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Schindlers Liste (2 DVDs)

Liam Neeson , Sir Ben Kingsley , Steven Spielberg    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Liam Neeson, Sir Ben Kingsley, Ralph Fiennes
  • Regisseur(e): Steven Spielberg
  • Komponist: John Williams, Itzhak Perlman
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 21. Oktober 2004
  • Produktionsjahr: 1993
  • Spieldauer: 187 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0001E8BG0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 601 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Amazon.de

1993 war das Jahr des Steven Spielberg. Mit Jurassic Park plazierte er einen der größten kommerziellen Erfolge aller Zeiten in den Kinos. Mit Schindlers Liste, den er "das größte Wagnis" seiner Karriere nennt, erlangte er zudem seinen Kritiker-Triumph als Filmemacher. Die Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Thomas Keneally wurde in Polen mit dem Anspruch absoluter Authentizität gefilmt. Das düstere Epos gilt heute als einer der wichtigsten Filme, die jemals über den Holocaust gedreht wurden.

Es ist ein Film über großes Heldentum und einen Mann, der unter normalen Umständen niemals ein Held geworden wäre: Oskar Schindler (Liam Neeson, Michael Collins), einem Kriegsgewinnler und Frauenhelden, der sein Leben riskiert und schließlich all seinen Besitz verliert, um das Leben von über 1000 Juden zu retten.

Indem Schindler Juden für den Dienst in seiner Geschirr-Fabrik anfordert, ermöglicht er ihnen das Überleben. Als rechte Hand dient ihm dabei sein ebenfalls jüdischer Buchhalter (Ben Kingsley, Ghandi), während er sich auf der anderen Seite mit dem stets unberechenbaren SS-Lagerkommandenten Amon Göth (Ralph Fiennes, Der englische Patient) arrangieren muss. Schindlers Liste nimmt sich viel Zeit für die Charakterisierung seiner Hauptperson und für die Erklärung seines Wandels vom Saulus zum Paulus. Der Plot zeigt einen Mann, der zunächst nur auf leichte Art Geld verdienen will, dem der Krieg dabei gerade recht zu kommen scheint. Angesichts der abscheulichen Verbrechen, die um ihn herum täglich geschehen, kann er die Augen nicht verschließen und erinnert sich seiner menschlichen Verpflichtungen.

Mit Schindlers Liste hat Steven Spielberg ein Meisterwerk erschaffen. Sieben Oscars erhielt der Film. Die Oscars für die Regie und den besten Film durfte Spielberg persönlich entgegennehmen. Liam Neeson, der hier die vielleicht stärkste Darstellung seiner Filmkarriere bietet, wurde zwar ebenfalls für den Oscar nominiert, ging aber bei der Verleihung leer aus. --Jeff Shannon

Produktbeschreibungen

Der Sudetendeutsche Oskar Schindler zieht nach Krakau, um in den Wirren des Zweiten Weltkriegs sein Glück zu machen. Er gründet eine Emaillefabrik, in der er aus Kostengründen nur Juden beschäftigt. Doch die sich überschlagenden Ereignisse, gepaart mit seiner Aversion gegen die Brutalität der Nazis, wecken in dem lebenslustigen Frauenhelden ungeahnten Idealismus. Als "seine" Juden nach Auschwitz deportiert werden sollen, setzt Schindler Leben und Privatvermögen aufs Spiel, um sie vor dem sicheren Tod zu retten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
115 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Steven Spielberg ist mit der Schilderung des Lebens von Oskar Schindler ein Film gelungen, der weit mehr ist, als nur ein perfektes filmisches Meisterwerk, weit mehr als nur eine Geschichtsstunde, dieser Film ist Zeitgeschichte.
Es spielt keine Rolle, ob man Deutscher ist oder nicht, ob man Jude oder Nichtjude ist, diesen Film sollte jeder gesehen haben, denn er zeigt, die Unmenschlichkeit, die nie vergessen werden darf und die Zivilcourage, die uns allen zum Vorbild unserer Menschlichkeit gereichen sollte.

Ein solches Vorwort ist sicher nicht typischerweise Teil einer Rezension, aber im Falle von Schindlers Liste muss man dies voranstellen, weil dieser Film eben anders ist. Vollkommen zu Recht gilt Spielbergs „Schindlers Liste" als einer der bedeutendsten Filme überhaupt und wurde er mit 7 Oscars (u.a. als "Bester Film") ausgezeichnet.

