Morgan ab Kynan kennt der Leser bereits aus KELCH UND SCHWERT, wo er auf einmal in das Wurmloch gestürzt ist und seitdem nicht mehr aufgetaucht ist. Und auch in STEIN UND EFEU wird Morgan noch von Llynya vermisst, denn sie hätte auf ihn aufpassen sollen, konnte ihn aber nicht retten. In SCHILD UND FEDER wird nun Morgans Geschichte beschrieben, denn er ist in der Zukunft gelandet, wo sich die Wüste weiter ausgebreitet hat und nun das einst grüne Land Großbritanniens bedeckt. Natürlich ist die Wissenschaft auch weiter, und so gibt es in dieser Zeit Errungenschaften der Technik wie Autos, automatische Waffen, Funkgeräte... Doch Morgan ist ganz und gar nicht glücklich, denn er will zurück in seine eigene Zeit, zurück zu seinem Freund Dain und Llynya. Um sich die Illusion einer heilen Welt aufzubauen, ist er dem Wein verfallen, der ihn Dinge aus seiner Vergangenheit sehen läßt.
Glenna McReynolds baut ihre Nebenfigur Morgan nun zu einer Hauptfigur aus, außerdem kommt die Priesterin Avallyn neu hinzu. Avallyn stammt übrigens von Llynya und Mychael ab und die beiden kommen in diesem Buch auch vor, aber nur zum Ende hin.
Die Story baut sich auf den beiden ersten Teilen auf, man sollte diese also zuvor gelesen haben, und kommt zu ihrem Höhepunkt, denn alle Handlungsstränge treffen sich in der Vergangenheit wieder, wo auch Avallyn und Morgan unbedingt hingelangen müssen.
Am Rande wäre noch zu erwähnen, dass SCHILD UND FEDER Dank der Gefühle von Avallyn und Morgan auch eine Liebesgeschichte ist, wobei diese bei Weitem nicht im Vordergrund steht, sondern nur ein netter Nebeneffekt ist.