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Schiffsfieber
 
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Schiffsfieber [Gebundene Ausgabe]

Andrea Barrett
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Claassen Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3546002296
  • ISBN-13: 978-3546002295
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.052.680 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andrea Barrett
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 17.10.2000
Mit einer geradezu wütenden Reflexion zur "Neuformatierung der Conditio Humana" beginnt Bruno Steiger seine Besprechung dieses Erzählbandes. Was die Geschichten Andrea Barretts auszeichnen, so der Rezensent, ist der von ihnen erzählerisch geleistete Nachweis, dass "wissenschaftliche Erkenntnisse... allein in literarischer Form, als Mythos begriffen, verstanden werden können". In den drei vom Rezensenten kommentierten Erzählungen steht jeweils die privatere Seite großer Forscher im Vordergrund: in "Der englische Schüler" geht es um Linné, dem als Greis, durch Schlaganfälle getroffen, kaum etwas von seinem legendären Gedächtnis und damit der von ihm eingeführten Systematik der Pflanzen geblieben ist. Auch die beiden anderen Geschichten verhandeln durch die Wahl der Protagonisten, so legt Steiger nahe, die Wissenschaft als Benennung, "Nomenklatur", als zunächst nur "Worte" machen. Für Bruno Steiger sind diese Geschichten gebündelt in der Aufmerksamkeit der Autorin dafür, dass alle Erkenntnis in erster Linie interpretiert werden und vor allen Dingen "gelebt werden" muss.

© Perlentaucher Medien GmbH

Wissenschaft-Online

Welche Hindernisse Forscher in früheren Zeiten überwinden mussten, welchen z.T. irrigen Vorstellungen ihrer Mitmenschen ihre Ergebnisse ausgesetzt wurden und was sie zu ihren oft beschwerlichen, mitunter gar lebensgefährlichen wissenschaftlichen Unternehmungen trotzdem antrieb — das alles können wir Nachgeborene uns kaum noch vorstellen. In ihrer Miniaturensammlung „Schiffsfieber“ versucht die amerikanische Autorin Andrea Barrett diese Thematik unaufdringlich ans Tageslicht zu hieven. Oft waren neue Erkenntnisse mit Kämpfen verbunden. Dazu drei Beispiele: Carl von Linné musste mit Altersdemenz ringen (was in der Erzählung eine etwas undurchsichtige Beschreibung seines Lebenswerkes zur Folge hat). Eine von Wissensdrang beseelte Frau des 19. Jahrhunderts hatte gegen die Ablehnung weiblicher Wissenschaftlerinnen durch die Gesellschaft zu kämpfen, und ein junger Arzt gegen Typhus — das so genannte „Schiffsfieber“, das unter irischen Auswanderern in Kanada grassierte. Nach welchen Kriterien Barrett ihre Themen auswählte, bleibt im Dunkeln. Viele lohnenswerte Bereiche der Wissenschaftsgeschichte, etwa die Entdeckungen Pasteurs, die Konflikte der frühen Mediziner um Semmelweis, Koch und von Pettenkofers, wären ihrer episodenhaften literarischen Aufwärmung ebenfalls wert gewesen. Dafür ist vor allem die titelgebende Erzählung „Schiffsfieber“ etwas langatmig geraten. Auch wenn die Vermittlung von Wissenschaftsgeschichte nicht im Vordergrund steht — „Schiffsfieber“ ist eine angenehme Nebenbei-Lektüre für wissenschaftlich Interessierte. Rezensent: Dr. Verena Seitz


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Schiffsfieber hat mich positiv überrascht. Kennt man doch die Wissenschaft aus der guten alten Schulzeit nur als recht zähen, trockenen Stoff.

In Schiffsfieber werden Erfinder, Entdecker und Wissenschaftler zu spannenden, greifbaren und teils auch tragischen Helden. Wir erfahren die wahren Hintergründe ihres Forschungsdranges und stellen fest, dass Wissenschaft etwas Wunderbares sein kann.

Leider, leider sind einige Geschichten etwas lang geraten - daher gibt es nur 4 Punkte von mir. Trotzdem ist der Roman sehr zu empfehlen.

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