Ich gebs zu: Dieses Buch habe ich in meiner Jugend verpasst. Und ich hatte arge Zweifel, ob es mich als über 30jährigen mitnehmen könnte auf eine uralte Schatzsuche, die außer mir so viele andere schon erfolgreich absolviert haben.
Denn beim Lesen fiel mir schnell auf, dass mancher Name vertraut wirkte:
Long John Silver, Kapitän Flint und auch die Hauptfigur sind mir namentlich schon hier und da begegnet, aber nie, wie hier, im Original - immerhin ein Beweis für das Etikett "Klassiker"
Um es kurz zu machen: aufregend. spannend. mitreissend.
Ich habe es genossen und habe das Buch als äußerst phantasieanregend empfunden, ein solches Lesevergnügen habe ich zuletzt vielleicht als Kind erlebt und das, obwohl ich als ehemaliger Germanistik-Student dem Buch immer treu geblieben bin.
Den Waldorf-pädagogischen Ansatz einer weiter untenstehenden Rezension empfinde ich als unangemessen, es handelt ich hier um ein reinrassiges Abenteuerbuch für Jugendliche (nicht Kinder).
Klare Kaufempfehlung an die Jungen und Junggebliebenen.