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Schläfer mitten unter uns: Das Netzwerk des Terrors in Deutschland [Taschenbuch]

Elmar Theveßen
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

1. Juni 2004
Gewaltbereite Islamisten unterwandern schon seit Jahren unbehelligt die Bundesrepublik. Unauffällig, angepasst an ihre Umgebung, bauen sie ihre Netzwerke aus. Die Schläfer von Al Qaida und anderen Terrororganisationen sind mitten unter uns. Der nächste Anschlag wird bereits geplant ... In seinem aufrüttelnden, exzellent recherchierten Buch hält der ZDF-Journalist Elmar Theveßen der deutschen Politik den Spiegel vor: Der Kampf gegen den Terror ist ein hilfloser Selbstbetrug. Vollständig überarbeitete, aktualisierte Neuauflage.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Knaur TB; Auflage: Aktualisierte Neuausgabe. (1. Juni 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426777304
  • ISBN-13: 978-3426777305
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.462.883 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Als ich dieses Buch laß bekam ich einen Eindruck von der emotionalen Anspannung des Autors während er dieses Buch geschrieben hat. Er schreibt: "Die Anthrax-Briefe von Herbst 2001....Schon eine Hand voll Opfer reichte aus, um Amerika in Angst und Schrecken zu versetzen, ein Anschlag mit ein paar Tausend Opfern hätte wohl unweigerlich zum Zusammenbruch des öffentlichen Lebens geführt." (S.197) Leider völlig übertrieben und schwammig. Das sind Analysen, die jedes Kind herausplärren kann.
Außerdem fügt der Autor angestrengt Fakten aneinander ohne den wahren Gehalt zu prüfen. Auf den Seiten 198/199 beschreibt beschreibt er den Fall von Australischen Forschern, die 2001 ein Virus hergestellt hatten, das alle Versuchstiere tötete. Beeindruckend. Theveßen gibt an im Journal of Virology sei "eine detaillierte Beschreibung ihrer leider unglaublich einfachen Methode" veröffentlicht worden. Mit der "Jeder NAchwuchswissenschaflter nun in der Lage ist eine Katastrophe anzurichten, vorausgesetzt er hat Zugriff auf einen menschlichen Pockenvirus." In Wahrheit wird in dieser gängigen wissenschaftlichen Abhandlung dargelegt was verändert wurde und sogar wie man die Viren titriert, aber das reicht bei weitem nicht um Viren zu züchten und einzusetzen. Angaben zur Aufbewahrung, Lebensdauer, eingesetzte Geräte, genaue Ablaufprotokolle und vor allem das Know-How wie man das spezielle Virus manipuliert werden nicht beschrieben.
Wenn alles so einfach wäre, dann müsste ich als Student in einem Buch über menschliche Genetik nur ein zerstörerisches Gen herauspicken (wie im Buch von Theveßen beschrieben), mir Zugang zu einem Labor verschaffen, mit unbemerkt beschafften Grundstoffen und Mitteln den Virus herstellen. Das ganze mal eben irgendwo aussetzen und schon bräche die Gesellschaft zusammen.
Das ist Hanebüchener Unsinn. Es bräuchte schon einiges mehr, allein illegale oder krimelle Kontakte zur Beschaffung der Pockenviren. Andernfalls müsste man in einem der Labore arbeiten, in denen mit Viren experimentiert wird. Da stünde man höchstwahrscheinlich automtisch unter Beobachtung.

Zusammengefasst, der Autor widmet sich angestrengt dem Thema Terrorismus ohne dabei die Aussagen seiner Quellen zu hinterfragen.

Trotz allem ist es gut geschrieben und enthält eine Menge Zusammenhänge und Quellen zur weiteren Recherche.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Analyse des Terrornetzwerkes 3. August 2004
Von Ein Kunde
Dieses Buch befasst sich mit denjenigen, die bei Ussama Bin Laden eine Ausbildung im Terror in Afghanistan genossen haben, danach dann wieder in westliche Länder zurückkehren und als normale Bürger, als 'Schläfer', in einer ahnungslosen Umgebung leben. Die These unternmauert der Autor, TV-Mann Theveßen ganz gut. Allerdings schreibt er an etlichen Stellen "Die Bedrohung ist größer als je zuvor." (S.19) Wenn in den nächsten Jahren nicht gewaltige Terroanschläge verübt werden, liegt er mit dieser Aussage falsch. Eine weitere These von ihm ist, dass die "Offenheit der westlichen Gesellschaft" gleichzeitig den Terroristen die Möglichkeit gibt, diese zu zerstören. (S.73) Das ist eine gewagte These, die nach dem Scheitern der westlichen Staaten klingt. Vielleicht doch etwas übers Ziel geschossen? Mein Eindruck ist, dass der Autor mit vielen Mitarbeitern von Geheimdiensten gesprochen hat, die noch unter einem besonderen 9.11.-Schock standen und sich von deren Aussagen nicht effektiv distanzieren konnte. Insgesamt aber ein sehr gutes Buch mit vielen Informationen und Analysen.
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