wow, was für ein stück,
über unglaublichen scherz, bunter satire und erhabener Ironie kommt man zu einem tiefen sinn, der nicht, wie so oft bei als literatur geltenden werken, in den leser eingprügelt wird, nein, man findet seine eigene tiefere bedeutung, ob die mit grabbes übereinstimmt, oder durch subjektivität und neue zeiten verfälschungen unterliegt, ist mir dabei völlig egal,
es herscht ein zeitloser witz, die angesprochenen probleme udn umstände (z.B. die damalige Literatur) lassen sich ohne weiteres auf moderne themen übertragen (z.B. die Popindustrie),
das Stück ist einfach geschrieben und auch wenn man nicht mit allen verwendeten autoren und zitaten was anzufangen weiß (zahlreiche erläuterungen im anhang), äusserst witzig und unterhaltsam, ich habe beim lesen selten so gelacht, denn wo muss schon der teufel aus der hölle, weil seine großmutter scheuert, und wo werden 13 gesellen in einem nebensatz umgebracht...was übrigens fast die einzige bluttat ist,
auf jeden fall lesenwert,