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Schillers Schatten: Ein Magdeburg-Krimi
 
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Schillers Schatten: Ein Magdeburg-Krimi [Broschiert]

Christiane Dieckerhoff , Heinz W. Jezewski
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 215 Seiten
  • Verlag: Mitteldeutscher Verlag; Auflage: 1., Aufl. (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898125483
  • ISBN-13: 978-3898125482
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 782.851 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Bert Lingnau, NDR 1 Radio MV, Mai 18, 2008

18 köstliche, kurzweilige Krimigeschichten.

Kai U. Jürgens, Kieler Nachrichten, Juli 16, 2008

Christiane Dieckerhoff und Heinz-Werner Jezewski zeigen in ihrem rasanten Debüt, dass sich Fälle mitunter nur dann lösen lassen, wenn die Hauptfigur mit ihrer Vergangenheit im Reinen ist. Dazu hätte es der ostdeutschen Kulisse nicht bedurft, es gelingt aber vor dieser besonders gut.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Oehler VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Zur Inhaltsbeschreibung:

Als der Literaturagent Christoph Schiller, nach dem Verlust seines Starautors und der Trennung von seiner Frau, nunmehr das Exposé einer jungen und sehr engagierten Studentin in Händen hält, ist er von diesem Manuskript sofort angetan. Bevor Schiller aber mehr über die junge Frau mit dem Namen Mona und den Millionenbetrug beim Bau des Magdeburger Stadions erfahren kann, wird er auf offener Straße brutal zusammengeschlagen. Während er mit erheblichen und ziemlich schmerzhaften Verletzungen im Krankenhaus wieder zu sich kommt, bleibt die geheimnisvolle Mona verschwunden. Die Suche nach ihr führt den Berliner Literaturagenten unweigerlich auch in die Neonaziszene, was sich als ein ziemliches Problem darstellt, denn Christoph Schiller hat eine schwarze Hautfarbe. Um Mona zu retten, muss er sich aber nicht nur mut den Skinheads auseinandersetzen, sondern sich auch den Schatten seiner eigenen Vergangenheit stellen. So ist er schließlich gezwungen seinen leiblichen Vater, der ihn und seine Mutter 1979 sitzen gelassen hatte, um Hilfe zu bitten. Auch der Taxifahrer Pogwisch, ein alter MfS-Mann, weicht ihm kaum noch von der Seite, aber kann Schiller diesen beiden Männer überhaupt trauen??????

Mein Fazit zu diesem Buch:

Für einen Lokalpatrioten wie mich und noch dazu Fan des 1. FC Magdeburg war dieser Roman natürlich Pflicht, denn es ist schon ein ganz besonderes Erlebnis einen Krimi zu lesen, der in der eigenen Heimatstadt spielt. Humorvoll (ganz besonders das neckische Verhältnis zwischen Schiller und seiner Sekretärin), spannend (allein schon die Bestandteile Mord, Entführung, Betrug, alte MfS- Vergangenheit und aktuelle Neonaziszene, schreien geradezu nach einer tollen und vor allem spannenden Handlung), sehr direkt (die Autoren haben es in ihrem Roman scheinbar ganz bewusst vermieden eine blumige Sprache zu verwenden, sondern sich klar für eine ganz normale Umgangssprache entschieden, was dem Buch einen aus meiner Sicht besonderen Scharm gibt) und ziemlich glaubwürdig (ich könnte mir wirklich gut vorstellen, dass es beim Stadionbau unserer Arena im Vorfeld und auch danach gewisse Interessenskonflikte und Mauscheleien gegeben hat) wären auch die Begriffe, mit denen ich dieses Buch beschreiben würde. Zwar ist der Schluss aus meiner Sicht ein klein wenig überspitzt (ich will jetzt aber nicht zu viel verraten, deshalb gehe ich da nicht nähr drauf ein) und ein paar kleinere Unstimmigkeiten in der Handlung sind mir beim Lesen auch aufgefallen, aber das Buch hat mir dennoch sehr gut gefallen. Aus diesem Grund vergebe ich auch, mit meiner lokalpatriotischen Brille, für diesen Roman fünf von möglichen fünf Sternen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hochexplosiv 5. Februar 2011
Format:Broschiert
Schiller ist ein Macher. Was er anfasst, gelingt. Schöne Frau, Doktortitel, klug und blendend aussehend, selbstbewusst. Und auf den Mund gefallen ist er auch nicht. Wenn er etwas aufbaut, hat das Hand und Fuß. Mit halben Sachen gibt ein Typ wie er sich nicht zufrieden, Und da er einer der besten Literaturagenten des Landes ist, kann sich jedes noch so talentlose Schreiberlein glücklich schätzen, wenn es, wie auch immer, die Aufmerksamkeit des Meisters auf sich lenkt. Bedeutet ein Vertrag mit ihm doch die Fahrkarte in den Bestsellerhimmel , zumal Schillers Frau als Lektorin in einem großen Verlag fungiert. Eine solche Troika kann nichts aus der Bahn werfen, oder?

