und Bilder. Gemein ist allen diesen Bänden, dass sie im Regelfall nur wenig historischen Inhalt bieten, viele Mythen transportieren und nicht durch historische Forschung unterfüttert sind.

Davon will sich die wissenschaftliche Militärgeschichte bewusst abgrenzen, so dass die (Wieder-)Annäherung an die Schlacht vielen Beteiligten nicht leicht fällt. Nichtsdestoweniger kann, egal wie stark man dieses Argument im Einzelnen nun gewichtet, kein Zweifel daran bestehen, dass die Schlacht zumindest ein zentrales Element von jeder Art Militärgeschichte sein muss. Irgendwie musste dieser Schritt der (Wieder-)Annäherung also unternommen werden - nicht zuletzt auch, um eben gerade der breiten Öffentlichkeit klarzumachen, dass es eine andere, seriöse Geschichtsschreibung der Schlacht gibt.

Mit Förster, Pöhlmann und Walter haben drei führende Mitglieder des "Arbeitskreises Militärgeschichte" die Herausgeberschaft der "Schlachten der Weltgeschichte" übernommen, und bereits damit ist jede Gefahr gebannt, einen weiteren inhaltsleeren Sammelband mit Daten und Bildchen vor sich zu haben, der sinnlos Schlachten versammelt und von enthusiastischen Amateuren kompiliert wurde. Ganz im Gegenteil handelt es sich um eine Aufsatzsammlung mit Beiträgen führender Militärhistoriker aus der ganzen Welt. Einleitend wird dabei darüber reflektiert, was eine Schlacht eigentlich ist - eine (wie so oft) scheinbar einfache, eigentlich aber höchst komplexe Frage. Danach erfolgt eine kurze Übersicht über die oben genannten ähnlichen Sammelbände und eine kurze Auflistung der Aspekte, welche dieses Buch explizit von diesen abgrenzen soll.

Diese Punkte sind:
- Wissenschaftliche Autoren
- Methodenvielfalt
- Epochenübergeifende Perspektive
- Abarbeitung der Dimensionen See, Land, Luft
- Interkulturalität

Alle diese Ansprüche werden eingelöst - naturgemäß manche mehr und manche weniger, aber das ist eher arbeitstechnisch und wissenschaftspragmantisch begründet als konzeptionell und damit absolut entschuldbar.

Herausgekommen ist ein Buch, das jedem interessierten Leser verdeutlicht, dass die Schlacht ein legitimes Thema auch der modernen Militärgeschichte ist, ja sogar sein muss, und das auch dabei auch gleich praktisch vorführt, wie dieses Thema bearbeitet werden muss, um nicht wieder in die Applikation zurück- oder in die "War Buff"-Regale hineinzurutschen. Darüber hinaus ist es auch ein schlichtweg spannend zu lesendes Buch geworden, ein bei wissenschaftlichen Produktionen alles andere als selbstverständliches Charakteristikum. Das, was die Schlacht so faszinierend macht - die (scheinbare?) Reduktion von komplexer Geschichte auf dramatische Stunden, Minuten, ja sogar einzelne Handlungen - ist hier trotz aller wissenschaftlichen Distanz eingefangen und wiedergegeben worden. Dies wird durch den konsequent durchgehaltenen Ansatz, für jede Schlacht sowohl eine historische Einordnung relevanter Vorgänge bis zu ihrer Austragung wie auch eine Darstellung der Auswirkungen nach ihrem Ende beizufügen, nicht etwa abgeschwächt, sondern im Gegenteil verstärkt. So manche Schlacht steht durch diesen Vor- und Nachspann in gänzlich anderem Licht da.

Amüsanterweise hat das Buch mit der Alexanderschlacht von Altdorfer ein derart altmodisches Cover erhalten, dass es in einem solchen "War Buff"-Regal perfekt tarnt. Wer weiß, vielleicht war hier ja eine gezielte Tarnung beabsichtigt, um auch die zum Kauf zu "überrumpeln", die normalerweise nicht in der unbebilderten, textlastigen Historiographie stöbern...

