Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen35
3,8 von 5 Sternen
Format: Amazon Video|Ändern
Preis:7,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 23. Juli 2005
„Frei nach Motiven aus dem Leben von Friedrich Schiller" heisst es im Vorspann dieses 90-minütigen Filmes.
Dies lässt erstmal nicht Gutes erahnen, man kennt ja diese Spielfilme, wo einem rund um eine Figur berühmten Namens unglaubwürdige Klischeebilder und Kitsch serviert wird.
Hier jedoch ist es anders. Ganz so, wie sich Schiller selber der Geschichte „als Magazin" bedient hat, das ihm Stoff zur Darstellung seiner Ideen liefert, so wird uns hier eine „Idee" vom jungen Menschen Schiller näher gebracht, indem sich die Drehbuchschreiber der Motive aus Schillers Leben bedienen und diese zu einem überzeugenden Gesamtbild zusammen setzen. Es entspricht tatsächlich nicht alles exakt den biographischen Gegebenheiten - die berühmte „Ode an die Freude", um nur ein Beispiel zu nennen, entstand in anderen Zusammenhang als uns hier im Film gezeigt wird - aber das Bild, die Vorstellung des jungen Schiller als ungestümer, getriebener, unruhiger Mensch, der sich seiner Grösse bewusst ist, seinem bereits geschwächten Körper ein Maximum an Leistung abzwingt und der seinen Platz in der Gesellschaft nicht finden kann, wird durch das geschickte Drehbuch, durch die Regie und vor allem durch Schweighöfers grandiose Darstellung glaubhaft vermittelt. So könnte der junge Schiller gewesen sein, so glaubt man ihn auch aus seinen frühen Werken und Zeitzeugnissen erkennen zu können. Dazu kommt, dass das Zeitkolorith (Kleidung, Einrichtungen, hygienische Verhältnisse etc) durchaus historisch genau gezeichnet werden und sämtliche Darsteller glaubwürdig wirken.
Insgesamt: ein glaubhaftes Bild des jungen Stürmer und Dränger Schiller.
11 Kommentar|95 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2015
Dieser Film hat mich dermaßen in schlechte Laune versetzt, dass ich mich genötigt sehe, nun auch noch eine Rezension schreiben zu müssen. Weder sind die Kostüme historisch, noch die Sprache. M. Schweighöfers Schiller Darstellung... nun mir scheint, hier spielt jemand, der weder Ahnung noch Idee hat. Was ist bitte an dieser Darstellung genial? Weder Leidenschaft, noch getrieben sein nimmt man ihm ab. Noch beherrschte er irgendwie die "schwäbische" Sprache (hier gäbe es doch tatsächlich Sprachtrainer). Ich war einfach nur "g'nervt" angesichts solchem Übermaß an Unfähigkeit. Vielleicht hätte er mal Schillers Briefe "Über die ästhetische Erziehung des Menschen" lesen und durcharbeiten sollen, bevor man sich an einen so großen "Philosophen" wagt. Ach ja es wäre schon besser gewesen, wenn man den Eindruck bekommen hätte, das Team hat sich intensiv mit Schillers Bildungstheorie auseinandergesetzt, dann wäre uns viel Schrott erspart geblieben. Nur schlechtes, typisch deutsches Film-Dahingerotze, mit den alten zu bedienenden Mustern. Ein "drogensüchtiger (die Szene mit den Äpfeln, vielleicht vorher mal eine Führung im Schiller-Haus machen, dann weiß man um den verfaulten Apfelmythos...), verarmter, lüsterner Schreiberling. Was mich wunderte, dass der Film es ausgelassen hat, Schiller und Streicher eine homosexuelle Beziehung anzudichten.
Liebe Filmemacher, wenn auch nur einer von ihnen in 200 Jahren irgendwo noch erwähnt wird, fresse ich einen Besen. Gemessen an Schillers Geistesgröße ist dieser Film eine Frechheit und zeugt schlichtweg davon, dass wir es nicht hinbekommen, unsere wirklich Großen zu schätzen und ja, zu lieben. Gäbe es hier Minus-Punkte - von mir gäbe es Minus 10! Hier würde Schillers Bildungsprogramm große Dienste erweisen, wären die Herrschaften denn gewillt, sich damit auseinanderzusetzen!
22 Kommentare|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Mit dem wirklichen gelungenen Film "Schiller" möchte ich mein "Schillerjahr" bei Amazon einläuten und bis zu seinem 250. Geburtstag am 10. November eine Reihe seiner wundervollen Texte rezensieren.

