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Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend [Gebundene Ausgabe]

Andreas Altmann
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (188 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

18. August 2011
Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird. Eine Kindheit der Nachkriegszeit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern, sondern von brutaler Gewalt und Schrecken ohne Ende. Schonungslos blickt Altmann zurück: auf einen Vater, der als psychisches Wrack aus dem Krieg kommt und den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt, auf eine Mutter, die zu schwach ist, um den Sohn zu schützen, und auf ein Kind, das um sein Überleben kämpft. Erst als Jugendlichem gelingt Altmann die Flucht. Die schreckliche Erfahrung aber kann ihn nicht brechen. Sie wird vielmehr der Schlüssel für ein Leben jenseits des Opferstatus. Ein Leben, in dem er seine Bestimmung als Reporter findet: »Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet …«

Hinweise und Aktionen

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Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend + Triffst du Buddha, töte ihn! Ein Selbstversuch + Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 11 (18. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349205398X
  • ISBN-13: 978-3492053983
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (188 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.366 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein schonungsloser Rückblick auf eine deutsche Nachkriegskindheit.«, BR Lebenslinien, 06.05.2013

»Ein eindrucksvoller Roman über eine schmerzhafte Menschwerdung und eine Liebeserklärung an die Sprache.«, Kulturspiegel, 01.08.2011

»Altmanns Buch ist keineswegs nur eine Abrechnung mit seinem Vater (…), sondern auch eine Anklage an die katholische Kirche. (…) Das Buch lebt nicht zuletzt von seinem Nachwort, dem Epilog eines Mannes, der noch einmal davongekommen ist.«, Der Tagesspiegel, 01.10.2011

»Eine Biografie aus Nachkriegsdeutschland: derb, abrechnend, fesselnd. (…) Unterhalb der rauen Wortoberfläche zeugt ›Scheißleben‹ von Feinfühligkeit, Menschen- und Selbsterkenntnis. Das Drastische erweist sich als Deckmantel psychologischer Präzision und zärtlicher Empathie. (…) Ein Mahnmal auch gegen Lieblosigkeit. Ein gutes Buch übers Schlechte. Und darüber, wie einer gerade noch davonkam. «, Deutschlandradio Kultur, 22.08.2011

»Das Buch ist das Beste und Böseste, was seit Thomas Bernhards ›Auslöschung‹, Franz Xaver Kroetz ›Stallerhof‹ und Martin Sperrs ›Jagdszenen aus Niederbayern‹ auf Alpenländisch zu lesen war über die Abgründe des Menschseins. (…) Sein ›Scheißleben…‹ ist ein Politikum, denn es zeigt den Menschen in der Revolte, der sich gegen das Schweigen behauptet. «, Die Zeit, 08.09.2011

»Erschütternd- und beglückend, denn Altmann befreit sich aus dieser Kindheit und Jugend mit der Magie der Bücher und der Kraft des Reisens und Schreibens.«, Annabelle (CH), 31.08.2011

In Schilderungen, die eine solche sprachliche Wucht entfalten, dass sie schon beim Lesen fast psychischen Schmerz verursachen, lässt Altmann seine Kindheit und Jugend wieder aufleben., Abendzeitung

»Ein schmerzendes Buch (…).«, Main-Post Kitzingen, 23.08.2012

»Altmann schreibt direkt, klar und einfach. Er beschönigt nichts. «, Fränkischer Tag, 10.09.2011

»Altmann präsentiert auf beiläufig 250 Seiten eine Abrechnung mit dem Vater, wie sie in der an Vaterabrechnungen nicht eben armen Literatur selten ist. Ein menschlich, wie literarisch beeindruckender, ja betäubender Amoklauf (…).«, Süddeutsche Zeitung, 06.08.2011

»Andreas Altmann erzählt von Mißhandlungen, Demütigungen, bigotten Pfarrern und verkappten Nazis. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.«, Berner Zeitung, 05.03.2012

»Dieses Buch ist grauenhaft, abstoßend, bestialisch und zugleich überwältigend, poetisch, wahrhaftig und so verdammt richtig, dass es kaum auszuhalten ist.«, Schwäbische Post, 26.10.2012

»Das Buch ist anders, als der brachiale Titel vermuten lässt, und der Autor ist sensibler, als sein Arbeiterführer- Leder- Look suggeriert. Die Schilderungen der väterlichen Gewalt und des mütterlichen Verrats sind erschütternd. Am ergreifendsten aber sind Buch und Lesung, wo er den Abgesang auf die Ehe der Eltern anstimmt.«, Abendzeitung, 27.10.2011

