War der erste Teil schon in den letzten Seiten muehsam zu lesen, so ist der zweite Teil streckenweise unertraeglich langweilig. Sicher es werden wieder zahlreiche neue Verwicklungen konstruiert. Diese sind aber so realitaetsfern in ihrer Gesamtheit, dass das Buch eher unter der Rubrik "Melrose Place"-Soap einzuordnen waere als unter dem Thema "sinnliche Magie" in Anspielung auf die eigentlichen Kuerzel "SM". Das Thema wird zwar immer wieder gequaelt eingeflochten, aber nun doch so unrealistisch, wie es in der Wirklichkeit selbst unter den kuehnsten Bedingungen nie passieren wuerde. Geradezu laecherlich wirken da Zwangsouting-Szene und Finanzintrige. Obendrein erscheint es, als ob die Heldin "Hanna" am "Helfersyndrom" erkrankt waere und ausser ihrem Helden keine faehige und lebenstuechtige Person existieren wuerde.
Fazit: Wer nach Soap-Romanen sucht ist bei "Konsalik" besser bedient, wer an einer tiefschuerfenden FemDom/MaleSub-Geschichte interessiert ist wird mit "Ondira" Teil 2 entaeuscht sein.