Geschildert wird das Leben des Oskar Schindler (Liam Neeson). Ein Lebemann, Frauenheld und Kriegsgewinnler, der stets nach seinem eigenen Vorteil trachtete und zunächst Günstling des Naziregimes war. In Angesicht der unbeschreiblichen Unmenschlichkeit, mit der die Nazis millionenfach Menschen industriell versklavten und schließlich töteten, zeigte er dann aber doch die Zivilcourage, die leider viel zu wenige Deutsche aufbrachten.
Er nutzte seine Position als Fabrikbesitzer und zuvor aus Eigennutz gepflegten Kontakte zu Nazigrößen, um „seine Juden" zu retten. Zusammen mit seinem jüdischen Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley) erstellte er eine Liste, die „seine Juden", die Zwangsarbeiter in seiner Fabrik, vor der Vergasung im Konzentrationslager Auschwitz bewahrte.

„Diese Liste ist das Leben und um sie herum ist nur Tod."

Mit nahezu brutaler Authentizität, in quälenden, dokumentarisch anmutenden Schwarz/Weiß Bildern zeigt uns Spielberg, wie wahr diese Feststellung Sterns war. Es sind Bilder des Grauens, die man nicht vergessen kann, die sich einem in den Kopf hineinbrennen.
Da ist der kleine Junge, der sich in einer Jauchegrube vor der Selektion versteckt und uns verloren und ängstlich anblickt. Da ist das berühmte kleine Mädchen im roten Mantel im Meer der farblosen Unmenschlichkeit des Gettos, dessen Schicksal uns Spielberg zunächst nur vermuten lässt, um uns die grausame Gewissheit ihres Todes später - scheinbar beiläufig und gerade so noch eindringlicher - unter die Augen zu reiben. Da sind die Bilder beiläufiger, grausamer Tötungen, deren Augenzeuge wir werden. Da sind die Minuten in den Duschen von Auschwitz, denen wir beiwohnen müssen
Es gibt in diesem Film so viele Bilder und Schicksale, die unvergesslich sind, und das ist auch gut so, denn wir dürfen nicht vergessen.
Das bezieht sich auf alle Menschen, nicht nur auf uns Deutsche. Denn die unfassbare Unmenschlichkeit, die das Naziregime in uns Deutschen frei setzte, ist die Unmenschlichkeit, die bei allen Menschen zu Tage treten kann, wenn Hemmschwellen fallen, wenn Unrecht zu Recht und Wegschauen zur Tugend erklärt wird und der Wert jeden einzelnen Lebens verkannt wird.

Der besondere Wert von Schindlers Liste liegt darin, dass diesem Film das gelingt, was mit den vielen realen Dokumentaraufnahmen und sonstigen historischen Dokumenten nicht erreicht werden kann: Die Schicksale der Opfer werden durch die hervorragende Inszenierung und das ausgezeichnete Spiel der Darsteller lebendig. Es sind nunmehr nicht mehr gesichtslose Leichenberge, die wir sehen, sondern wir sehen jeden einzelnen Menschen unter diesen Opfern. Wir sehen in ihre Augen und Herzen, während sie von anderen Menschen abgeschlachtet werden wie Vieh. Lebendig wird also zugleich Menschlichkeit und Unmenschlichkeit.

Die Kritik, die an Schindlers Liste von manchen Seiten geübt wurde und wird, und die auch in diesem Forum sicher noch zu Tage treten wird, ist für mich nicht nur haltlos, schlimmer noch, sie ist allzu oft der gefährliche Versuch, bewusst vom Thema des Films abzulenken.

Sicher bedient sich Spielberg klassischer filmischer Mittel, um Emotionen bei den Zuschauern hervorzurufen, sicher entbehren einige Szenen nicht eines gewissen Pathosses, aber genau das ist notwendig, damit Geschichte lebendig wird, damit der Film jene zuvor beschriebene besondere Leistung erbringen kann.

Völlig verfehlt ist auch die Kritik, Spielberg würde in der Charakterisierung von Tätern und Opfern Klischees bedienen und Schwarzweiß-Malerei betreiben. Genau in diese Falle tappt Spielberg eben nicht. Er zeigt Schindler nicht als fehlerlose Lichtgestalt, sondern er zeigt den Menschen in allen seinen Facetten. Er macht auch aus Schindler nicht den einzigen „guten" Deutschen, sondern er zeigt auch hier alle Facetten, die es in der deutschen Bevölkerung gab. Die Feigen und wenig Mutigen, die Gleichgültigen und die, die sich zumindest ein wenig Gutes taten.
So vielschichtig, wie Spielberg die Deutschen zeigt, so vielschichtig und kritisch zeigt er auch die Juden. So verschweigt er nicht, dass es auch Kollaborateure und Gewinnler unter den Juden gab, sondern er macht auch das zum Thema im Film. Auch unter den Opfern zeigt er Menschen, die mal mehr, mal weniger sympathisch sind.

