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Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
 
 
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Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend [Gebundene Ausgabe]

Andreas Altmann
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (133 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 10 (August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349205398X
  • ISBN-13: 978-3492053983
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (133 Kundenrezensionen)
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Andreas Altmann
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Andreas Altmann schreibt in einer Sprache, die sinnlich und reflektiert zugleich ist.« Deutschlandradio • »Altmann präsentiert auf beiläufig 250 Seiten eine Abrechnung mit dem Vater, wie sie in der an Vaterabrechnungen nicht eben armen Literatur selten ist. Ein menschlich wie literarisch beeindruckender, ja betäubender Amoklauf …« Süddeutsche Zeitung • »In Schilderungen, die eine solche sprachliche Wucht entfalten, dass sie schon beim Lesen fast psychischen Schmerz verursachen, lässt Altmann seine Kindheit und Jugend wieder aufleben.« Abendzeitung »Altmann schreibt direkt, klar und einfach. Er beschönigt nichts.« Fränkischer Tag »Ein großes Buch. Ein poetisches Buch. Eine bittere Abrechnung: mit Krieg und provinzieller Borniertheit, mit Bigotterie und Gewalt. Eine Streitschrift gegen die Lieblosigkeit der Welt. Von einem, der auszog, nachdem er das Fürchten gelernt hatte.« MDR TV artour »….dieser menschlich wie literarisch beeindruckende, ja betäubende Amoklauf…« Süddeutsche Zeitung »Auch Andreas Altmann – Kischpreisträger und reichlich begnadeter Reisereporter – hat lange gebraucht, bis Sprache werden konnte, was seine Scheißjugend war, hat sich gut 20 Jahre therapieren lassen, ist weit weg in die Welt gefahren, um dann doch an den Tatort eines Seelenmordes zurückzukehren.« Berliner Morgenpost »Andreas Altmann begibt er sich auf seine persönlichste Reise, ins Herz der Finsternis. Altötting. Oberbayern. Wallfahrtsort. Hassprovinz.« Der Tagesspiegel »Andreas Altmann hat darüber einen furiosen, blitzgescheiten und anrührenden Text geschrieben, eine Abrechnung mit dem Vater und dem bigotten Altötting, der zeigt, dass es die Sprache und das Schreiben waren, die ihm letztendlich das Leben retteten.« 3sat »Ein eindrucksvoller Text über eine schmerzhafte Menschwerdung und eine Liebeserklärung an die Sprache.« Kulturspiegel »Ein wichtiges Buch, in dem der preisgekrönte Reporter, der sonst meist die Menschengeschichten anderer sammelt, sich selbst unter die Haut geht.« rbb Inforadio »Eine gnadenlose Abrechnung mit dem gewalttätigen Vater, der hilflosen Mutter und einer verlogenen, bigotten Kleinbürgerwelt.« STERN »Andreas Altmann schreibt so intensiv und rotzig, so voller Wut und Leidenschaft, im nächsten Atemzug extrem witzig und schön pointiert. Was er schreibt, berührt, verstört und rührt zu Tränen. Ein tolles Buch!« Antenne Bayern »Eine fesselnde Anklageschrift – rücksichtlos gegen sich selbst und andere.« Augsburger Allgemeine   »Schilderungen, die eine solche sprachliche Wucht entfalten, dass sie schon beim Lesen fast physischen Schmerz verursachen.« Abendzeitung »Erschütternd – und beglückend.« Annabelle   »Die Lektüre ist schwer erträglich, obwohl der Autor sich einer wunderbar präzisen und reflektierten Sprache bedient.« Sächsische Zeitung »Das Buch ist das Beste und Böseste, was seit Thomas Bernhards 'Auslöschung'...auf Alpenländisch zu lesen war über die Abgründe des Menschseins. « Die Zeit   »Sprach schon aus seinen Reisereportagen eine riesige Lust aufs Hier und Jetzt, Mitgefühl mit denen, die es schwer haben, eine Bereitschaft zu Demut vor der Schönheit der Welt, lässt sich in seinem neuen Buch vielleicht finden, wo er es hernimmt. Etwas Besseres lässt sich aus einer Scheißkindheit kaum machen. « Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung »Der Kisch-Preisträger ist sprachlich auf einem Höhepunkt, selbst die schaurigsten Momente schildert er mit großer Poesie. Demütigung und Selbstironie schließen einander nicht aus. Tief berührend ist auch das Nachwort, in welchem der Autor die mühevolle Auferstehung aus dem Hades seiner Jugend beschreibt. Fazit:  Ein Buch, das einen Seite für Seite atemlos macht. « Kleine Zeitung »Eine Biografie aus Nachkriegsdeutschland: derb, abrechnend, fesselnd...'Scheißleben' ist eine derbe Dosis Sprache. Ein Mahnmal auch gegen Lieblosigkeit. Ein gutes Buch übers Schlechte. Und darüber, wie einer gerade noch davonkam. « Deutschlandradio Kultur »Ein mitreissendes Buch!«  Bayern 2/Kulturwelt »Ein furioses Buch... selten war ein Titel weniger übertrieben...dieser Widerspruchsgeist und sein Sinn für alles Skurrile, sein intelligenter Blick und seine Humanität, machen Altmanns Buch zu einer großartigen und bewegenden Selbstbehauptung. « ZDF aspekte »Ein menschlich, wie literarisch beeindruckender, ja betäubender Amoklauf … « Süddeutsche Zeitung »Das Faszinierende an Altmanns 'Scheißleben' ist denn auch weniger die Überraschung, die auf der nächsten Seite wartet (tatsächlich geschieht nie etwas überraschendes, es wird nur alles schlimmer und schlimmer, bis sich der junge Altmann endlich befreien kann), sondern die Sprache, in die der renommierte Reporter seine Jugenderlebnisse gekleidet hat. « Spiegel Online »Altmanns Buch enthält viel schwarzen Humor- und die Erkenntnis: Sogar mit einer verkorksten Kindheit kann man noch was werden.« Myself »Das Buch ist anders, als der brachiale Titel vermuten lässt, und der Autor ist sensibler, als sein Arbeiterführer- Leder- Look suggeriert. Die Schilderungen der väterlichen Gewalt und des mütterlichen Verrats sind erschütternd. Am ergreifendsten aber sind Buch und Lesung, wo er den Abgesang auf die Ehe der Eltern anstimmt.« Abendzeitung »Das sprachgewaltige Buch verbirgt unter der derben Oberfläche aber das zarte Geheimnis von einem, der der Hölle gerade noch entkommen konnte.« Münchner Merkur »Ein bitteres, ein lesenswertes Buch.« Thüringische Landeszeitung »Andreas Altmann erzählt von Mißhandlungen, Demütigungen, bigotten Pfarrern und verkappten Nazis. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.« Berner Zeitung »Altmann beschreibt erbarmungslos, gnadenlos und schonungslos.« Tages-Anzeiger

