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Schindlers Liste. Mit Material zum Thema AOL.
 
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Schindlers Liste. Mit Material zum Thema AOL. [Taschenbuch]

Thomas Keneally
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 351 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570202976
  • ISBN-13: 978-3570202975
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.872.664 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Keneally
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Schindlers Liste
OT Schindler's Ark OA 1982 DE 1983Form Roman Epoche Moderne
Das Porträt eines außergewöhnlichen Charakters basiert auf offiziellen Dokumenten, Interviews, Briefen und privaten Aufzeichnungen. Es benutzt, so Autor Thomas Keneally, »die Textur und die Mittel des Romans«, um die authentische Geschichte der Errettung Hunderter von Juden durch den deutschen Industriellen Oskar Schindler (1908–74) im Zweiten Weltkrieg zu erzählen.
Inhalt: In Krakau, wohin Oskar Schindler der deutschen Invasion gefolgt ist, baut er eine Emaillefabrik auf, in der etwa 150 Juden Arbeit finden. Da Schindler um die unerträglichen Bedingungen in den großen Arbeitslagern wie Plaszow bei Krakau weiß, sucht und erhält er die Erlaubnis, auf dem Gelände seiner Fabrik ein Lager für die bei ihm arbeitenden Juden zu errichten. Als die Fabrik 1944 für geschlossen erklärt wird und die Juden in die Konzentrationslager Großrosen und Auschwitz gebracht werden sollen, erreicht Schindler, dass sein Werk als Munitionsfabrik im tschechoslowakischen Brinnlitz neu errichtet werden darf. Es wird eine Liste mit den Namen von mehr als 1100 Juden aufgestellt, die er als Arbeitskräfte dorthin mitnehmen darf und dadurch vor dem sicheren Tod im Vernichtungslager retten kann. Die Fabrik stellt nicht eine einzige funktionstüchtige Granate her. Bei Kriegsende wird Schindler von ehemaligen »Gefangenen« in die sichere Schweiz eskortiert.
Wirkung: Keneally versteht es, Schindler mit all seinen Überzeugungen, Vorurteilen und Gewohnheiten positiv zu zeichnen. Zwar beutete dieser menschliche Habgier und Lust aus, stellte aber unter für ihn selbst lebensbedrohenden Umständen seinen Sinn für wahre Menschlichkeit unter Beweis. Für seinen dokumentarisch fundierten Holocaust-Roman wurde Keneally 1982 mit dem angesehenen Booker-Preis ausgezeichnet. Weltweite Popularität erlangte Schindlers Liste 1993 mit der Verfilmung durch Steven Spielberg. W. A. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Der Autor über sein Buch

Dem Andenken von Oskar Schindler und für Leopold Pfefferberg, dessen Beharrlichkeit dieses Buch seine Entstehung verdankt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Traurig aber wahr ... 22. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Zuerst einmal ist es eine bemerkenswerte Leistung, innerhalb von 2 Jahren Recherchen ein solches Buch zu schreiben, dazu noch über einen Mann namens Oskar Schindler, der 1200 Juden vor ihrem sicheren Tod rettete. Obgleich viele Einzelschicksale und Darstellungen der politischen Situation von eigentliche Handlung scheinbar "ablenken", so schließt sich der große Kreis doch noch mit allen angesprochenen Themen.
Die Person Oskar Schindler ist meiner Ansicht nach gut dargestellt worden, was auch auf die 50 Gespräche mit Überlebenden zurückgeht.
Alles in allem also ein fantastisches Buch, auch wenn es in einer Zeit mit Hass, Zerstörungswut und Machtgewalt spielt. Ich jedenfalls war beeindruckt, doch auch deprimiert und frustrierd zugleich.
Bevor Sie jedoch den Fim sehen, empfehle ich zuerst das Buch zu lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dem Autor lag daran, ... 10. März 2007
Von Victoria Cotta VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
... ein Portrait von Schindler zu schaffen, dem man seine Erfolglosigkeit als Geschaeftsmann vor und nach dem Dritten Reich nicht glauben mag, wenn man erfaehrt, wie ueberaus erfolgreich er als Menschenretter war.