Alles in allem kann und darf dieser Film nicht an einem vorbeigehen. Er muss immer wieder gezeigt und gesehen werden, damit wir Zivilcourage als Beispiel und Unmenschlichkeit als Abschreckung verinnerlichen.
In Zeiten, in denen Unbelehrbare „Tätervolk" Diskussionen lostreten und andere mit der Angst vor Fremdem Wahlkampf betreiben, ist dieser Film wichtiger uns aktueller denn je.

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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der wohl wichtigste und beste Film aller Zeiten 30. November 2011
Von Florian Hoffmann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
1993 gelang dem erfolgreichsten Filmemacher aller Zeiten, Steven Spielberg, der vielleicht sensationellste Doppelschlag eines Regisseurs in der Filmgeschichte: Im Sommer dieses Jahres brachte er mit "Jurassic Park" den perfekten Blockbuster und damalig lukrativsten Film aller Zeiten ins Kino, im Winter dann den ultimativen Spielfilm zum vielleicht düstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte und einen der zweifellos größten Filme überhaupt: "Schindlers Liste".

Zwei Filme, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, beide aber für sich perfekte Beispiele der Filmkunst. Wie es Spielberg gelungen ist, während der Post-Produktion von "Jurassic Park" an Originalschauplätzen in Krakau einen psychisch so unvorstellbar auslaugenden Film wie "Schindlers Liste" zu drehen, weiß er wohl selbst nicht. Jedoch ist dies ein Testament für sein unglaubliches Können, seine pure Virtuosität als Filmemacher. "Schindlers Liste" ist mit einer nicht in Worte zu fassenden fiebrigen Intensität in Szene gesetzt, dass einem schon beim alleingen Gedanken an den Film der Atem stockt.

Zu der Materie empfand er schon seit langer Zeit eine tiefe Verbindung. In seiner amerikanischen Vorstadtjugend oft mit antisemitischen Bemerkungen beschimpft und mit jüdischer Erziehung aufgewachsen, hatte Spielberg schon seit seiner Jugend ein großes persönliches Interesse und Einfühlungsvermögen für den Holocaust und seine sechs Millionen Opfer.

Schon Anfang der 80er Jahre stieß er auf das Buch "Schindlers Ark" des australischen Autors Thomas Kennealy, das auf den persönlichen Aufzeichnungen von Poldek Pfefferberg basiert, der im Film von Jonathan Sagall verkörpert wird. Diesem, er lebte mittlerweile unter dem Namen Leopold Page in L.A., war es ein großes Bedürfnis, die Geschichte von Oskar Schindler zu verbreiten, dem deutschen Geschäftsmann, der ihnm und über 1.000 Juden vom sicheren Tod bewahrte, indem er sie für sich in seiner Emaille- und später Patronenhülsenfabrik arbeiten ließ. Spielberg war fasziniert von der Geschichte, doch er fand nicht, dass er Mitte der Achtziger Jahre reif genug war, den Stoff adäquat umzusetzen. Dennoch verließ ihn die Geschichte nie (kurzfristig gab er sie an Martin Scorsese weiter), bis er kurz nach der schwierigen Produktion von "Hook" wusste: "Das wird mein nächster Film".

Für "Schindlers Liste" wusste der "Showman" Spielberg, dass er all sein technisches Können, all seine Virtuosität als visueller Geschichtenerzähler, über Bord werfen musste. Das Credo lautete keine Kamerakrans, keine Schienen, keine Zoomobjektive, ein dokumentarischer, zweckmäßiger Stil (oft mit Handkamera), Schwarz-Weiß-Film und vor allem: Dies ist kein Film zur Unterhaltung. Mit einem schier unbeschreiblichen Druck und einem großen Zweifel, der in der Industrie seine Runden machte, ob Spielberg der geeignete Regisseur für ein solches Mammutunterfangen war, machte er sich ans Werk.

