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Schattenlichter. Roman über die grösste Verschwörung aller Zeiten
 
 
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Schattenlichter. Roman über die grösste Verschwörung aller Zeiten [Taschenbuch]

Theodore Roszak , Friedrich Mader
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 877 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: N.-A. (4. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453530322
  • ISBN-13: 978-3453530324
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
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Theodore Roszak
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Aus der Amazon.de-Redaktion

„Je stärker das Böse, desto stärker der Film“, zitiert Theodore Roszak in seinem Thriller Schattenlichter den Meister der überraschenden Hochspannung, Alfred Hitchcock. In gewisser Weise gilt diese Weisheit auch für den Roman, und sicher ist dies auch ein Grund, warum Roszak den Spruch des Regisseurs zum Motto wählte. Ein anderer Grund ist wohl, das Schattenlichter beide Genres -- Literatur und Film -- zu einer wohl klingenden, da starken, „bösen“ Einheit zu verschmelzen sucht. Roszaks Roman handelt von dem jungen Filmstudenten Jonathan Gates, der in den fünfziger Jahren in einem schmuddeligen Kellerkino in Los Angeles seinen ersten Film des vermeintlichen B-Movie-Machers Max Castle sieht, dessen Ästhetik ihn im Folgenden nicht mehr los lässt. Was Gates in den „Katakomben“ des Untergrundkinos sah, verweist nach längerer Recherche auf den „Orden der Sturmweisen“, eine religiöse Gruppe, die seit den Urzeiten religiöser Erfahrung existiert, älter als das Christentum ist und immer dann aktiv wird, wenn bewegte Bilder eine Rolle spielen. Aber welche Rolle spielte der überaus intelligente Castle dabei? Und was wollen die „Sturmweisen“ wirklich? Gates macht sich auf die Suche nach einer Antwort -- und findet Unglaubliches heraus...

Über Schattenlichter des inzwischen bereits 72-jährigen Roszak, Schriftsteller und Professor für Geschichte an der Universität von Kalifornien, urteilte die US-Presse, es sei geschrieben, „als hätte Orson Welles gemeinsam mit Dan Brown und Umberto Eco einen Roman geschrieben“. Das ist richtig -- und falsch zugleich. Denn an Welles’, Browns oder Ecos hohes Niveau reicht Schattenlichter -- bei allen Anleihen im okkulten, mittelalterlichen ebenso wie im kinematographischen Milieu -- nicht heran. Und trotzdem: Roszak ist ein faszinierender Thriller gelungen, der, wie ja bereits Paul Auster in Die Nacht des Orakels, das Geheimnisvolle, Mystische des Films für sich (und seine Leser) entdeckt. Über 800 Seiten Spannung sind da garantiert. Und sicher wird auch die Verfilmung nicht lange auf sich warten lassen. Man darf sich also jetzt schon freuen. --Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

Ein junger Filmstudent auf den Spuren eines vergessenen Kultregisseurs. Rätselhafte Symbole in alten Stummfilmen. Eine mächtige Bruderschaft, die ihre Novizen in der Kunst des Filmhandwerks unterweist. Ein Geheimnis, das die Grundfesten unserer Welt erschüttert ...
Dan Brown meets Orson Wells - ein Roman über die größte Verschwörung, die es je gegeben hat!

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Definitiv nicht Dan Brown 25. April 2006
Format:Taschenbuch
Während bei Dan Browns 'Sakrileg' die Weltverschwörung in der Kunstgeschichte angesiedelt ist, findet sie bei 'Schattenlichter' in der Welt des Films statt. Das ist eigentlich die einzige Gemeinsamkeit. Der Vergleich wird wohl im Klappentext nur deshalb so bereitwillig gezogen, weil sich Verschwörungstherorien im Moment sehr gut verkaufen - und ist vollkommen irreführend.

Roszak verwendet seinen fast 900 Seiten starken Roman dazu, in erster Linie eine Hommage an die Geschichte des Films zu verfassen. Das Kino ist hier der Star und ihm werden alle Hauptfiguren untergeordnet. Trotzdem ist Schattenlichter ein spannender und gelungener Thriller, denn Roszak bringt es fertig, wahres und fiktives auf dermaßen briliante Weise miteinander zu verweben, daß man sehr schnell den Eindruck hat, hier wird die Geschichte eines verkannten Genies erzählt - und es könnte tatsächlich so gewesen sein.

