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Scheiße sagt man nicht!: Die 100 (un)beliebtesten Elternregeln
 
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Scheiße sagt man nicht!: Die 100 (un)beliebtesten Elternregeln [Taschenbuch]

Ralph Caspers , Daniel Westland
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Vor gar nicht allzu langer Zeit, berichtet der notorische Klugscheißer Ralph Caspers (Wissen macht Ah!. Klugscheißen leicht gemacht) in seinem Buch Scheiße sagt man nicht!, da saß er mit ein paar seiner Bekannten zusammen und fasste einen Plan. „Wäre es nicht schön“, sagte sich Caspers, „diese bösen Elternregeln zu untersuchen, mit denen wir jahrelang gequält worden sind, und sie als das zu entlarven, was sie in Wahrheit sind -- aus der Luft gegriffene, haltlose Behauptungen, die nur zum Ziel haben, uns zu gängeln und zu malträtieren, damit das bestehende Machtverhältnis zwischen Eltern und Kindern unangetastet bleibt?“ Ja, denkt man sich als (kinderloser) Leser. Das wäre schön.

Caspers machte sich ans Werk. Dumm nur, dass sich nicht alle Regeln als derart haltlos erwiesen, wie er es sich erhoffte. Deshalb hat der Moderator und Autor in seinem Buch die Top 100 der Verhaltensregeln seiner (und eigentlich so ziemlich aller) Eltern in drei Kategorien -- stimmt, stimmt nicht, stimmt nicht so ganz -- aufgeteilt, die er in kurzen Passagen von zumeist nicht mehr als zwei Seiten unter die Lupe nimmt. Darunter finden sich echte Klassiker, etwa der, dass man vom Fernsehen eckige Augen bekommt (stimmt nicht), jeden Tag duschen sollte (stimmt nicht so ganz) oder die lieben Kleinen bei Schluckauf erschrecken müsse (stimmt). Andere hat man vielleicht noch nie gehört, „Zahnpasta hilft gegen Pickel“ etwa. Aber es kann ja nicht schaden, als Kind auch gegen so etwas gewappnet zu sein oder es, als Eltern eben, in den aktiven Regelkanon aufzunehmen: zumindest, wenn es zur Kategorie „stimmt“ gehört oder doch zumindest pädagogisch wertvoll ist.

Das Beste an Scheiße sagt man nicht! ist aber gar nicht, dass man zum Teil Überraschendes über all jene Elternregeln erfährt, mit denen man selbst aufgewachsen ist und die einem immer noch im Kopf herumspuken („Nicht mit nassen Haaren nach draußen gehen, du erkältest dich!“). Das Beste ist, wie originell und witzig Caspers sein Wissen aufbereitet -- so zum Beispiel mit dem Vorurteil, dass Möhrenessen gute Augen macht. Im Gegenteil, lässt uns Caspers wissen: zu viel Vitamin A, wie es in der Leber gespeichert wird, ist sogar gefährlich! „Es sind Fälle von Eskimos bekannt, die nach dem Verzehr von zu viel Eisbärenleber Vergiftungserscheinungen zeigten. Aber ich muss sagen: Als ich ein Kind war, gab es nur ganz, ganz selten, eigentlich nie Eisbärenleber. Und das ist dann ungefährlich solange die Beilage nicht auch noch Karotten sind.“ So etwas zu lesen macht richtig Spaß. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

Ralph Caspers machte das Klugscheißen salonfähig. (Süddeutsche Zeitung )

Kurzbeschreibung

«Ralph Caspers machte das Klugscheißen salonfähig.» Süddeutsche Zeitung Eltern stellen gerne Regeln auf. Und Kinder stellen gerne Regeln in Frage – hoffentlich. Was ist wirklich dran an Weisheiten wie «Vom Fernsehen bekommt man viereckige Augen», «Mit vollem Magen darf man nicht schwimmen gehen» und «Gerade sitzen, sonst bekommt man einen Buckel»? Ralph Caspers hat die (un)beliebtesten Elternregeln untersucht und erklärt unterhaltsam, welche stimmen und welche nicht.

Über den Autor

Ralph Caspers, geboren auf Borneo, studierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Er moderiert seit 1999 „Die Sendung mit der Maus“ und ist sowohl Moderator als auch Drehbuchautor der Kindersendung „Wissen macht Ah!“.
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