Seine Vorgabe nicht unterhalten zu können, ging schon mal nicht auf. Mit 187 Minuten Laufzeit bewegt sich "Schindlers Liste" in einem energischen Rhythmus, Spielberg brachte sein großartiges Können auf filmischer Ebene einzigartig an und entwickelte einen Film, der seine Geschichte enorm selbstbewusst, atmosphärisch und damit auch unterhaltsam erzählt. Keine Sekunde wirkt verschwendet, jeder Moment hat seine Rechtfertigung. Doch "Schindlers Liste" ist ein Film, der dem Zuschauer auf unglaublich unmittelbare, nüchtern-sachliche und ungeschönte Art und Weise mitnimmt, ihm den Horror des Holocaust so spürbar macht, wie es das Medium Film nur erlaubt. Was den Film neben den gerade genannten und vielen anderen Qualitäten so auszeichnet, ist die Tatsache, dass er dem Zuschauer eine Katharsis bietet, einen Funken Hoffnung hinterlässt, der einen die Welt mit anderen Augen sehen lässt und den Zuschauer dazu bewegt, ein besserer Mensch zu sein. Spätestens an diesem Punkt ist "Schindlers Liste" weit mehr als ein Film.

Man kann die Bedeutung von "Schindlers Liste" gar nicht hoch genug ausdrücken, ein paar Sätze reichen da ganz sicher nicht aus. Dieses Meisterwerk war ein regelrechtes Wunder und es ist es immer wieder. Die Perfektion dieses Films lässt einen immer wieder, auch nach vielen Jahren, in großer Ehrfurcht zitternd und weinend zurück, zum einen als filmische Errungenschaft, aber natürlich hauptsächlich wegen der ungeheuer erschütternd-bewegenden Relevanz und Aussage, die der Film macht und die für immer nachhällt: "Wer ein Menschenleben rettet, der rettet tausende."

Spielberg zeigt Schindler als ambivalente, fehlerhafte Gestalt, eine Figur, die nicht leicht zu verstehen ist. Er beschönigt nichts. Es handelt sich um einen Kriegsgewinnler, um einen Frauenheld, der seine eigene Frau nicht immer besonders gut behandelt. Über weite Stücke lässt Spielberg es unklar, er gibt keine klaren Antworten über seinen Protagonisten, welche Ziele Schindler überhaupt verfolgt. Es wird auch deutlich gemacht, dass seine Geschäfte vor und nach dem Krieg nie besonders gut liefen. Doch nach allem ist dem Zuschauer eins klar: Man muss kein großartiger Mensch sein, um eine großartige Tat zu begehen, dass man unter den richtigen Umtänden zu etwas Größerem und Außergewöhnlichem werden kann.

Was "Schindlers Liste" auch auszeichnet, ist sein weitläufiger Blick für eine Vielzahl von Charakteren, neben Schindler ist es natürlich der für das KZ Plaszów verantwortliche SS-Hauptsturmführer Amon Goeth, der sensationell von Ralph Fiennes in einer legendären Performance verkörpert wird. Seine Darstellung gehört ganz klar zu den erinnerungswürdigsten Bösewichten der Filmgeschichte, eine dämonische Präsenz, die wegen ihrer Alltäglichkeit und hin und wieder aufflackernden Menschlichkeit noch schockierender wird, die Banalität des Bösen sozusagen. Großartig ist selbstverständlich auch Ben Kingsley, der Izhak Stern, Schindlers rechte Hand spielt. Ihre aufkommende, subtile Freundschaft gehört auch zu den vielen ungemein bewegenden Aspekten des Films. Es ist beeindruckend, wie sehr sich Spielberg zurückhält, vieles unausgesprochen lässt, aber spürbar macht zwischen den Charakteren.

Doch Spielberg zeigt auch die Schicksale vieler betroffener Juden und ihren Familien, die in der Erzählung nie zu kurz kommen. Besonders ist hier Embeth Davidtz zu nennen, die Göths Hausmädchen Helene Hirsch spielt. Sie bleibt ebenso im Gedächtnis wie viele andere einprägsame Gesichter wie Mark Ivanier als Marcel Goldberg oder Miri Fabian als Chaja Dresner. Aber das sind nur ein paar unter vielen, die hervorragende Auswahl an kleinen Rollen und Statisten (es gibt 126 Sprechrollen und 30.000 Statisten) ist schlicht makellos und versetzt einen tief so in die damalige Zeit, wie es ein Film erreichen kann.

