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Scheißspiel. Zwei Erzählungen
 
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Scheißspiel. Zwei Erzählungen [Taschenbuch]

Sabine Hinterberger , Tanja Graumann
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 84 Seiten
  • Verlag: pro literatur Verlag; Auflage: 1., Aufl. (August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866112238
  • ISBN-13: 978-3866112230
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.112.054 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zwei Jugendliche. Zwei Geschichten aus dem Abseits, vom Rand des "Spielfeldes": Ludger, der nach seinem missglückten Selbstmordversuch in die Psychiatrie kommt und Kai, der nach dem Selbstmord seines besten Freundes Oliver das Tor nicht mehr trifft.

Über den Autor

1968 unterhalb einer Burg geboren, studierte ich zunächst Sozialarbeit, um mich dann doch ganz dem Schreiben zu widmen.

Meiner Vorliebe für Milchkaffee, in der ich nach Ideen abtauche, verdanke ich meine vielseitigen Inspirationen und meinen ersten Roman 'Vollmond in Blau' (2003). Ich lebe und arbeite heute als Schriftstellerin in der einzigen Stadt in NRW, in der eine Autobahnbrücke über einen Ausflugssee führt.

Außerdem erschienen sind 'Mathias und der Mensch aus Bronze' (2000), 'Matilda und die alte Synagoge' (2001) und 'Auf Noahs Spuren' (2005), die Kinder auf Mäusepfoten in die jüdische Geschichte der Städte Iserlohn, Schwerte und Hagen begleiten. "Onkel Willi, warum weinst du" heißt die Biographie des jüdischen Iserlohner Zeitzeugen Carl Heinz Kipper, die 2004 als Buch für Erwachsene und 2005 unter dem Titel "Briefe aus dem Dunkeln" als Comic für Jugendliche erschienen ist.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwei junge Menschen wollen ihrem Leben ein Ende setzen. Oliver gelingt dieser konsequente Schritt mühelos, indem er sich vor einen Zug wirft. Sein Freund Kai bleibt zurück. Nicht nur traurig, sondern insbesondere zornig darüber, ungefragt in die Rolle des überlebenden Freundes eines Selbstmörders gedrängt worden zu sein. Ludger hat ebenfalls zu kämpfen: Sein Suizidversuch missglückte. Und nun trifft er in der Psychiatrie auf "echte Bekloppte" - folgenschwere Begegnungen.

Sabine Hinterberger nimmt in "Scheißspiel" kein Blatt vor den Mund. Mit einer gehörigen Portion Ironie beleuchtet die Autorin die Sichtweisen ihrer Protagonisten. Ohne gekünstelte Betroffenheit, dafür aber mit viel Sensibilität erzählt Sabine Hinterberger Geschichten, die mitten aus dem Leben wachsen.

Leser aus dem Sauerland werden besondere Freude am Lokalkolorit finden, den Hinterberger geschickt eingebaut hat.

Unterstrichen werden die beiden Erzählungungen durch das gelungene Artwork von Tanja Graumann: Mitten im satten Grün eines Sportplatzes ist ein Stück Rasen ausgehoben. Ein leeres Grab. Daneben ein Häufchen voll fruchtbarer Erde. Nicht nur jugendliche Leser dürften mit der Erkenntnis aus dem Buch heraustreten, dass auch aus einem Scheißspiel ein bedeutender Gewinn herauszuholen ist: Einer fürs Leben.

Ina Hornemann, August 2006
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Buch zum Nachdenken 5. September 2006
Sabine Hinterberger hat mit ihrem persönlichen Hintergrund als Sozialarbeiterin ein kleines lesenswertes Buch mit zwei Erzählungen geschaffen, die miteinander geschickt verknüpft sind. Ihr Schreibstil ist jugendlich flott und gut zu lesen. Ich habe die spannenden 80 Seiten des Buches nicht weglegen können, bevor ich am Ende angelangt war.

Beide Geschichten ("Die Sache mit Nele" und "Scheißspiel") behandeln schwierige menschliche Beziehungen, die schließlich mit einem Suizid enden. Es sind Geschichten aus dem Abseits, vom Rande des Spielfelds betrachtet, von Ludger, der nach einem missglückten Selbstmordversuch in die Psychiatrie kommt, und Kai, der nach dem Selbstmord seines besten Freundes Oliver beim Fußball das Tor nicht mehr trifft. Der Leser lernt Figuren kennen, denen er gewöhnlich nicht jeden Tag begegnet. Daher ist das Buch ausgesprochen lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von merino42s
Ich habe Sabine Hinterberger bei der Vorstellung Ihres Buches "Scheißspiel" erlebt und war tief berührt.
Ein sehr ernstes Thema, gespickt mit spannenden und erfrischenden Wortspielen, ein Buch, das begeistert und mitreißt.
Wirklich empfehlenswert.
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