Kurzbeschreibung

Eine Kindheit der Nachkriegszeit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern, sondern von brutaler Gewalt und Schrecken ohne Ende. Schonungslos blickt Altmann zurück: auf einen Vater, der als psychisches Wrack aus dem Krieg kommt und den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt, auf eine Mutter, die zu schwach ist, um den Sohn zu schützen, und auf ein Kind, das um sein Überleben kämpft. Erst als Jugendlichem gelingt Altmann die Flucht. Die schreckliche Erfahrung aber kann ihn nicht brechen. Sie wird vielmehr der Schlüssel für ein Leben jenseits des Opferstatus. Ein Leben, in dem er seine Bestimmung als Reporter findet: »Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet …«

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185 von 198 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte diese mail an Herrn Altmann persönlich geschrieben und er hat mir in der gleichen Nacht zurück geantwortet und mich gebeten meine Zeilen bei Amazon zu veröffentlichen was ich hiermit tue.

Guten Abend Herr Altmann,

ich habe ihr Buch in 2 Tagen gelesen. Es hat mich zu tiefst berührt - einiges hoch geholt und tut es immer noch - es ist gut so.
Ich bin Anfang der 60iger auch in Altötting geboren, Kindergarten, Grundschule und Gymnasium im Kloster. Mein Vater stockkonservativ, erzkatholisch, meine Mutter untergeben, beide auch durch den Krieg geschädigt (Gefangenschaft, Flucht ...).

Ich kenne alle die von Ihnen im Buch genannten Akteure ... emotionale Kälte, Einsamkeit und Gewalt.
Auch ich bin nach 19 Jahren (nach dem Abitur) nach München geflüchtet - habe seit der 8. Klasse auf diesen Tag X gewartet.

Vieles von dem was Sie schreiben kenne auch ich aus meinem vergangenen und derzeitigen Leben. Habe und mußte mir auch immer wieder professionelle Hilfe holen um mit den Altöttinger Erfahrungen klar zu kommen. Gleichzeitig weiß ich inzwischen auch, daß ich nie dort wäre wo ich heute bin, wenn ich das alles nicht erleben hätte müssen und dadurch gelernt hätte in meinem Kopf frei zu bleiben und mich nicht biegen und brechen zu lassen.

Vielen Dank für Ihre mutige Offenheit ihre Erfahrungen und inneren Vorgänge öffentlich zu machen!

Auch ich habe es geschafft die Gründe für das "Scheißleben meines Vaters und das Scheißleben meiner Mutter" und deren Einsamkeit zu erkennen und ihnen für die Jahre in Altötting und deren Folgen bis heute zu verzeihen. Altötting werde ich nicht verzeihen!