»Das sprachgewaltige Buch verbirgt unter der derben Oberfläche aber das zarte Geheimnis von einem, der der Hölle gerade noch entkommen konnte.«, Münchner Merkur, 13.10.2011

»Ein bitteres, ein lesenswertes Buch.«, Thüringische Landeszeitung, 10.12.2011

»Altmann beschreibt erbarmungslos, gnadenlos und schonungslos.«, Tagesanzeiger, 20.03.2012

»Altmanns Buch enthält viel schwarzen Humor- und die Erkenntnis: Sogar mit einer verkorksten Kindheit kann man noch was werden.«, Myself

Über den Autor

Andreas Altmann studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u.a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte Reportagen in Magazinen wie Geo, Stern und Merian und erhielt 1992 den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit Michael Martin veröffentlichte er 2002 bei Frederking & Thaler den hoch gelobten Bild- und Textband »Unterwegs in Afrika«. Altmann lebt in Paris. Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis in Zürich; für sein Buch »34 Tage, 33 Nächte«, das bei Frederking & Thaler erschienen ist, erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schausielhaus engagiert. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT. Altmann lebt in Paris.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
151 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörend und sprachbezaubernd 20. August 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Aua. Die Lektüre dieses Buchs tat weh. Aber weglegen konnte ich es nicht. In einem Rutsch habe ich dieses Buch gelesen und bin hinterher einerseits verstört, andererseits getröstet. Da hat jemand sein Leben auf die Reihe gekriegt, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Kurz nach der Geburt ein Kissen ins Gesicht gedrückt zu bekommen, ist kein guter Anfang. Und hinterher bis zur Volljährigkeit regelmäßig durchgeprügelt zu werden, kein gutes Weitermachen. Und doch eine Biographie, die stellvertretend für so viele Nachkriegs-Kindheiten steht. Beim Lesen habe ich oft an meine Eltern und ihre auf andere Weise nachkriegskalte Kindheit gedacht, derer sie sich gar nicht bewusst sind.

Schonungslos, aber nie jammerig erzählt der Autor von seinen Anfängen; daran teilzuhaben tut weh - umso mehr, als er es in einer so intensiven Sprache tut, wie man sie selten lesen kann. Unglaublich, wie es der Autor schafft, sich nach so langer Zeit wieder in das Kind zurückzuversetzen, das er einst war, und aus der kindlichen Perspektive zu berichten.

Es hat weh getan, das Buch, und es war gleichzeitig unglaublich gut zu lesen. Und es war so bereichernd: weil der Autor überlebt hat und von diesem Überlebenskampf virtuos erzählt.
In seinen Randaspekten - Kirchenkritik, Provinzschelte, Zeitbeschreibungen - provoziert das Buch aufs Äußerste und bietet der gesellschaftlichen Diskussion über Kirchen- und ihre Missbrauchsskandale - neue Nahrung. Und trägt hoffentlich dazu bei, den Umgang mit der deutschen und der eigenen Geschichte auf den Prüfstand zu stellen.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Tipp: Lesen! 8. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt viele Bücher, die im Moment des Lesens gefallen, berühren, verwirren, fesseln, wütend machen, Bewunderung auslösen. Nach der Lektüre verblassen diese Emotionen und Erinnerungen aber recht schnell. Das gilt nicht für dieses Buch! Es ist unglaublich gut, berührend, verwirrend, fesselnd, macht wütend und löst Bewunderung aus - weit über den Tag hinaus.
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257 von 276 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte diese mail an Herrn Altmann persönlich geschrieben und er hat mir in der gleichen Nacht zurück geantwortet und mich gebeten meine Zeilen bei Amazon zu veröffentlichen was ich hiermit tue.

Guten Abend Herr Altmann,

ich habe ihr Buch in 2 Tagen gelesen. Es hat mich zu tiefst berührt - einiges hoch geholt und tut es immer noch - es ist gut so.
Ich bin Anfang der 60iger auch in Altötting geboren, Kindergarten, Grundschule und Gymnasium im Kloster. Mein Vater stockkonservativ, erzkatholisch, meine Mutter untergeben, beide auch durch den Krieg geschädigt (Gefangenschaft, Flucht ...).

Ich kenne alle die von Ihnen im Buch genannten Akteure ... emotionale Kälte, Einsamkeit und Gewalt.
Auch ich bin nach 19 Jahren (nach dem Abitur) nach München geflüchtet - habe seit der 8. Klasse auf diesen Tag X gewartet.

