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Schaufenstermord
 
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Schaufenstermord [Gebundene Ausgabe]

Kjell O. Dahl , Kerstin Hartmann-Butt , Kerstin Hartmann- Butt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Ehrenwirth; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3431035094
  • ISBN-13: 978-3431035094
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 994.415 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kjell Ola Dahl
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Aus der Amazon.de-Redaktion

"Der Tote war nackt, ein weißer Körper, ausgestellt in einem Sessel" -- mitten im Schaufenster eines Antiquitätengeschäftes. Ein alter störrischer Mann mit Vermögen und Erbschaftsstreitigkeiten. Ein kniffliger Fall für das routinierte Duo Gunnarstranda und Frolich.

Woran mag's liegen, dass so viele hervorragende Krimis gerade aus skandinavischen Ländern kommen? Lange dunkle Abende? Wie auch immer, hier ein weiterer: intensiv, lebendig, stimmungsvoll und dynamisch ohne Einbrüche über 500 Seiten. Eine dichte Handlung, die in tiefste familiäre Schichten und sensible Befindlichkeiten vordringt, Schwachpunkte der heilen Fassade aufdeckt. "Etwas gab ihm das Gefühl, gefangen zu sein, und das machte ihn ungeduldig und aggressiv." Mit seinen zwei Brüdern kam der Tote nie richtig aus, liiert war er, der Vater eines erwachsenen Sohnes, mit einer dreißig Jahre jüngeren Frau, einer schönen Frau -- aber auch glücklich?

Sehr angenehm: Dahls feines Händchen für Zwischentöne, für Ungesagtes, für Augenblicke. Da menschelt es auch bei Kriminalhauptkommissaren, da funktioniert das berufliche Miteinander auch freundschaftlich. Da werden nicht nur Floskeln, hohle Sätze oder Rede und Gegenrede ausgetauscht, Dahls Charaktere haben sich wirklich etwas zu sagen und das macht sicher einen großen Teil Faszination aus. Oft umschreibt er statt zu beschreiben. "Ihr nackter Fuß war auf etwas unangenehm Kühles getroffen. Der Boden war nass." Die Schlüsse mag der Leser ziehen, mit den weiteren Bildern lässt der Autor den Leser zunächst einmal allein.

Für Sommernachtstod erhielt Dahl im vergangenen Jahr die höchste skandinavische Auszeichnung, die es für Krimi-Autoren gibt. Ohne Echo wird auch dieser Roman des Profi-Schreibers und Hobby-Landwirts sicherlich nicht bleiben. --Barbara Wegmann

Kurzbeschreibung

Samstag der 14.
"Ich bin's." Die Stimme von Kriminalhauptkommissar Gunnarstranda dringt klar und deutlich aus dem Telefon. "Aha", antwortet sein Kollege Frank Frölich und ist schon auf dem Weg durch die stille winterliche Morgenluft Oslos, um einen neuen Mordfall in Angriff zu nehmen: Eine Leiche sitzt im Schaufenster eines Antiquitätenladens - auf groteske Weise entstellt ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nicht ganz überzeugend.... 21. September 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Der Plot der Geschichte klingt vielversprechend und spannend.
Die Leiche eines alten Mannes wird an einem Freitag den 13., nackt auf einem Stuhl drapiert, mit Schriftzeichen auf der Brust, im Schaufenster eines Antiquitätenladens entdeckt.
Beauftragt, den Fall zu lösen, wird das Ermittlerduo Gunnarstranda und Frölich, die versuchen in die bewegten Hintergründe des Falls ein wenig Licht zu werfen. Dass der Ermordete Reidar Folke Jespersen nicht gerade beliebt war, lässt sich schnell herausfinden, doch wer hätte ein echtes Interesse ihn zu töten?
Mich persönlich hat der Norweger Kjell Ola Dahl mit seinem "Schaufenstermord" nicht recht überzeugen können.
Obwohl recht flüssig zu lesen, hat mich die Ermittlungsarbeit, die sich auf reine Befragungstechnik reduziert, am Ende doch eher gelangweilt. Die Auflösung, für die von 500 nur 50 Seiten Platz bleiben, wirkte eher konstruiert, denn logisch. Irgendwie passiert in diesem Roman nicht viel mehr, als dass das Ermittlerduo Zeugen und Angehörige befragt. Darüber konnten mir auch die kleinen Ausflüge ins Privatleben der beiden Kriminalisten nicht hinweg helfen, sie haben mir die Protagonisten nicht sympathischer werden lassen oder näher gebracht. Der Spannungsbogen, zu Beginn noch scharf gezeichnet, verliert sich im Nichts und die Geschichte hängt am Ende.
3 Sterne für den handwerklich soliden Schreibstil, der trotz allem flüssig, ganz in skandinavischer Art, durch den Roman führt.
Mich persönlich vermochte der "Schaufenstermord" jedoch nicht zu packen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Reidar Folke Jespersen ist Besitzer eines Antiquitätengeschäfts. Er ist verheiratet mit einer zwanzig Jahren jüngeren Frau und ist selbst fast siebzig Jahre alt. Am Freitag den 13. wird er ermordet, sitzend im Schaufenster seines Geschäftes, gefunden.
Am Tag zuvor hatte er sich mit vielen Personen aus seiner näheren Freundschaft zerstritten. Seine beiden Brüder, die als Teilhaber eines Geschäfts, dieses mit ihrem Bruder Reidar verkaufen wollten, dieser aber den Verkauf torpediert. Der Liebhaber seiner Frau. Der Taxifahrer mit dessen Frau Reidar Jespersen selbst eine Affäre hat und ein alter Mitarbeiter seines Antiquitätengeschäfts, dem er aus unbekannten Gründen gekündigt hat.

