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Schaut nicht weg! Was wir gegen sexuellen Missbrauch tun müssen [Gebundene Ausgabe]

Stephanie zu Guttenberg , Anne-Ev Ustorf , Jörg Ziercke
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

7. September 2010
Sexuelle Gewalt gegen Kinder - das Thema, das unsere Gesellschaft erschüttert. Achtmal muss sich ein Kind an einen Erwachsenen wenden, bevor ihm geglaubt wird. Direkte körperliche Gewalt, Kinderpornografie, die sich blitzschnell verbreitet - dies ist ein himmelschreiendes Problem. Stephanie zu Guttenberg gibt nicht nur den Opfern eine Stimme. Sie fordert mit deutlichen Worten uns alle auf, nicht wegzuschauen und wo immer der Verdacht auftaucht, mit Zivilcourage zu handeln. Ihr persönliches Engagement kommt aus der Überzeugung: Wir alle können etwas tun. Wir sind nicht ausgeliefert, sondern können handeln. Ein mitreißendes und optimistisches Buch einer Frau, die die Welt nicht so lassen will, wie sie ist. Ein persönliches Zeugnis. Und ein Aufruf zum Handeln.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 180 Seiten
  • Verlag: Kreuz Verlag; Auflage: 1 (7. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3783134854
  • ISBN-13: 978-3783134858
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 394.377 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Stephanie zu Guttenberg, Frau des Bundesverteidigungsministers, engagiert sich gegen Kindesmissbrauch. Jetzt stellt sie ihr Buch dazu vor." (Die Welt 20100917)

Über den Autor

Stephanie Freifrau zu Guttenberg, geb. 1976, ist Präsidentin der deutschen Sektion des internationalen Vereins Innocence in Danger, einer weltweit aktiven Bewegung gegen sexuellen Missbrauch von Kindern, insbesondere gegen die Verbreitung von Kinderpornografie durch die neuen Medien. Sie hat zwei Töchter und ist verheiratet mit Karl-Theodor zu Guttenberg.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Internet wie in China? 11. Oktober 2010
Von Oliver Völckers TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Stephanie zu Guttenberg ist von Beruf, tja, das ist nicht ganz klar. Jedenfalls ist sie Ehefrau des Verteidigungsministers und tritt im Fernsehen gegen sexuellen Misbrauch auf. Dieses Buch wurde ghostgewritten von Anne-Ev Ustorf, die sonst in "Brigitte" oder der "Süddeutschen" schreibt.

Fast jeder dürfte mit dem erklärten Ziel der Autorinnen übereinstimmen, sexuell misshandelten Kindern Unterstützung zu gewähren und weitere Gewalt gegen sie zu verhindern. Diesen Teil des Buches in den ersten beiden Kapiteln des Buches finde ich respektabel und nützlich.

Dann macht die Autorin in Kapitel 3 einen Schlenker zu "Gewalt in den Neuen Medien". Sie schildert Beispiele von sexuellen Gewalttaten gegen Kinder und Jugendliche, die von den Tätern über das Internet kommerziell ausgenutzt wurden. Anschließend berichtet sie, wie ihr Verein einigen Opfern versucht hat zu helfen. Auch das finde ich unterstützenswert. In Kapitel 4 beschreibt die Autorin die Missbrauchsskandale an katholischen Einrichtungen und der Odenwaldschule. Es ist ein Fortschritt, dass konservative Politiker die Kultur des Schweigens kritisieren und die Opfer stärken. Das war nicht immer so. Im nächsten Kapitel widmet sich Frau Guttenberg der Sexualisierung in den Medien. Sie schildert Fernsehsendungen, die ich noch nie gesehen habe und für durchaus verzichtbar halte.

Einige Zitate:
"Es ist kein gutes Gefühl, dass auch unsere Kinder sich dort im Internet tummeln, dort chatten und surfen, wo viele Täter unterwegs sind" (S. 13)
"Bis heute habe ich nicht verstanden, dass unsere Informationsfreiheit dahin gehen muss, dass wir Straftaten gegen Kinder im Internet dulden". (S. 14)
"Wir müssen unsere Kinder davor warnen, dass auch Menschen im Netz unterwegs sein können, die keine positiven Absichten haben. Nun sind meine beiden Töchter noch jung, aber schon jetzt weiß ich: In ihren eigenen Zimmern wird kein Rechner stehen." (S. 92)
"Ein Blick auf die Straßen an einem regulären Samstagabend zeigt: kurze Röcke, tiefe Dekolletès, viel nackte Haut sind heute besonders bei sehr jungen Mädchen angesagt. Auch bei fünf Grad und Nieselregen." (143)
"Überhaupt neigen wir heute dazu, unsere Kinder zu überfrachten ' nicht nur mit unseren eigenen Problemen, sondern auch mit unserem Ehrgeiz und unseren Anforderungen" (151)

Bei der Lektüre kommen mir einige Fragen:
- Bin ich der einzige, oder wundern sich auch andere darüber, dass sich die Frau eines Verteidigungsministers gegen Gewalt engagiert? Ich meine, auch die glühendsten Anhänger von Karl-Theodor-zu werden doch einräumen, dass der nicht völlig gewaltfrei handelt, oder?
- Wenn "wir" Straftaten gegen Kinder im Internet dulden müssen, weil wir zuviel Freiheit haben, was ist dann mit anderen Straftaten? "Wir" müssen mit vielen Gewalttaten leben, in Schulen, Elternhäusern und Arbeitsplätzen. Wenn der Staat diese nicht verhindern kann, folgt daraus nicht, dass diese legal oder akzeptiert wären.
- Auch wenn Frau Guttenbergs Töchter keinen Computer im Kinderzimmer haben dürfen, irgendwann dürften sie ein Smartphone oder iPad in die Hände bekommen, notfalls bei Freunden. Dann hilft nur noch Medienkompetenz, aber woher sollen sie die bekommen?
- Wie bringt die Autorin ihre Medienkritik mit ihren eigenen Auftritten bei RTL und Bild-Zeitung zusammen? Die vermarkten doch genau das Menschenbild, das Frau Guttenberg ablehnt, warum nennt sie die nicht beim Namen?