Den geheimnisvollen Regisseur Max Castle, um dessen Werk sich die Handlung dreht, hat es tatsächlich nie gegeben, er wird aber so raffiniert in die wahre Filmgeschichte eingebettet, daß man in diversen Filmforen im Net schon Anfragen über ihn und sein Schaffen findet.

Hochinteressante Wendungen und echte Spannung sind durchaus vorhanden, jedoch von ganz anderer Art, als man es z.B. von Dan Brown gewohnt ist. Sie entwickelt sich allmählich und sehr subtil und verzichtet völlig auf reißerische Knalleffekte. Wer also bei einem Thriller in erster Linie auf Action, Tempo, wilde Verfolgungsjagden, ständige Lebensgefahr des Protagonisten und atemberaubende Wendungen steht, für den ist Schattenlichter entschieden die falsche Wahl. Auch das Thema muß man mögen, sonst erscheinen einem die seitenlangen Beschreibungen und Informationen eher zäh bis hin zur gähnenden Langeweile.

Mein Fazit: Unterhaltung der intelligenteren Art, die sich auf erfreuliche Weise von der Dutzendware unterscheidet. Schattenlichter ist eben kein weiterer Klone von 'Sakrileg' & Konsorten, sondern erfrischend anders. Der humorvolle und erfahrene Schreibstil, der sich auch in der deutschen Übersetzung ansprechend liest, tut ein Übriges, um dieses Buch für mich zu einem Highlight des Genres zu machen. Thumbs up und volle Punktzahl!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Völlig unterschätzt 16. November 2005
Format:Taschenbuch
Kein Wunder, wenn begeisterte Dan Brown-Leser zu diesem Roman keinen rechten Zugang finden wollen. "Schattenlichter" ist eben nicht nur eine eher billig und simpel gestrickte Verschwörungsgeschichte, sondern verknüpft auf hochintelligente Weise Fakten mit Fiktion. Von daher ist der Roman mit Ecos "Foucaultschem Pendel" zu vergleichen. Spannung auf höchstem Niveau eben. Volle Punktzahl!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von monice
Format:Taschenbuch
Ein junger Student liebt das Kino leidenschaftlich. Als seine Leidenschaft auch für eine junge Filmkritikerin erblüht, entschließt er sich, seine akademische Laufbahn der Cineologie zu widmen. Er wird erfolgreich durch die Wiederentdeckung eines B-Movie-Regisseurs, des fast vergessenen Max Castle. Dessen Filme fallen ihm durch Zufall in die Hand, er kann sie besprechen und stellt fest, daß alle bei genauerer Betrachtung neben dem sichtbaren Hauptfilm weitere Botschaften enthalten.

Die Nemesis naht, als er auf den Gedanken kommt, diese Botschaften nicht nur erkennen, sondern auch entschlüsseln zu wollen. Dabei lernt er die exzentrischsten Personen und Organisationen kennen, verstrickt sich in abenteuerlichste, ja geradezu absurde Ideen und - mit ihm erkennt der Leser am Ende des Buchs, ob er Recht hatte oder nicht.

Form und Inhalt des Buchs sind hervorragend aufeinander abgestimmt. Das Buch ist in "Ich-Form" geschrieben. Damit wird der Leser ähnlich wie in einem Castle-Film in die Geschichte hineingezogen. Wie in einem Castle-Film gibt es einen scheinbar nichtssagenden Anfang, einen Hauptteil mit seltsamer Zwischenhandlung und ein furioses Ende, das der in den Filmen beschriebenen "Spirale" durch die Kamera ähnelt. Diese ganz besonders gelungene Verbindung des Inhalts mit der Form macht den unglaublichen künstlerischen Reiz des Werks aus.

Die Figuren selbst sind echte, glaubwürdige Charaktere, deren Entwicklung man in der ersten Reihe mitverfolgt. Die Sprache ist angemessen, die Übersetzung gut gelungen.

Die "Verschwörungstheorie", die der Kladdentext so bildlich beschreibt, steht nicht so sehr im Vordergrund wie die Darstellung der Entwicklung der Filmkunst und der Ausblick auf ihre Zukunft.
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