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Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend Gebundene Ausgabe – 18. August 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 11 (18. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349205398X
  • ISBN-13: 978-3492053983
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,2 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (252 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.269 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andreas Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ("34 Tage/33Nächte"), durch Indien ("Notbremse nicht zu früh ziehen") und durch Südostasien ("Der Preis der Leichtigkeit") gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel "Getrieben" vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ("Reise durch einen einsamen Kontinent"). Andreas Altmann wurde mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Andreas Altmann schreibt in einer Sprache, die sinnlich und reflektiert zugleich ist.«, Deutschlandradio

»Altmann präsentiert auf beiläufig 250 Seiten eine Abrechnung mit dem Vater, wie sie in der an Vaterabrechnungen nicht eben armen Literatur selten ist. Ein menschlich, wie literarisch beeindruckender, ja betäubender Amoklauf (…).«, Süddeutsche Zeitung, 06.08.2011

»In Schilderungen, die eine solche sprachliche Wucht entfalten, dass sie schon beim Lesen fast psychischen Schmerz verursachen, lässt Altmann seine Kindheit und Jugend wieder aufleben.«, Abendzeitung, 18.08.2011

»Altmann schreibt direkt, klar und einfach. Er beschönigt nichts. «, Fränkischer Tag, 10.09.2011

»Ein schonungsloser Rückblick auf eine deutsche Nachkriegskindheit.«, BR Lebenslinien, 06.05.2013

»Ein großes Buch. Ein poetisches Buch. Eine bittere Abrechnung: mit Krieg und provinzieller Borniertheit, mit Bigotterie und Gewalt. Eine Streitschrift gegen die Lieblosigkeit der Welt. Von einem, der auszog, nachdem er das Fürchten gelernt hatte.«, MDR TV artour

»Auch Andreas Altmann – Kischpreisträger und reichlich begnadeter Reisereporter – hat lange gebraucht, bis Sprache werden konnte, was seine Scheißjugend war, hat sich gut 20 Jahre therapieren lassen, ist weit weg in die Welt gefahren, um dann doch an den Tatort eines Seelenmordes zurückzukehren.«, Berliner Morgenpost

»Altmanns Buch ist keineswegs nur eine Abrechnung mit seinem Vater (…), sondern auch eine Anklage an die katholische Kirche. (…) Das Buch lebt nicht zuletzt von seinem Nachwort, dem Epilog eines Mannes, der noch einmal davongekommen ist.«, Der Tagesspiegel, 01.10.2011

»Andreas Altmann hat darüber einen furiosen, blitzgescheiten und anrührenden Text geschrieben, eine Abrechnung mit dem Vater und dem bigotten Altötting, der zeigt, dass es die Sprache und das Schreiben waren, die ihm letztendlich das Leben retteten.«, 3sat

»Ein eindrucksvoller Roman über eine schmerzhafte Menschwerdung und eine Liebeserklärung an die Sprache.«, Kulturspiegel, 01.08.2011

»Ein wichtiges Buch, in dem der preisgekrönte Reporter, der sonst meist die Menschengeschichten anderer sammelt, sich selbst unter die Haut geht.«, rbb Inforadio

»Eine gnadenlose Abrechnung mit dem gewalttätigen Vater, der hilflosen Mutter und einer verlogenen, bigotten Kleinbürgerwelt.«, STERN

»Andreas Altmann schreibt so intensiv und rotzig, so voller Wut und Leidenschaft, im nächsten Atemzug extrem witzig und schön pointiert. Was er schreibt, berührt, verstört und rührt zu Tränen. Ein tolles Buch!«, Antenne Bayern

»Eine fesselnde Anklageschrift – rücksichtlos gegen sich selbst und andere.«, Augsburger Allgemeine

»Erschütternd- und beglückend, denn Altmann befreit sich aus dieser Kindheit und Jugend mit der Magie der Bücher und der Kraft des Reisens und Schreibens.«, Annabelle (CH), 31.08.2011

»Die Lektüre ist schwer erträglich, obwohl der Autor sich einer wunderbar präzisen und reflektierten Sprache bedient.«, Sächsische Zeitung

»Das Buch ist das Beste und Böseste, was seit Thomas Bernhards ›Auslöschung‹, Franz Xaver Kroetz ›Stallerhof‹ und Martin Sperrs ›Jagdszenen aus Niederbayern‹ auf Alpenländisch zu lesen war über die Abgründe des Menschseins. (…) Sein ›Scheißleben…‹ ist ein Politikum, denn es zeigt den Menschen in der Revolte, der sich gegen das Schweigen behauptet. «, Die Zeit, 08.09.2011

»Etwas Besseres lässt sich aus einer Scheißkindheit kaum machen.«, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Dieses Buch ist grauenhaft, abstoßend, bestialisch und zugleich überwältigend, poetisch, wahrhaftig und so verdammt richtig, dass es kaum auszuhalten ist.«, Schwäbische Post, 26.10.2012