Die Zielstrebigkeit und Klarheit in Spielbergs Regie ist schier beeindruckend und er zieht alle mit, inklusive den Darstellern, wo Liam Neeson in seiner perfekt ausgewogenen, nuancierten Darstellung als Oskar Schindler natürlich noch besonders gelobt werden muss. Aber auch das Produktionsdesign von Allan Starski, die Kostüme vonn Anna Sheppard, der Schnitt von Michael Kahn, natürlich die sensationelle Kamerarbeit von Janusz Kaminski und die unaufdringliche, aber gefühlvolle und effektive Musik von Maestro John Williams erzeugen eine schmerzhaft spürbare, unglaublich lebendige und athentische Atmosphäre.

Spielberg gelang ein wohl als perfekt zu bezeichneinder Film, vielleicht der bedeutendste und beste Film, der je gemacht wurde. Aus persönlicher Sicht kann ich nur sagen, dass ich den Film an alleroberste Stelle setzen würde. Es ist ein überwältigender und in höchstem Maße profunder Film, ein Film, der einem einiges abverlangt, ein wütender und zugleich einfühlsamer Film, der die Beschaffenheit von Gutem und Bösem portraitiert. "Schindlers Liste" strahlt für mich so viel Inspiration aus, zum einen durch die Aussage des Films selbst, aber zum anderen auch durch die enorme Errungenschaft von Steven Spielberg. Es ist ein Film, der nie seine Bedeutung verlieren wird, der immer in den Köpfen der Menschen, die ihn kennen, existieren wird und an die weitergegeben werden muss, die ihn noch nicht gesehen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen +++ unfassbar gut ++++ Pflicht 12. September 2011
Von CoCo
Format:DVD
der film -vor Jahren erstmals gesehen und immer und immer wieder - hat mich bis heute tief bewegt und nachhaltig beeindruckt. ich finde ihn insbesondere für jugendliche erwachsene sehr wertvoll, als Ergänzung zum geschichtsunterricht (da sollte er nicht mehr fehlen) ! ein filmisches meisterwerk über einer zeit die noch nicht so lange her ist... das Thema (auch angesichts der Ereignisse um uns herum macht mich nachdenklich)- kann mir nicht vorstellen, dass ihn jemand noch nicht gesehen hat ?
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5.0 von 5 Sternen Diese Liste ist Leben
Düster, traurig und doch voller Hoffnung. Ein Film, der zeigt, dass der Holokaust bei einigen Menschen auch das Gute zum Vorschein gebracht hat (wenn Schindler einen auch... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Patrick Atkin veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen FSK - merkwürdige Maßstäbe?
Der Film ist grossartig - Punkt. Die FSK-12 Freigabe ist ein politisch gewollter schlechter Witz.

Frei nach dem Motto - auch Kinder sollen doch sehen, wie böse Ihr... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von fini veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne sind Pflicht !!!
Der Film gehört aus meiner Sicht zu den Filmen bei denen man unbedingt 5 Sterne geben muss. Ich hatte den Film mal auf DVD. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von Thomas Schiferle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich bin durchaus sehr zufrieden
Hat alles sehr gut funktioniert . Es ging schnell und problemlos :) Ich würde dort immer wieder bestellen :) Immer wieder gerne .
Vor 9 Tagen von Claudia H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen was für ein Film
Ich finde den Film einfach grandios. Auch dass die Spiellänge in diesem Maße ist finde ich völlig gerechtfertigt. Aber das muss natürlich jeder wissen.
Vor 16 Tagen von JonasT veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Absoluter Kultfilm
Ein sehr gut gemachter Film über die deutsche Vergangenheit, auf jeden Fall für alle, die sich für die Geschehnisse des zweiten Weltkriegs interssieren.
Vor 1 Monat von Nina Schreiner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geschichte, die unter die Haut geht.
Ein beeindruckender historischer Film von Steven Spielberg über einen Mann, der hunderte von Juden im zweiten Weltkrieg vor einem grausamen Tod bewahrte.
Vor 1 Monat von Faye veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ALLES BESTENS
gerne wieder der film ist in einem sehr guten zusatand und wunder schön nur zu empfehlen würde ihn jederzeit wieder holen
Vor 1 Monat von Jenny Konrad veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehenswerter Film über die Zeit des 2. Weltkrieges
Wer kennt ihn nicht den Film "Schindlers Liste". Ich glaube sein Ruf spricht für sich. Man soll nie vergessen, was damals alles passiert ist.
Vor 1 Monat von Elefe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Aufklärungsfilm über den Holocaust...
Der Film Schindlers Liste ist intelligente Filmkunst, wie man sie heute selten sieht, abgerundet mit einer Filmmusik, die das Publikum gefühlvoll mitnimmt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Carmen B. veröffentlicht
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