Der Film beginnt mit Schillers jungen Jahren in der "Hohen Karlsschule" in Stuttgart. Hierbei handelte es sich um eine Militärakademie des Herzogs von Württemberg.

Gezeigt wird der Drill, dem sich der sensible junge Mann aussetzen musste.

Erwähnt werden in der Folge Schillers Medizinstudium und seine Zeit als Rechtsmedikus.

Hier allerdings schreibt er bereits Gedichte und das Sturm- und Drang- Drama "Die Räuber".

Aufgeführt wird es mit überwältigendem Erfolg in Mannheim am Hof- und Nationaltheater. Dies ist im Film sehr gut dargestellt.

Man erlebt die Flucht Schillers (Matthias Schweighöfer) aus der Militärakademie, mithilfe seines Freundes Streicher und seine Zeit als Theaterdichter in Mannheim.

Geldnot, Krankheit und innere Zerrissenheit lassen Schiller selten heiter erscheinen, obschon er wie kein Zweiter der Freude huldigt und in ihr das wahre Glück der Menschen erkennt.

In Mannheim werden auch "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua" und "Kabale und Liebe" uraufgeführt. Man erlebt Schillers Ängste dahingehend, ob die Stücke auch die Anerkennung finden, die er erhofft. Er selbst weiß, wie gut sie sind, doch um Erfolg zu haben, benötigt er ein applaudierendes Publikum. Schiller scheut den Erfolg nicht.
Sehr gut dargestellt werden die Machenschaften, Intrigen und das Mobbing, dem Schiller am Mannheimer Theater, besonders seitens des berühmten Schauspielers August Wilhelm Iffland ausgesetzt war.

Schillers Kreativität konnte von seinen Neidern nicht gebremst werden.

Es ist berührend zu sehen, wie dieser vom Schicksal gebeutelte Dichter sich trotz aller Widerstände, die ihm in den Weg gelegt werden, durchsetzt. Seine Widersacher konnten ihn letztlich nicht am Erfolg hindern. Dazu war er viel zu fähig.

Exzellente schauspielerische Leistungen von Matthias Schweighöfer, Christian Nähte, Barbara Auer und Jürgen Tarrach, niveauvolle Dialoge und eine realistische optische Darstellung jener Zeit machen den Film zu einem wirklichen Highlight und lassen Neugierde hinsichtlich der Werke des begnadeten Dichters aufkommen.

Hervorheben möchte ich am Schluss noch eine Szene, die mir besonders gut gefallen hat. Schweighöfer trägt mit viel Gefühl und sprachlichem Können Schillers Gedicht " An die Freude" vor und geht während seines Vortrags für Momente völlig in der Figur des Dichters auf. Damit zeigt er, dass er das Innerste von Schillers Wesen wirklich begriffen hat. Ein toller Schauspieler. Bravo!