An Tätern und Motiven mangelt es also absolut nicht. Und da beginnt der zweite Fall für die beiden Kommissare Gunnarstranda und Fröhlich, die nach dem gelungenen Erfolg ihres ersten Falls (Sommernachtstod) weitermachen durften.

Wie schon in „Sommernachtstod“ ist die Ermittlungsarbeit der Kommissare im Vordergrund des Romanes, wobei aber die Charaktere und deren Privatleben keinesfalls nebensächlich und kühl wirken und tiefe Einblicke in deren Seelenleben geben.. Dieser Krimi spielt auf einem etwas höheren, erfahrenerem Niveau als der erste (wobei dieser aber keinesfalls schlecht war).

Die Ermittlungen sind logisch und verständlich für jeden Leser aufgearbeitet und nachvollziehbar und aber keinesfalls eintönig und langweilig, der vielen Gespräche mit den Verdächtigen und dem Umfeld des ermordeten.

Kjell Ola Dahl ist ein überaus gelungener Nachfolger für seinen ersten Roman gelungen, der Spannung von der ersten bis zur letzten Seite bietet und Stunde und Nächte an das Buch fesselt.

Ich würde mich sehr auf einen dritten und vielleicht sogar noch mehr Romane von Gunnarstrande und Fröhlich freuen.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Rentner Reidar Folke Jespersen wird im Schaufenster seines Antiquitätengeschäftes ermordet und mit bizarren Zeichen bedeckt aufgefunden. Da sich der Tote durch sein Verhalten an seinem letzten Tag die Feindschaft einiger seiner Mitmenschen zugezogen hat und allgemein unbeliebt war, mangelt es weder an Verdächtigen noch an Motiven. Aus dieser Ausgangssituation führt Kjell Ola Dahl in einen Krimi, der den Leser so fesselt, daß er die Auflösung kaum mehr erwarten kann. Die Hauptrolle spielen der Mord und seine Auflösung, die durch die Vielzahl an Verdächtigen auch für Kenner von Kriminalromanen nicht leicht zu erraten ist (wenn überhaupt...). Dahls Ermittler haben zwar auch ein Privatleben, das eigentliche Kriminalgeschehen steht hier aber eindeutig im Vordergrund, was man von manchen anderen Titeln nicht unbedingt sagen kann und was dieses Buch wohltuend unterscheidet.

Man sollte sich den Namen Kjell Ola Dahl auf jeden Fall merken!

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Die neuesten Kundenrezensionen
Langatmig und langweilig.
Selten habe ich so einen langweiligen und langatmigen Krimi gelesen. Endlose Dialoge, keine Spannung, nichts. Nicht empfehlenswert
Vor 23 Monaten von Johann Trautmann veröffentlicht
Norwegen:Schweden 2:0!
Auch der zweite (?) Fall für das Ermittlerduo Gunnarstranda/Froelich ist wieder sehr spannend und gelungen

Der Roman steht seinem Vorgänger "Sommernachtstod"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2006 von Michael Balthasar
Nicht so packend wie gedacht...
Zu meiner Vorgeschichte sollte man vielleicht folgendes wissen. Nachdem ich bereits sehr positive Erfahrungen mit zwei skandinavischen sprich finnischen Krimis gemacht hatte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2006 von Paul Lenz
spannender, kniffliger Krimi
(Ich habe dieses Buch im Sommerurlaub in Tunesien am Strand gefunden. Da ich ohnehin alle meine Bücher schon gelesen hatte, entschloss ich mich dafür, dieses Buch zu... Lesen Sie weiter...
Am 28. Oktober 2005 veröffentlicht
Ich war begeistert!
Selten ein Buch gelesen in dem die schlimmsten Morde, fast im Plauderton, nebenbei erzählt werden. Liebevoll beschriebene Darsteller. Lesen Sie weiter...
Am 22. November 2004 veröffentlicht
Ein gelungener und spannender Kriminalroman
Reidar Folke Jespersen ist Besitzer eines Antiquitätengeschäfts. Er ist verheiratet mit einer zwanzig Jahren jüngeren Frau und ist selbst fast siebzig Jahre alt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2003 von Bichlmeier Christian
Die Konkurrenz zu Mankell
Vergleiche sind eigentlich blöd, aber dieser sei gestattet: Der Ex-Lehrer und Hobby-Landwirt Dahl muss sich vor Mankell nicht verstecken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2003 von "drschuermann"
500 Seiten Spannung
Schaufenstermord ist ein würdiger Nachfolger von Kjell Ola Dahls lesenswertem Krimi 'Sommernachtstod'. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2003 von "ichstockholm"
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