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Schellings Philosophie der Schöpfung. Zur Geschichte des Schöpfungsbegriffs
 
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Schellings Philosophie der Schöpfung. Zur Geschichte des Schöpfungsbegriffs [Taschenbuch]

Rafael Hüntelmann


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Klappentext

Die Rede von Kreativität und vom Schöpferischen ist heute zu einer Modeerscheinung geworden. Bei dieser Vieldeutigkeit bleibt weitgehend ungeklärt, was denn bei diesem Begriff eigentlich gedacht wird. Das Phönomen des Schöpferischen bleibt im Unklaren und nebulösen, weil die Herkunft und Geschichte dieses Begriffs heute zunehmend verloren scheint. Die Untersuchung Hüntlmanns versteht sich als ein Beitrag zur Geschichte des Phänomens der Schöpfung und des Schöpferischen, wobei deren Fassung durch Friedrich Wilherm Joseph Schelling im Mittelpunkt sthen wird. Schellings Spätphilosophie der Mythologie und Offenbarung, die sogenannte "positive Philosophie" wird hier verstanden als die neuzeitliche Philosophie der Schöpfung, die als solche zugleich an die Grenzen der Neuzeit rührt. Wenn es richtig ist, was Heinrich Rombach zu zeigen versucht hat, daß die neuzeitliche Philosophie insgesamt von der Idee des Funktionalismus her verständlich wird und das sich dieser Funktionalismus zuerst in der Form des Systems ausarbeitet, dann kann die Spätphilosophie Schellings als die "Vollendung des Deutschen Idealismus" (Walter Schulz) betrachtet wreden, wobei der Deutsche Idealismus selbst als die Vollendung der neuzeitliche Philosophie anzusehen ist. Mit dieser "positiven Philosophie" stößt Schelling in der Tat an die Grenzen einer Philosophie des Systems, einer Grenze, die Hegel nicht mehr gesehen hat, insofern er das letzte alles in sich begreifende System der Philosophie erschaffen hat. Aus dem Inhalt: Allgemeiner Grundriß der mittelalterlichen Schöpfungmetaphysik - Nikolaus von Kues und die erte neuzeitlichfunktionale Philosophie der Schöpfung - Spinozas absolutes System und die Unmöglichkeit einer Philosophie der Schöpfung innerhalb der neuzeitlichen Grunderfahrung - Schellings Philosophie der Schöpfung

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