Die Bild- und Tonqualität sind bestens.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2005
Der Film mit dem zugegeben nicht sonderlich aussagekräftigen Titel "Schiller" hat mich überzeugt: Ich werde wiedermal eines der in der Schule oft geschmähten Reclam-Heftchen zur Hand nehmen und mir "Die Räuber" oder "Kabale und Liebe" zu Gemüte führen.
Zwar zeigt der Film nur einen kurzen Ausschnitt aus dem doch recht bewegten Leben Schillers - genauer, es sind seine zwei Jahre in Mannheim - und sicher mag dadurch manches zu kurz kommen. Aber insgesamt weckt das Ganze Interesse und vielleicht auch Verständnis für diesen jungen Mann und sein Werk.
Zuweilen wird aber doch etwas Distanz geschaffen durch die altertümliche Sprache, die in modernen Ohren fremd klingt. Aber in einem Film, der vor allem von der Sprache eines Menschen lebt, hat das wohl seine Berechtigung.
Auch die Schauplätze sowie die Kostüme vermögen zu überzeugen, da hier sehr penibel auf Authenzität geachtet wurde.
Ohne die Schauspieler, die in dieser Umgebung agieren, wäre das Ganze aber wertlos: Und auch hier hat der Regisseur ganze Arbeit geleistet. Allen voran überzeugt Matthias Schweighöfer in der Rolle des jungen, von Schicksal und Gefühl umgetriebenen Stürmers und Drängers Schiller. Den Wahnwitz des Genies nimmt man ihm fraglos ab.
Überhaupt zeigt sich in diesem Film, dass es glücklicherweise gute deutsche Schauspieler gibt, die, im Gegensatz zu manchem deutschen "Star", ihr Handwerk tatsächlich verstehen. Stellenweise fühlte ich mich sehr positiv an ältere Fernsehproduktionen wie "Der Winter, der ein Sommer war" oder "Kaspar Hauser" erinnert.
Jedem, der an der Sache interessiert, kann ich diesen Film also vorbehaltlos empfehlen - mögen sich an ihm wie am jungen Schiller auch die Geister scheiden!
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Beschämenderweise muss ich als Germanistik-Studentin zugeben, außer den "Räubern" und diversen kurzen Werken von Schiller noch nichts gelesen zu haben. Dennoch- schon aus (jubiläumsbedingtem) Interesse und partiell aufbrechender Bildungslust- habe ich mir den Film angeschaut, und das sogar mehrmals, da er dieser Tage auf vielen Programmen lief. Und er ist wirklich ein Film, den man mehrmals schauen kann, der immer wieder vereinnahmt, fortreißt und fasziniert. Auch wenn- und da kann ich nur als Schiller-Laie sprechen- historische Details und retrospektiv stilisierte Zeichnung fröhlich miteinander Samba tanzen.
Matthias Schweighöfer ist als Schiller- für mich zumindest- eine optimale Besetzung. Er verkörpert den Getriebenen, Rastlosen, Fern-Seienden ziemlich glaubwürdig, präsentiert eine wuchtige Mimik und Gestik und lässt besonders gegen Ende das Leiden Schillers schon physisch aufstrahlen. Neben ihm stellt eine ebenso erlesene Besetzung Figuren dar, die im Leben des jungen Dichters entscheidende Rollen spielen. Barbara Auer, Jürgen Tarrach, in einer kleineren Rolle die beeindruckende Carola Regnier, Ulrich Noethen und andere stehen Schweighöfer kongenial zur Seite. Besonders gefallen hat mir Robert Dölle in der Rolle des Iffland; sein glasklarer Stil sowie der Facettenreichtum des Charakters Iffland sind ein kleines Higlight im Film. Ebenso- mir fällt dabei fast schon der Ausdruck "putzig" ein- spielt Christian Näthe angenehm zurückgenommen Schillers Freund Streicher. Einzig zu Teresa Weißbach ("Fräulein Baumann") ist meine Meinung ambivalent; zwar hat mir ihre Darstellung größtenteils gefallen, ihr Gesicht aber und insgesamt das ihr zugeschriebene Verhalten passen mehr in einen etwas "moderneren" Film. Aber das ist erstens subjektiv und zweitens marginal.
Insgesamt tut der Film wenig, um etwas zu oder über Schiller zu sagen; er ist mehr ein Porträt, in dem Zitate zusammengeknüpft und Seherwartungen angemessen bedient werden. Das alles geschieht jedoch in einer überzeugenden Manier, die "Schiller" zu einem Erlebnis werden lässt.
0Kommentar|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2006
Zu den anderen Rezensionen ist absolut nichts hinzu zu fügen. Ein mitreißender Film über einen faszinierenden Idealisten der deut. Literatur. Der Film ist nahezu perfekt um sich in die Zeit des Sturm und Drang zurück zu versetzen und Schiller in einem seiner schwierigsten Lebensabschnitte zu begleiten. Von der Besetzung abgesehen, die, wie schon in den anderen Rezensionen erwähnt, einfach genial ist, denn nicht nur der junge Schiller, sondern z.B. auch Iffland (Robert Dölle) überzeugte mich völlig, ist auch die filmische Qualität hervorragend. Die Musik wurde gekonnt eingebracht und wirkt an keiner Stelle übertrieben oder unangemessen. Dazu die schönen Kameraeinstellungen und die anhaltende Spannung der Geschichte,welche, obwohl man ja weiß, wie gewisse Handlungsstränge ausgehen, den Zuschauer im Bann hält. Kurz und bündig: ich schaffe es immer noch nicht, den Film mittendrin zu stoppen um kurz eine Pause einzulegen. Nicht nur für Geschichts- und Literaturinteressierte sehenswert.
22 Kommentare|29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Dezember 2014
Also die positiven Bewertungen kann ich absolut nicht verstehen.
Der Film ist ungenau, lieblos und albern runtergedreht.
Ich habe nach 30 Minuten den Film ausgemacht. Zum Glück habe ich ihn kostenlos mit Amazon-Prime-Instant gucken können. Denn diesen Film auf DVD würde ich nicht mal für 1 Euro - portofrei kaufen!
Zeitverschwendung! Damit andere ihr Geld und Zeit nicht verschwenden wie ich - schreibe ich hier!

