Nach mehreren eher „mäßigen“ Alben hat Master Mind Jeff Waters meiner Meinung nach das Annihilator Flagschiff wieder auf Kurs gebracht wie ich meine. Klar, die guten alten „Never Neverland“ Tage sind definitiv vorbei. Aber trotzdem, das Album klingt von der ersten Minute an schön „frisch & aggressiv“ wie in den alten Tagen.
Schon der anfang von Track 1 gibt klar die Marschrichtung vor. Meine Güte, geiles Riff, da kommt direkt Freude auf. So kann’s von mir aus weitergehen, tut es dann auch. „Drive" als zweites beginnt mit einem sehr bekannten „King of the Kill“ Riff zu Anfang.Und so geht es auch mit den folgenden Tracks munter weiter. Zwischendurch wird bei „Invite it“ wieder mal ein altes „King of the Kill“ Riff im Mittelpart verwendet. Mein lieber Mann, nicht schlecht denke ich. Wenn das so weiter geht ist locker eine sehr gute Bewertung drin.
Aber wie wir alle wissen „Nothing is perfekt“ und so bekommt auch diese Platte ihren „knacks“, allerdings recht spät. So erinnert „Claire“ anfangs etwas an eine Ballade was sich dann etwas relativiert. „Something Witchy“ am Schluss nervt mich dann etwas durch den Schreigesang und die etwas konfus klingenden Gitarren. Abgesehen klingt die Cd doch an manchen Stellen recht gleich, irgendwie alle schon mal von Annihilator gehört. Aber das ist halt ihr Stil und ich finde das es da ganz andere Bands gibt die immer aus ein paar Riffs ein neues Album braus machen.
Fazit: Mit kleinen Abstrichen ist diese Cd durchaus gelungen. Mit deutlichen Anleihen zum „King of the Kill“ Album(´96) hat Annihilator es erneut geschafft die alte & immer noch vorhandene Fangemeinde zu mobilisieren. Aggressive Riffs und ein paar spaßige Einlagen der alten Tage komplettieren ein durchaus gelungenes Gesamtbild. In diesem Sinne, Fans der alten Tage können bei „Shizo Deluxe“ bedenkenlos zugreifen. Die Platte strotzt wie gesagt nicht vor Innovationen, aber man bekommt das was man haben will wenn man eine Annihilator Cd kauft!