Das Buch basiert auf offiziellen Dokumenten, Interviews mit seiner Frau, sowie unzaehligen Briefen und privaten Aufzeichnungen. Eine interessante Darstellung eines aussergewoehnlichen Charakters, der erst in einer schwierigen Zeit zum rettenden Engel wird. Schindler verstand es, andere Menschen zu benutzen, in diesem Fall militaerische Chargen, die aus reiner Habgier handelten. Die Motive werden nicht immer klar, da Keneally seinen Roman mehr als einen Tatsachenbericht aufgebaut hat. Dadurch wird vermieden, dass Klischees oder gar Ruehrseeligkeiten auftreten. Das Bild von Schindler wirkt positiv, auch wenn man um seine Vorurteile, Habgier und Eigenliebe weiss. Eine sehr gut recherierte Arbeit, die in ihrer Umsetzung sicherlich nicht immer leicht war.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von monice
Format:Audio CD
Oskar Schindler kommt 1939 ins besetzte Krakau und will sein Glück machen. Er trifft gleich zu Beginn auf Juden, die als Geschäftsleute und leitende Angestellte tätig waren, nun aber enteignet und letztlich billige Arbeitskräfte sind. Da er völlig vorurteilsfrei ist, baut er sein Emailwerk mit maßgeblicher Hilfe dieser Juden und polnischer Arbeiter auf.

Am Anfang nutzt er seine Beziehungen zu den deutschen Behörden nur, um "versteckte" Bemerkungen zu machen, mit denen er mögliche Arbeitnehmer vor Razzien usw. warnt. In der Errichtung des Ghettos sieht er ebenfalls mehr eine Bedrohung "seiner" Arbeitnehmer, die willkürlich von SS-Leuten zum Schneeschippen u.ä. abkommandiert werden.

Als er schließlich mit eigenen Augen sieht, wie das Ghetto systematisch durchkämmt wird, wird ihm klar, daß der Staat die Vernichtung der Juden plant.

Er faßt den unumstößlichen Entschluß, wenigstens "seine" Arbeiter zu retten. Und er tut es. Er läßt auf eigene Kosten Lebensmittel verteilen. Er eist seine Leute aus dem Ghetto heraus, schwatzt sie dem Kommandanten des Arbeitslagers, das schließlich das Ghetto ersetzt, ab, spielt um sie, kauft sie frei, erpreßt und besticht wen er kann und mit allen Mitteln, um diese Menschen zu retten. Dabei geht er auch auf das Angebot nicht ein, an ihrer Stelle andere zu retten, obwohl er das gekonnt hätte. Wer auf seiner Liste stand, stand fortan unter persönlichem Schutz Schindlers.

Es gelingt ihm schließlich, die Arbeiter mit Billigung der Behörden nach Mähren zu bringen, und dort muß er bis zur Ankunft der Russen oder Amerikaner die SS davor zurückhalten, die Häftlinge zu erschießen, falls die feindlichen Kräfte durchbrechen. Es gelingt ihm nur mit Hilfe seiner Persönlichkeit, dieses Ziel zu erreichen.

Seine Nachkriegsgeschichte wird kurz geschildert, in der er fast vollständig von den überlebenden Häftlingen auch finanziell abhängig war.

Der Bericht beruht auf historischen Dokumenten. Es handelt sich nicht um einen spannenden Roman, sondern um eine Tatsachenschilderung. Das hat den Nachteil, daß erst ab ca. der 2. CD ein mitreißender Effekt eintritt. Es hat den Vorteil, daß den Akteuren keine Gefühle oder Motive "angedichtet" werden. Nach der Darstellung im Buch ist es unmöglich, die Motive Schindlers oder seine Gefühle festzustellen. Er scheint diese niemals offengelegt zu haben, oder er war sich ihrer nicht sicher. Dadurch daß immer nur Handlungen, nie Gefühle dargestellt werden, driftet das Werk nicht in Rührseligkeiten oder ähnliches ab, obwohl sich derartige Szenen aufgedrängt hätten. Damit wird es noch authentischer.