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Ergänzung:
Ich weiß, daß die Zeiten anders geworden sind, daß heute andere Menschen in Altötting leben .... Meine Wunden sind teilweise vernarbt, manche werden nicht mehr heilen, sie waren zu prägend - sie gehören zu mir und meinem Leben und machen mich aus.
Trotzdem ist es notwendig und wichtig aufzuzeigen was gewesen ist, um Betroffenen endlich das Gefühl zu nehmen selbst an ihrem "Überlebten" schuld gewesen zu sein und durch diese "Öffentlichkeitsarbeit" immer öfter zu verhindern, daß kranke Menschen in verantwortungsvollen, öffentlichen Positionen, egal ob Kirche oder Staat sich an Unschuldigen, Wehrlosen, Hilfesuchenden vergreifen und diese physisch und psychisch mißhandeln, oder bei der Beobachtung von Gewalt sehenden Auges weg schauen.
Herr Altmann hat mir aus des Seele gesprochen, es wurde vieles in mir aufgewirbelt (wieder mal) und aus Erfahrung weiß ich, daß es mich wieder einen Stück weiter bringen wird Wunden vernarben zu lassen. Ich danke Ihnen dafür!
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93 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Aua. Die Lektüre dieses Buchs tat weh. Aber weglegen konnte ich es nicht. In einem Rutsch habe ich dieses Buch gelesen und bin hinterher einerseits verstört, andererseits getröstet. Da hat jemand sein Leben auf die Reihe gekriegt, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Kurz nach der Geburt ein Kissen ins Gesicht gedrückt zu bekommen, ist kein guter Anfang. Und hinterher bis zur Volljährigkeit regelmäßig durchgeprügelt zu werden, kein gutes Weitermachen. Und doch eine Biographie, die stellvertretend für so viele Nachkriegs-Kindheiten steht. Beim Lesen habe ich oft an meine Eltern und ihre auf andere Weise nachkriegskalte Kindheit gedacht, derer sie sich gar nicht bewusst sind.

Schonungslos, aber nie jammerig erzählt der Autor von seinen Anfängen; daran teilzuhaben tut weh - umso mehr, als er es in einer so intensiven Sprache tut, wie man sie selten lesen kann. Unglaublich, wie es der Autor schafft, sich nach so langer Zeit wieder in das Kind zurückzuversetzen, das er einst war, und aus der kindlichen Perspektive zu berichten.

Es hat weh getan, das Buch, und es war gleichzeitig unglaublich gut zu lesen. Und es war so bereichernd: weil der Autor überlebt hat und von diesem Überlebenskampf virtuos erzählt.
In seinen Randaspekten - Kirchenkritik, Provinzschelte, Zeitbeschreibungen - provoziert das Buch aufs Äußerste und bietet der gesellschaftlichen Diskussion über Kirchen- und ihre Missbrauchsskandale - neue Nahrung. Und trägt hoffentlich dazu bei, den Umgang mit der deutschen und der eigenen Geschichte auf den Prüfstand zu stellen. Bei mir hat es das zumindest getan, und ich habe das Buch gleich meiner Freundin weitergegeben, die mich bei der Lektüre zweimal beim Weinen erwischt hat.
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115 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit Glück davon gekommen 15. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
ein packendes, schmerzhaftes, wichtiges, mitreißendes Buch - und eine große Überraschung für mich, da es (mit Ausnahme ein paar weniger Details) genau meine Geschichte beschreibt. Allerdings in einer Virtuosität, zu der ich nicht fähig wäre. Aber wer außer Altmann besitzt schon dieses Sprachgefühl?
Die Paralellen sind verblüffend, die Schläge, die Demütigungen, die katholische Scheinheiligkeit, dieses in die Kirche gehen und sich ein Stichwort für zu Hause merken, sogar der Mordversuch der eigenen Eltern direkt nach der Geburt - der lange zu Atemnot führte - stimmt überein.
Auch ich bin mit 18 Jahren geflüchtet (meine Mutter rief mir ein "du wirst auf Knien zurück gekrochen kommen" hinterher, mehr Motivation hätte sie mir gar nicht mitgeben können), habe danach lange meinen Weg und mich gesucht und habe Glück gehabt und meine Platz gefunden.
Andreas Altmann hat mich gebeten, auch meine Geschichte hier kurz zu veröffentlichen, denn das ist die entscheidene Botschaft in seinem Buch: wer immer geschunden wird soll sich vor Augen führen: es hat absolut nichts mit ihm (oder ihr) zu tun. Der Schinder ist krank, nicht der Geschundene!
Und: man kann davon kommen. Das braucht Kraft und Glück. Als Geschenk gibt es eine unzerstörbare Lebensfreude!
Danke Andreas für dieses mutige Buch.
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Der sehr plakative Titel könnte vermuten lassen, dass ein schlechtes Buch marketingmässig gepusht werden soll. Das ist hier zum Glück nicht der Fall. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von zueribueb veröffentlicht
Sehr empfehlenswert
Ich möchte dieses Buch dringend weiterempfehlen und bin Andreas Altmann sehr dankbar, dass er es geschrieben hat. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Forsythie veröffentlicht
unglaublich schlecht
Ich habe noch nie so ein schlechtes Buch gelesen. In jedem Fall reicht es, die ersten 20 und die letzten 10 Seiten zu lesen - wenn man sich das denn antun möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von lesak1a veröffentlicht
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