Nun ja ' Der Mensch versuche die Götter nicht! Ausgerechnet auf der Leipziger Buchmesse kommt es zum Eklat. Schillers mittlerweile preisgekrönter Schützling Jakobs kann den Hals nicht voll kriegen, greift nach den Sternen. In diesem Fall nach dem Stern Ruth, Schillers angetrauter Ehefrau.

Und plötzlich bricht Schillers mühsam errichtetes Kartenhaus in sich zusammen. Er sieht sich als das, was er ist. Ein Schwarzer, der einen Teil seiner Kindheit im Heim verbracht hat, allein mit einer afrikanischen Mutter, die beide mehr schlecht als recht durchs Leben manövrierte, nachdem ihr Mann, der sie in die damalige Bundesrepublik geholt hatte, als Spion der DDR enttarnt wurde, Hals über Kopf über die Grenze floh, Frau und Sohn ihrem Schicksal überließ. Schillers längst vernarbt geglaubter Schmerz bricht wieder auf. Sein Hass auf den gewissenlosen Vater steigert sich ins Unermessliche, zumal er ihm auch den frühen Tod seiner geliebten Mutter ankreidet. In Magdeburg soll der Schuft untergetaucht sein. Und Magdeburg ist nicht weit '

Da kommt es Schiller gerade recht, dass sich Mona, eine bildhübsche und dazu begnadete junge Schriftstellerin, mit einem brisanten Manuskript über Korruption beim Bau des Magdeburger Sportstadions im Gepäck, unverhohlen an ihn ranschmeißt und eine heiße Liebesnacht mit ihm im Hotel verbringt.

Unheil, nimm deinen Lauf. Denn nun geht es Schlag auf Schlag. Rassismus der übelsten Art, Monas Verschwinden, das Auftauchen alter Seilschaften, der Tod eines blonden Mädchens, das ihn mit ihrer Bande von Glatzköpfen verfolgte und ihn mit dem Lied: 'Neger, Neger, Schornsteinfeger', immer wieder verhöhnt und verletzt hatte, treiben Schiller fast in den Wahnsinn.

Und welche Rolle spielt sein unvermittelt auf der Bildfläche erscheinender Vater in dem düsteren Spiel? Ist der Taxifahrer Pogwisch, der ihm das Leben rettet, wirklich so harmlos, wie er sich gibt? Was haben Mager und die Kommissarin zu verbergen?

Rätsel über Rätsel in diesem mit flotter Feder geschriebenen Krimi. Das rasante Tempo, die wendungsreiche Story und die mitreißende Erzählkunst der Autorin machen diesen Roman zu einem Highlight der Literaturlandschaft.

Dieses Buch muss man gelesen haben. Ich kann es in höchstem Maße empfehlen!
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