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Schicksal- Zyklus 1. Eiserne Dämmerung. [Taschenbuch]

Matthew Stover
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 556 Seiten
  • Verlag: Heyne (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453196287
  • ISBN-13: 978-3453196285
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.662.061 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Barra, eine sarkastische und aufbrausende Söldnerin aus Groß Longdale, hat bei einem Piratenüberfall alles verloren, was sie in 15 mühevollen Jahren gespart und in zwei Handelsschiffe investiert hat. Zusammen mit ihren neuen Gefährten Leukas, einem bärenstarken Achaier, der bei der Belagerung von Troja dabei gewesen ist, und dem ungepflegten und undurchsichtigen ägyptischen Magier Kheperu reist sie nach der phönizischen Stadt Tyros, wo die drei auf einen lukrativen Auftrag hoffen.

Fünf mächtige Familien dominieren den Handel in Tyros, der großflächige lebendige Markt bildet das Herz der Metropole an der Ostküste des Mittelmeers. Doch hinter der fröhlich bunten Fassade der feilschenden Händler intrigieren die fünf Häuser um die Vorherrschaft in der Stadt. Als Barra, Leukas und Kheperu im Hafen einlaufen, ist die Situation so gespannt, dass ein offener Krieg unvermeidlich scheint. Offen ist nur, wer zuerst zuschlägt und wer sich mit wem verbündet. Schnell lassen sich die drei Söldner in den Konflikt hineinziehen, denn sie hoffen, dort das große Geld zu machen. Sie ahnen jedoch nichts von einer weiteren Kriegspartei, einem boshaften Nekromanten, der seine eigenen Pläne mit Tyros hat, und mit dessen Schergen sie schon bald die Klingen kreuzen.

Eiserne Dämmerung ist der in sich abgeschlossene erste Roman des Schicksal-Zyklus', einer Fantasy-Geschichte vor einem gut ausgearbeiteten historischen Hintergrund. Die Helden der Ilias sind immer wieder Gesprächsthema und in Ägypten regiert der berühmte Ramses, dessen langer Arm bis Tyros reicht. Die spannende Handlung treibt unerbittlich voran und wartet mit schönen Wendungen auf. Und auch die lebendigen Hauptfiguren bergen ihre Überraschungen. So wird aus der skrupellosen Söldnerin Barra dank ihrer göttlichen Gabe, die sie das Wesen eines jeden Menschen erkennen lässt, eine Frau, die Mitleid empfinden kann und aus Überzeugung für eine Sache kämpft, nicht nur des Geldes wegen. Matthew Woodring Stovers Figuren mögen nicht ganz so strahlend und politisch korrekt sein wie viele andere Fantasy-Heroen. Aber sie sind lebendig, haben Ausstrahlung und Charme -- und es ist eine Freude, sie bis zum furiosen Finale zu begleiten. Großartige Unterhaltung mit einer Prise bissigem Humor. --Boris Koch

Über den Autor

Matthew Stover, geboren 1962, lebt von seinem vielseitigen Talent: Er ist nicht nur einer der hoffnungsvollsten Autoren der amerikanischen Science-Fiction-Szene, sondern ebenso erfolgreicher Schauspieler, Theaterproduzent und Bühnenautor. Der leidenschaftliche Gelegenheits-Barkeeper wohnt mit der Künstlerin Robyn Fielder in Chicago.

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen
3.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Konventionelle Story mit neuem Dreh 17. Januar 2002
Man kann wirklich nicht sagen, dass die Geschichte, die Stover hier im ersten Band seiner Trilogie vorlegt, einen genialen Plot und nie gesehene Wendungen aufweist - es handelt sich in dieser Beziehung um eher konventionelle Fantasy, was dem Buch in meiner Wertung einen Stern gekostet hat.
Voll verdiente vier Sterne allerdings gibt's für das geschichtsträchtige, wenig abgenutzte Setting, gute Erzählkunst (die offenbar kaum oder gar nicht unter der Übersetzung gelitten hat), hervorragend ausgestaltete Charaktere und eine für amerikanische Autoren IMHO nicht selbstverständliche inhaltliche Freizügigkeit, durch die der Roman erfrischenderweise so manches Mal die Grenzen der Political Correctness in der Mainstream-Literatur überschreitet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historienorientierte Fantasy ! 13. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf
Wer historisch veranlagte Fantasy mag, sollte hier zugreifen.

Wir befinden uns in der Zeit kurz nach der Eroberung von Troja und Ramses regiert noch in Ägypten. Unsere Hauptpersonen sind eine axtschwingende Piktin aus Irland, ein griechischer Trojakämpfer und ein ägyptischer Alchimist. Diese Drei haben sich zusammengetan, um sich als Söldner zu verdingen. Nach einem Fehlschlag landen sie in Tyros (Libanon) bei den Pflegeeltern der Piktin. Hier müssen sie sich mit den nekromantischen Machtgelüsten eines ägyptischen Prinzen auseinanersetzen.

Stover hat seine zeitlich interessant angelegte Geschichte mit faszinierenden und sich im Laufe der Handlung entwickelnden Charakteren ausgestattet. So erfahren wir nicht nur, wie das Geschehen in Tyros den einzelnen Helden prägt und verändert, sondern auch wie durch das Zusammensein immer mehr Informationen aus der jeweiligen Vergangenheit des Einzelnen ans Licht kommt.

Ich bin gespannt, wie sich der Zyklus weiterentwickelt und freue mich auf das nächste Werk.

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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fantasy ohne jeglichen Anspruch 24. September 2002
Es gibt ein paar positive Dinge über die "Eiserne Dämmerung" zu sagen, leider jedoch nicht allzu viele. Positiv ist auf jeden Fall, dass der Roman in sich abgeschlossen ist und man auf das Lesen der Folgebände verzichten kann, falls einem das Werk - wie in meinem Fall - ganz und gar nicht zusagt.
Als positiv betrachte ich auch den Versuch, die Handlung in einem historischen Umfeld spielen zu lassen, in diesem Fall in Phönizien zur Zeit von Ramses dem Großen. Dieser Ansatz führte schon häufiger zu überragenden Romanen, bei denen Historie und Fantasy eine geniale Verbindung eingingen - so z.B. bei Josef Nyary oder David Gemmell.
Leider jedoch gehört dieser Roman nicht zu den gelungenen Beispielen. Das historische Element kann man ganz einfach mit "oberflächlich" beschreiben, wenn auch ein paar nette Ideen (z.B. die Verbindung mit dem Trojanischen Krieg) zu finden sind.
Auch die Charaktere konnten mich nicht richtig überzeugen und extrem gestört haben mich die ständige Fäkalsprache und verschiedene sprachliche Anachronismen - letztere könnten aber auch auf das Konto des Übersetzers Alfons Winkelmann gehen.
Schließlich und zu guter Letzt empfand ich auch die Handlung als so wenig spannend und zäh, dass ich ab der Hälfte des Buches nur noch quergelesen habe.
Insgesammt also ein wenig empfehlenswerter Roman, der weder viel Tempo noch viel Witz zu bieten hat, wie uns der Klappentext glauben lassen möchte.
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