Vieles von dem was Sie schreiben kenne auch ich aus meinem vergangenen und derzeitigen Leben. Habe und mußte mir auch immer wieder professionelle Hilfe holen um mit den Altöttinger Erfahrungen klar zu kommen. Gleichzeitig weiß ich inzwischen auch, daß ich nie dort wäre wo ich heute bin, wenn ich das alles nicht erleben hätte müssen und dadurch gelernt hätte in meinem Kopf frei zu bleiben und mich nicht biegen und brechen zu lassen.

Vielen Dank für Ihre mutige Offenheit ihre Erfahrungen und inneren Vorgänge öffentlich zu machen!

Auch ich habe es geschafft die Gründe für das "Scheißleben meines Vaters und das Scheißleben meiner Mutter" und deren Einsamkeit zu erkennen und ihnen für die Jahre in Altötting und deren Folgen bis heute zu verzeihen. Altötting werde ich nicht verzeihen!
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135 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Glück davon gekommen 15. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
ein packendes, schmerzhaftes, wichtiges, mitreißendes Buch - und eine große Überraschung für mich, da es (mit Ausnahme ein paar weniger Details) genau meine Geschichte beschreibt. Allerdings in einer Virtuosität, zu der ich nicht fähig wäre. Aber wer außer Altmann besitzt schon dieses Sprachgefühl?
Die Paralellen sind verblüffend, die Schläge, die Demütigungen, die katholische Scheinheiligkeit, dieses in die Kirche gehen und sich ein Stichwort für zu Hause merken, sogar der Mordversuch der eigenen Eltern direkt nach der Geburt - der lange zu Atemnot führte - stimmt überein.
Auch ich bin mit 18 Jahren geflüchtet (meine Mutter rief mir ein "du wirst auf Knien zurück gekrochen kommen" hinterher, mehr Motivation hätte sie mir gar nicht mitgeben können), habe danach lange meinen Weg und mich gesucht und habe Glück gehabt und meine Platz gefunden.
Andreas Altmann hat mich gebeten, auch meine Geschichte hier kurz zu veröffentlichen, denn das ist die entscheidene Botschaft in seinem Buch: wer immer geschunden wird soll sich vor Augen führen: es hat absolut nichts mit ihm (oder ihr) zu tun. Der Schinder ist krank, nicht der Geschundene!
Und: man kann davon kommen. Das braucht Kraft und Glück. Als Geschenk gibt es eine unzerstörbare Lebensfreude!
Danke Andreas für dieses mutige Buch.
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5.0 von 5 Sternen erschreckend - alltäglich - meist unerkannt
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5.0 von 5 Sternen Wütende Sehnsucht
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Vor 1 Monat von eule 52 veröffentlicht
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Auf dieses Buch bin ich durch eine Radiosendung aufmerksam geworden. Das ist zwar schon eine Weile her, doch Andreas Altmann packt mich immer noch und schüttelt mich, macht... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von TheRogue8 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen !
Dieses Buch gehört zu den interessantesten Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe.Sehr packend die Sprache von Altmann- ich konnte nicht mehr aufhören und... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Christel Kind veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen einfühlsam geschrieben
einfühlsam geschrieben
Kritik am Familienleben geübt ohne dabei am Lebenssinn zu frustrieren
Wahnsinn, dass nach solchen Erlebnissen noch Schwung zum Schreiben... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von emsschweiz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine meiner Lieblingsbücher
Sehr berührendes Schicksal. Sehr gut geschrieben. Kann ich richtig mitfühlen. Mir gefällt der Altmann-Stil sowieso. Habe fast alle seine Bücher gelesen.
Vor 1 Monat von Rebecca Meyer-Düttingdorf veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Andreas Altmann Das Scheißleben meines Vaters...
Ein sehr gutes Buch,sehr bewegend.Hatte es an einem Tag durch.Habe es gleich meiner Freundin geliehen ,auch sie ist sehr begeisten rt.Bewundernswert dieser Andreas Altmann. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Susili veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Leider wahr
Eine Bekannte empfahl mir das Buch. Ich kannte den Autor nicht und wusste nichts über den Inhalt, als ich das Buch heute früh zu lesen begann. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Irina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Buch
Fesselnde Geschichte:

Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von A.K. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Altmann's Leben - gar nicht mehr Scheiße
Andreas Altmann erzählt offen und schonungslos, wie er aufgewachsen ist und was er dabei durchgemacht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Stephanie veröffentlicht
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