Dies ist tatsächlich immer noch das umfangreichste Werk zu Idiomen, und in vielen Fällen hilfreich. Ein professioneller Übersetzer braucht dieses Buch, sollte selbst aber über eine gehörige Portion Wissen der Idiomatik der englischen und amerikanischen Sprache haben - oder gute Bekannte in den USA bzw. dem Vereinigten Königreich haben. Zu oft habe ich bereits weit verbreitete Idiome vermisst - nicht etwa Neuschöpfungen! - oder Übersetzungen gefunden, die im besten Falle sehr seltene Bedeutungen wiedergeben.
Der schmale Zusatzband Englisch->Deutsch ist vielleicht der problematischere des Werkes, hier fehlen schon sehr viele grundsätzliche Phrasen, wie bsplw. 'to blow/toot ones own horn', und als Übersetzung für 'to blow someone away' anzugeben 'jemandem das Licht ausblasen' ist nicht einmal mehr nur seltsam, sondern schlicht falsch.
Eine Alternative für jemanden, der ein wenig mehr Englisch benötigt als üblich, ist Collins Dictionary Englisch->Deutsch/Deutsch->Englisch, in dem ich viele übliche, nicht ganz so übliche und neue[ere] Idiome gefunden habe, die im Schemann fehlen.