Dem Hörer wird klar: Jeder hat die Pflicht, sich der Unmenschlichkeit entgegenzustellen. Und jeder, der das erkennt, findet auch Wege, wenigstens ein Weniges zu verwirklichen, vielleicht nur ein Menschenleben zu retten. Ob man damit, wie der zitierte Talmud meint, die ganze Welt rettet, halte ich für zweifelhaft. Aber man verhindert wenigstens, daß die Person, der man hilft, und man selbst sich in Unmenschlichkeit verlieren, zum Opfer der Verhältnisse werden. Man schafft ein Band zwischen Menschen, ein Zeichen dafür, daß es auch anders geht.

Gelesen wird das Buch von der "Synchronstimme" von Ben Kingsley. Da dieser auch den Juden Stern im Film spielt, ist der erste Eindruck beim Hören der, als ob Stern die Geschichte erzählt. Das geht unter die Haut.

Die Sprache ist vorzüglich, die Übersetzung hervorragend und somit ist dieses Werk ein Hörgenuß.

Der 5. Stern fehlt nur deshalb, weil einige kleinere, angesprochene Punkte vom Autor nicht fortgesetzt wurden, die aber nicht sehr ins Gewicht fallen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
"Wer ein einziges Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt."
Schlindlers Liste gehört für mich in das Bücherregal wie das Tagebuch der Anne Frank. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von finchani veröffentlicht
eher Sachbuch als Roman
Ein interessantes Stück Zeitgeschichte, nur leider wird das Buch der Forderung "Roman" nicht gerecht. Es bringt zwar alle Fakten, bleibt aber nüchtern wie ein Sachbuch. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Andrea Maier veröffentlicht
Bewertung
Die Beschaffenheit des Artikels war sehr gut, nur fehlten Kapitel und Passagen aus dem Buch.
Veröffentlicht am 5. Februar 2010 von Markus Mattern
Ein Meisterwerk nach einer unglaublichen Wahrheit!
Um es ganz kurz zu sagen: Ein sagenhaftes, ergreifendes, deprimierendes und gleichzeitig ermutigendes Buch über eine faszinierende, erschreckende, bewundernswerte und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2009 von Kida
Film und Buch gehören zusammen
Hab das Buch schon mehrfach gelesen und finds super.
In dem Buch werden Sachen geschildert, die man im Film nicht erfährt, besonders auch Hintergrundinformationen, auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2009 von Cheshire Cat
Faszinierendes Thema- meiner Meinung nach schlecht umgesetzt
Im Grunde ist die wahre Geschichte von Schindler sehr interessant und spannend. Jedoch wurde sie in diesem Buch einfach nicht sehr spannend umgesetzt. Lesen Sie weiter...
Am 31. März 2005 veröffentlicht
Keinen Zugang gefunden!
Auf Grund der fast ausschließlich positiven Bewertungen bin ich selbst etwas überrascht, dass ich zu diesem Buch keinen Zugang gefunden habe und demzufolge auch nichts... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2004 von Renate
Schindler, ein Held
"Schindlers Liste" ist ein sehr informatives Buch. Es erzählt, wie Schindler in der Nazi-Zeit ca. 1300 Juden vor dem sicheren Tod rettete. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2003 von Anirah
Der Film ist wesentlich besser
Der Film Schindlers Liste setzt die Thematik wesentlich interessanter und besser um. Das Buch ist oft sehr langatmig geschrieben. Sehen Sie sich lieber den Film an.
Veröffentlicht am 11. Oktober 2002 von C. Opiolka
Kein Roman sondern Wirklichkeit!
Ich war 16 Jahre, als ich zum ersten Mal den Film "Schindlers Liste" gesehen habe. Damals habe ich noch nichts über Oskar Schindler gewusst und habe gemeint, dass der Film... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2002 von zupiwos
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