»Der Kisch-Preisträger ist sprachlich auf einem Höhepunkt, selbst die schaurigsten Momente schildert er mit großer Poesie. Demütigung und Selbstironie schließen einander nicht aus. Tief berührend ist auch das Nachwort, in welchem der Autor die mühevolle Auferstehung aus dem Hades seiner Jugend beschreibt. Fazit: Ein Buch, das einen Seite für Seite atemlos macht.«, Kleine Zeitung

»Eine Biografie aus Nachkriegsdeutschland: derb, abrechnend, fesselnd. (…) Unterhalb der rauen Wortoberfläche zeugt ›Scheißleben‹ von Feinfühligkeit, Menschen- und Selbsterkenntnis. (...) Ein gutes Buch übers Schlechte. Und darüber, wie einer gerade noch davonkam. «, Deutschlandradio Kultur, 22.08.2011

»Ein mitreissendes Buch!«, Bayern 2/Kulturwelt

»Ein furioses Buch. (...) Selten war ein Titel weniger übertrieben (...). Dieser Widerspruchsgeist und sein Sinn für alles Skurrile, sein intelligenter Blick und seine Humanität, machen Altmanns Buch zu einer großartigen und bewegenden Selbstbehauptung.«, ZDF Aspekte

Das Faszinierende an Altmanns 'Scheißleben' ist (...) die Sprache, in die der renommierte Reporter seine Jugenderlebnisse gekleidet hat.«, Spiegel Online

»Altmanns Buch enthält viel schwarzen Humor- und die Erkenntnis: Sogar mit einer verkorksten Kindheit kann man noch was werden.«, Myself

»Das Buch ist anders, als der brachiale Titel vermuten lässt, und der Autor ist sensibler, als sein Arbeiterführer- Leder- Look suggeriert. Die Schilderungen der väterlichen Gewalt und des mütterlichen Verrats sind erschütternd. Am ergreifendsten aber sind Buch und Lesung, wo er den Abgesang auf die Ehe der Eltern anstimmt.«, Abendzeitung, 27.10.2011

»Das sprachgewaltige Buch verbirgt unter der derben Oberfläche aber das zarte Geheimnis von einem, der der Hölle gerade noch entkommen konnte.«, Münchner Merkur, 13.10.2011

»Ein bitteres, ein lesenswertes Buch.«, Thüringische Landeszeitung, 10.12.2011

»Ein schmerzendes Buch (…).«, Main-Post Kitzingen, 23.08.2012

»Einer der brillantesten Reiseautoren unserer Tage.«, ORF 3 - erLesen, 09.07.2013

»Andreas Altmann erzählt von Mißhandlungen, Demütigungen, bigotten Pfarrern und verkappten Nazis. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.«, Berner Zeitung, 05.03.2012

»Altmann beschreibt erbarmungslos, gnadenlos und schonungslos.«, Tagesanzeiger, 20.03.2012

»Diese Lektüre tut weh. Vom ersten Satz an. Geht unter die Haut. Ans Herz. Mehr noch an die Nieren.«, Badische Zeitung, 20.07.2013

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Altmann studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u. a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte Reportagen in Magazinen wie Geo, Stern und Merian und erhielt 1992 den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit Michael Martin veröffentlichte er 2002 bei Frederking & Thaler den hoch gelobten Bild- und Textband »Unterwegs in Afrika«. Altmann lebt in Paris. Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis in Zürich; für sein Buch »34 Tage, 33 Nächte«, das bei Frederking & Thaler erschienen ist, erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schausielhaus engagiert. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT. Altmann lebt in Paris.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

157 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Glückskind am 15. September 2011
Format: Gebundene Ausgabe
ein packendes, schmerzhaftes, wichtiges, mitreißendes Buch - und eine große Überraschung für mich, da es (mit Ausnahme ein paar weniger Details) genau meine Geschichte beschreibt. Allerdings in einer Virtuosität, zu der ich nicht fähig wäre. Aber wer außer Altmann besitzt schon dieses Sprachgefühl?
Die Paralellen sind verblüffend, die Schläge, die Demütigungen, die katholische Scheinheiligkeit, dieses in die Kirche gehen und sich ein Stichwort für zu Hause merken, sogar der Mordversuch der eigenen Eltern direkt nach der Geburt - der lange zu Atemnot führte - stimmt überein.
Auch ich bin mit 18 Jahren geflüchtet (meine Mutter rief mir ein "du wirst auf Knien zurück gekrochen kommen" hinterher, mehr Motivation hätte sie mir gar nicht mitgeben können), habe danach lange meinen Weg und mich gesucht und habe Glück gehabt und meine Platz gefunden.
Andreas Altmann hat mich gebeten, auch meine Geschichte hier kurz zu veröffentlichen, denn das ist die entscheidene Botschaft in seinem Buch: wer immer geschunden wird soll sich vor Augen führen: es hat absolut nichts mit ihm (oder ihr) zu tun. Der Schinder ist krank, nicht der Geschundene!
Und: man kann davon kommen. Das braucht Kraft und Glück. Als Geschenk gibt es eine unzerstörbare Lebensfreude!
Danke Andreas für dieses mutige Buch.
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174 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anton am 20. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Aua. Die Lektüre dieses Buchs tat weh. Aber weglegen konnte ich es nicht. In einem Rutsch habe ich dieses Buch gelesen und bin hinterher einerseits verstört, andererseits getröstet. Da hat jemand sein Leben auf die Reihe gekriegt, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Kurz nach der Geburt ein Kissen ins Gesicht gedrückt zu bekommen, ist kein guter Anfang. Und hinterher bis zur Volljährigkeit regelmäßig durchgeprügelt zu werden, kein gutes Weitermachen. Und doch eine Biographie, die stellvertretend für so viele Nachkriegs-Kindheiten steht. Beim Lesen habe ich oft an meine Eltern und ihre auf andere Weise nachkriegskalte Kindheit gedacht, derer sie sich gar nicht bewusst sind.