Wünschenswert wäre nur eine optische Vereinheitlichung der doch sehr unterschiedlichen Kartenwerke gewesen.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolfgang Gonsch TOP 1000 REZENSENT
Der vorliegende Band beschreibt die 25 wichtigsten Schlachten der letzten 2500 Jahre. Doch was ist eine "Schlacht", und welche Auswirkungen haben diese Gemetzel, Kämpfe, Auseinandersetzungen oder man sie immer nennen will oder muss vor dem Hintergrund der Geschichte? Die Herausgeber versuchen dieser interessanten Grundsatzfrage im zwölfseitigen Vorwort mit einer hervorragenden lexikonalen Abhandlung gerecht zu werden.

Natürlich kann die vorgenommene Auswahl der einzelnen ausgewählten Schlachten und Gefechte nur eine subjektive Entscheidung der Herausgeber sein, doch ist sie in der Summe und Vielfalt der mannigfaltigen "großen Kampfhandlungen" sehr repräsentativ. Es geht aber nicht nur um die Fragen der Kampfhandlungen selbst, vielmehr greifen die verschiedenen Autoren auch auf viel Hintergrundkenntnisse und Fachwissen zurück, beleuchten die Auseinandersetzungen aus vielen Blickwinkeln der Kriegskunst einst und heute und belegen mit sehr informativem Zahlen- und Kartenmaterial warum, wie lange und mit welchen Kampfmitteln gefochten wurde.

So wird versucht bei allen Scharmützeln die entscheidenden Charakteristika herauszufiltern: Warum kam es zu Kampfhandlungen, waren diese wirklich unvermeidbar, welche kriegstechnischen und -taktischen Neuerungen konnten auf dem Schlachtfeld umgesetzt werden, welches Kriegsgerät wurde eingesetzt, von welchen Einflüssen wurden die Protagonisten auf beiden Seiten gesteuert, welche Fehler wurden von wem begangen oder warum wurden Siege nicht oder nicht noch besser ausgenutzt um letztendlich eine Kriegsentscheidung herbeizuführen.

Was dieses Buch besonders hervorhebt, ist die Tatsache, dass für jede einzelne Schlacht bzw. Epoche ein ausgesuchter Fachmann gewonnen werden konnte; auf 20 bis 25 Seiten je Schlacht gelingt der Spagat zwischen wissenschaftlicher Information und populärwissenschaftlicher Sprache; so bekommt man bei der Lektüre sofort das Gefühl von der Stimmigkeit der vielfältigen Informationen und von großer Fachkompetenz vermittelt.

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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT TOP 1000 REZENSENT
In "Schlachten der Weltgeschichte" (dtv 34083, Erstausgabe 2001), herausgegeben von den Militärhistorikern Stig Förster, Markus Pöhlmann und Dierk Walter, werden von verschiedenen Autoren 24 für die Geschichte bedeutsame Schlachten und ihr politischer Background dargestellt. Angesichts der Fülle von Schlachten in der Menschheitsgeschichte ist diese Auswahl natürlich subjektiv, wobei nicht klar herauskommt, nach welchen Kriterien gerade diese ausgewählt wurden. Die Einleitung der Herausgeber hilft nur bedingt weiter. Angesichts so vieler Autoren ist es natürlich schwer, das Buch zu einem stimmigen Ganzen mit einem halbwegs einheitlichen Stil auf gleichem Qualitätslevel werden zu lassen. An Schlachten werden u.a. Salamis 480 v.Chr. (Der "Freiheitskampf" der Griechen), Gaugamela 331 v.Chr. (Weltreich im Staub), Cannae 216 v.Chr. (Halbmond und Halbwahrheit), Ayn Dschalut 1260 (Die Niederlage des mongolischen Reiterheeres), Wien 1683 (Belagern und Entsetzen), Waterloo 1815 (Triumph der Defensive), Tannenberg 1914 (Tod in Masuren), Stalingrad 1942/43 (Zähe Legenden) und Dien Bien Phu (Das Ende eines Kolonialreiches) jeweils auf ca. 25 Seiten von ausgewiesenenen Fachleuten auf dem jeweiligen Fachgebiet analysiert. Ein Mehr an Graphiken, Bildern, Darstellungen wäre wünschenswert gewesen. Alles in allem bietet das Buch doch eine Fülle von Informationen über Schlachten, die die Welt veränderten.
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