Fazit:
Insgesamt ist das Buch bestenfalls gut gemeint, aber spießig und technisch altmodisch. Der Ansatz von Gesellschaftskritik wirkt hilflos. Es ist anständig, Opfern helfen zu wollen, aber Internetsperren werden ihnen ebenso wenig helfen wie Straßensperren. Die Autorinnen gehen den Ursachen der Gewalt nicht auf den Grund. Somit ist das Werk eher eine Reklame für eine Verteidigungsministerehefrau und ansonsten weitgehend vergeblich.
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55 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zu wenige Fakten, zu wenig Substanz 19. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Vorbemerkung:
Ich habe beruflich mit der Betreuung und Erziehung von (Kleinst-)kindern zu tun und habe mir erhofft, durch dieses Buch weitergehende, aktuelle Informationen aus dem Themenbereich "sexueller Missbrauch bei Kindern" zu erhalten.
Meine Ansprüche sind in keiner Weise erfüllt worden. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass dieses Buch in erster Linie die Aufgabe hat, der Gattin des amtierenden Verteidigungsministers einen Anstrich sozialen Engagements zu verpassen. Wir wissen: ist der Gatte politisch erfolgreich, muss von der Gattin ein rühmliches Ehrenamt bekleidet werden, damit die Stimmenbasis für die nächste Wahl gefestigt wird.
Die Faktenlage dieses Buches ist dürftig und öffnet keine nennenswerten Einblicke in das komplexe Thema des sexuellen Missbrauchs bei Kindern. Soziale Verbände und Gesprächskreise bieten hier deutlich fundiertere Informationen an als dieses Buch.
Daher mein persönliches Fazit: Finger weg, solange nicht wenigstens eine 5,- EUR Taschenbuchausgabe verfügbar ist. Das Buch ist sein Geld nicht wert. Spenden Sie den Betrag lieber Opferverbänden etc.
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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein peinliches Buch 27. November 2010
Von Leonora
Format:Gebundene Ausgabe
das nur Selbstdarstellung zum Ziel hat. Frau "von und zu", das Thema Kindesmißbrauch ist zu ernst, als dass Sie es mit Ihrem scheinheiligen Buch zur Eigenbeweihräucherung "mißbrauchen"!!
Seien Sie ehrlich - um die Opfer geht es Ihnen doch garnicht!
Echte Helfer glänzen nicht im Blitzlichtgewitter, suchen keinen Glamour und lassen sich nicht auf dem Buchdeckel porträtieren.
Nur eines ist noch peinlicher als das Buch - das sind die offensichtlich gefakten Lobesrezensionen hier. Ohne die hätte Ihr Buch wahrscheinlich keine müden zwei Sterne.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Schaut nicht weg!
Das Buch lässt sich in zwei Hauptbereiche gliedert -

1.) Hier werden die Formen des sexuellen Missbrauch näher erläutert, Folgen, aber auch... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Sarlascht veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Bigotterie par excellence
Missbrauch von Kindern ist ein ekelhaftes Verbrechen. Das dürften die meisten Menschen so empfinden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2011 von eyes wide shut
5.0 von 5 Sternen Wichtiges, brandaktuelles Buch
Dieses Buch greift ein Thema auf, das sicher schon in anderen Werken bearbeitet wurde. Allerdings beschreibt Frau zu Guttenberg auch eingehend die Problematik der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2011 von Dr. med. B. O.
5.0 von 5 Sternen Danke Frau zu Guttenberg
Danke, liebe Frau zu Guttenberg, für ihren Mut. nicht nur dieses buch zu verÖFFENTLICHen, sondern endlich auch im TV die Täter an den Pranger zu stellen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2010 von Iris Bücker
1.0 von 5 Sternen Warum nur????
So, da haben wir also wieder mal den Salat. Eine Politikergattin meint mit Ihrem literarischen Werk die Welt verbessern zu können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2010 von Zauberhorst
5.0 von 5 Sternen Endlich jemand, der die Dinge beim Namen nennt.
Das Frau Gutenberg sich schon seit Jahren für Innocence in Danger" (Unschuld in Gefahr) einsetzt, finde ich großartig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2010 von Katrin T.
2.0 von 5 Sternen Zu wenig Substanz, zu viel Selbstdarstellung
Das Buch erweckt den Eindruck, als sei es mit ziemlich heißer Nadel gestrickt, es ist insgesamt zu wenig fundiert, nicht immer faktenklar, zudem auch nicht immer konsequent,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2010 von Christoferuswerk
1.0 von 5 Sternen Bitte nicht!!!
Bitte nicht Frau Guttenberg als Heilsbringerin und Ratgeberin. Man schaut besser in Kommunen und Gemeinden, redet besser mit Frauen und Männern, Helferinnen und Helfern an der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2010 von Heiko G.
1.0 von 5 Sternen Wann schreibt Verona Feldbusch über Quantenphysik?
Worum geht es bei der Veröffentlichung dieses Buchs? Darum, das konservative Profil ihres Gatten zu schärfen und den Weg für "Höheres" zu ebnen, die emotionale... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2010 von Rezensent-m
1.0 von 5 Sternen Alter Wein in neuen Schläuchen !
Das muss wohl eine spezielle CSU Masche sein um in der Öffentlichkeit zu glänzen!

Es macht sich immer gut bei einer gewissen, einfachen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2010 von Der Gerechte !
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