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Annies Schatulle. Charles Darwin, seine Tochter und die menschliche Evolution
 
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Annies Schatulle. Charles Darwin, seine Tochter und die menschliche Evolution [Gebundene Ausgabe]

Randal Keynes , Elvira Willems
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • ISBN-10: 3870244992
  • ISBN-13: 978-3870244996
  • Größe und/oder Gewicht: 24,5 x 16,5 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.173.007 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Trauer, Tod, Theorie

rox. Ein Mann mit dem (ökonomiehistorische Assoziationen weckenden) Namen Randal Keynes findet eines Tages in einem Schrank voller «Familienkrimskrams» eine Schatulle, darauf in unordentlicher Handschrift geschrieben: «Annie». Die Schriftzüge stammen von einem männlichen Vorfahren des Herrn Keynes. Dieser ist ein sehr berühmter Mann, freilich kein Ökonom, sondern ein Naturwissenschafter: Charles Darwin. Randal Keynes, der Ururenkel des Begründers der Evolutionstheorie, ergänzt Charles Darwins Biographie aus der privaten Sicht einer familiären Tragödie. Im April 1851 war Annie Darwin, die damals erst zehnjährige Tochter von Charles und Emma, an Tuberkulose gestorben. Dieser Tod ist, so rekonstruiert Keynes die Ereignisse aus hinterlassenen Papieren, für Charles Darwin mehr als ein persönliches Unheil. Leben und Werk, so Keynes, seien bei Darwin, der seine Arbeiten im engsten familiären Umfeld niederschrieb, «aus einem Guss» gewesen. Darwin habe keine scharfe Trennung zwischen der Tätigkeit als Wissenschafter, den Vorstellungen über die Natur und seinem Gefühlsleben gemacht. Nur so sei es zu verstehen, dass der frühe Tod der geliebten Tochter für ihn zu einer weiteren, allerdings tragischen Bestätigung seiner Theorie vom Überleben der Stärksten wurde. Das Buch - obwohl voller authentischer Details - ist mitunter nah an der Grenze zum Rührstück.

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 18.03.2002
Die Annie des Titels ist eine mit zehn Jahren verstorbene Tochter Charles Darwins - und mit dem Inhalt der Schatulle, in der sich Erinnerungen an ihr Leben finden, präsentiert der Autor ein Porträt seines Ururgroßvaters Charles Darwin "im Kreise seiner Familie". Vor allem bedeutet das, ihn als großen Beobachter nicht nur der Tier- sondern auch der Menschenwelt kennenzulernen, insbesondere seiner Kinder. Trotz dieses wissenschaftlichen Interesses war er, wie der Rezensent Reinhard Kaiser nach der Lektüre des Buches versichert, "ein liebevoller Vater", der sich durch "Sympathie mit dem Kummer" immer wieder von der rein objektiven Aufmerksamkeit abbringen ließ. Der Band ist geprägt, so Reinhard Kaiser, von einer erfreulichen "Weitschweifigkeit", die auch Darwins Kinder in den Blick rückt und nicht zuletzt deshalb nie zu Langeweile führt, weil die gleichfalls wunderbare Selbstbeschreiber ihres Alltags waren.

© Perlentaucher Medien GmbH

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Randal Keynes ist ein Nachfahre Charles Darwins und hat sich daran gemacht, neben bereits bekannten Werken (wie Darwins Autobiografie) auch neue Fundstücke (vor allem die besagte Schatulle der Tochter Annie) zu beschreiben und auszuwerten.

Dabei ist ein bemerkenswertes Buch herausgekommen, dass uns den (Familien-)Mensch Darwin (leider erst als Erwachsenen, wir erfahren kaum etwas über Kindheit, Jugend und Beagle-Expedition), sein Arbeitsstil und -umfeld, aber auch seine Ehe, seine Haltung zu Tieren, seine Ablehnung der Sklavenhaltung und seine wachsenden Zweifel an Gott vor Augen führen.

So umfassend -und dabei gelegentlich auch langatmig- Keynes Darwins Leben beschreibt, so kurz bleibt er bei der Beschreibung wissenschaftlicher Aspekte. Auch tauchen Familienmitglieder immer wieder auf und verschwinden, einige andere (der insgesamt zehn!) Kinder Darwins werden kaum mit Namen erwähnt, ein gliedernder Stammbaum o.ä. fehlt.

Ich möchte dieses Buch dennoch empfehlen: Lesern, die Darwins Leben und Werk bereits einigermaßen kennen und dieses Wissen nun um einen Blick auf den Familienmenschen ergänzen wollen. Dafür eignet es sich gut.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dawins Tochter 22. März 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist sehr zu empfehlen.Hier wird mehr auf den Familienmensch Darwin eingegangen,vor allem auf seine Tochter Annie die mit 10Jahren verstarb wird mehr durchleutet.Auch auf das Leben um Darwin herum wird mehr eingegangen,z.B.das damals das Wort Tuberkulose nicht gab aber die Krankheit die verschiedene Namen hatte.
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