Schonungslos, aber nie jammerig erzählt der Autor von seinen Anfängen; daran teilzuhaben tut weh - umso mehr, als er es in einer so intensiven Sprache tut, wie man sie selten lesen kann. Unglaublich, wie es der Autor schafft, sich nach so langer Zeit wieder in das Kind zurückzuversetzen, das er einst war, und aus der kindlichen Perspektive zu berichten.

Es hat weh getan, das Buch, und es war gleichzeitig unglaublich gut zu lesen. Und es war so bereichernd: weil der Autor überlebt hat und von diesem Überlebenskampf virtuos erzählt.
In seinen Randaspekten - Kirchenkritik, Provinzschelte, Zeitbeschreibungen - provoziert das Buch aufs Äußerste und bietet der gesellschaftlichen Diskussion über Kirchen- und ihre Missbrauchsskandale - neue Nahrung. Und trägt hoffentlich dazu bei, den Umgang mit der deutschen und der eigenen Geschichte auf den Prüfstand zu stellen. Bei mir hat es das zumindest getan, und ich habe das Buch gleich meiner Freundin weitergegeben, die mich bei der Lektüre zweimal beim Weinen erwischt hat.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buchinhalator am 8. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch von Andreas Altmann fand ich sehr beeindruckend. Wenn man in einer halbwegs normalen Familie aufgewachsen ist (und im Vergleich zur Familie Altmann sind die allermeisten normal), kann man sich so ein Familienleben nicht vorstellen. Und man kann es sich dementsprechend auch nicht vorstellen, was so eine Kindheit mit einem macht. Was für ein Glück, dass Altmann diesen unbeugsamen Charakter hat, der ihn diesen Krieg überleben ließ, und dass er über die Sprache verfügt, um uns eine Innenansicht der Hölle zu übermitteln, die nach außen den Anschein einer gutbürgerlichen katholischen Familie aufrechterhält.

Besonders bewegend fand ich den Schluss, in dem er die persönlichen Folgen dieses Familienkriegs beschreibt, unter denen er noch lange, noch immer, für immer zu leiden hat. Und dass die Sehnsucht nach einem Vater, nach einer heilen Familie, nach Elternliebe auch im Alter bleibt. Dass das niemals aufhört, dass man darin immer Kind bleibt.

Schön fand ich auch, dass Altmann für die Bigotterie und das perverse Tun vieler Kirchenmänner ebenfalls drastische Worte findet und erschreckende Beispiele nennt - und auch die direkten schlimmen Auswirkungen der Verteufelung von allem Körperlichen auf einen jungen Menschen nicht verschweigt.

Danke für dieses Buch, dass eine gerne verschwiegene und unter den Teppich gekehrte Wirklichkeit in Deutschland ans Licht der Öffentlichkeit bringt.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Aseismisch am 31. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Das neue Buch von AA beschreibt sein Kinder- und Jugendzeit im Wallfahrtsort Altötting, einer No-go-Area für jeden von der katholischen Kirche gebeutelten Mitbürger. In diesem Sperrgebiet ist sein Vater DER Devotionalienhändler am Platz, der die Familie tyrannisiert und brutal auf alles einschlägt, was sich ihm in den Weg stellt. Nach außen hin allerdings ist er ein frommer Kirchgänger und angesehener Bürger.
Die Ohnmacht des Kindes wird so brillant beschrieben, dass diese Hilflosigkeit zu Tränen rührt. Man nimmt aufgrund AAs intensiver Sprache HAUTNAH und in 3D am Debakel in diesem Irrenhauses teil. Man fühlt sich mit ihm verbunden, wenn er als Jungendlicher anfängt sich zu wehren und Strategien fürs Überleben entwickelt. Man atmet auf, als er das Elternhaus verlässt und die Suche nach seinem Platz in der Welt beginnt. Er findet ihn und beginnt zu schreiben. Für sich und für uns!
Chapeau Mister Altmann, für dieses intensive Buch, das die Bigotterie von AÖ faktisch belegt und schonungslos hinter die Fassade der intoleranten katholische Kirche blickt.
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