Wer nicht hören will, wird Zeit verschwenden!
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2007
Als Mannheimer habe ich ein ganz besonderes Verhältnis zu Schiller ,feierten seine ;Räuber`ja im alten Mannheimer National Theater Uraufführung und an der Stelle wo das alte Theater einst stand steht heute eine Startur Schillers auf dem Schillerplatz in Mannheim .Nicht weit davon eine Gedenktafel an einem Haus den dort war einst das Haus in dem Schiller wärend seiner Mannheim Zeit wohnte und es steht noch Dalbergs Haus in dem Schiller wohl öfter zu Gast war und wir haben die Ifflandstraße und Natürlich das Mannheimer Schloss das eins der größten Barock Schlösser Europas ist .Man ist als Schiller Fan in Mannheim also wirklich gut bedient und darum schaute ich mir mit großem Interesse diese Film an und war war begeistert .Schon immer mochte ich Schiller und seine Werke ,aber nach dem Film hat man ein besseres Bild von Schiller ohne zu vergessen das nicht alles was im Film vorkommt auch wirklich so passiert ist .Doch die Eckdaten stimmen .Nur schade das man nichts von Mannheim sieht.Mit Computer wäre es kein Problem gewesen das Schloss in einen der Zeit endsprechenden Hintergrund zu kopieren,ebenso das noch vorhandene Wohnhaus Dalabergs in dem Schiller im Film ja zum Essen eingeladen ist .Trotzdem ist es ein Toller schöner Film den ich jedem nur empfehlen kann .
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Mai 2016
Och nö. Seichte und fade Fernsehunterhaltung, wird wahrscheinlich vor oder nach einer Pilcher-Verfilmung gezeigt. Langweilig inszeniert, zum Teil ins Lächerliche gehend, recht unzusammenhängend bzw. ohne Spannungsbogen, zumindest die erste halbe Std., länger hab ich das nicht ausgehalten. Erzählkunst geht anders. Billige Filmqualität, wie vom Hobby-Filmemacher. Eignet sich sicherlich zum Schüler-Langweilen. Die Armen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2013
Dieser ist einer wenigen pseudodokumentarischen Filme, die nicht nur für's private Heimkino gut sind, sondern sich sogar im Unterricht der Oberstufe mit Erfolg einsetzen lassen. Zum Schillerjahr erschienen hält sich das Drehbuch zumindest einigermaßen an die historischen Ereignisse, dramatisiert aber sehr stark die Figur Schillers. Matthias Schweighöfer ist ein guter Schiller; ob er ihn aber so am Wahnsinn und so großem Egoismus hätte spielen müssen, bleibt fraglich. Schön ist das Sittengemälde im höfischen Umfeld gezeichnet, besser als es Bücher vermitteln könnten.

Insgesamt also ein sehenswerter Film
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

3,99 €