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Schattenkrieg gegen Hitler. Das Dritte Reich im Visier der amerikanischen Geheimdienste 1941-1945
 
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Schattenkrieg gegen Hitler. Das Dritte Reich im Visier der amerikanischen Geheimdienste 1941-1945 [Gebundene Ausgabe]

Christof Mauch


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Aus der Amazon.de-Redaktion

In der Geschichtsschreibung zum Zweiten Weltkrieg wurde die Rolle des Office of Strategic Services (OSS), der Vorläuferorganisation der CIA, zumeist ausgeklammert. Dies lag weniger an mangelndem Interesse von Seiten der Wissenschaft als an der restriktiven Politik des US-Geheimdienstes, der die einschlägigen Unterlagen jahrzehntelang als "geheim" einstufte.

Erst gegen Ende der 80er Jahre wurden die Archivbestände der Forschung zugänglich gemacht. Christof Mauch gehört zu den wenigen deutschen Historikern, die diese Akten auswerten durften. Mit Schattenkrieg gegen Hitler hat er nun zweifellos ein Standardwerk zur Geschichte des OSS vorgelegt.

Treibende Kraft des OSS war sein charismatischer Chef William J. Donovan. Er träumte davon, durch die Identifikation von physischen, moralischen und ökonomischen Schwachstellen des Gegners und durch die Aktivierung einheimischer Widerstandsgruppen einen frühzeitigen Kollaps des Deutschen Reiches zu provozieren. Donovan insistierte darauf, daß der Geheimdienst auf das subversive Waffenarsenal der psychologischen Kriegführung zurückgreifen müsse. Folglich bediente sich das OSS der gesamten Bandbreite geheimdienstlicher Mittel. Es beteiligte sich an der Zielplanung für alliierte Bombenangriffe, führte einen subversiven Medienkrieg gegen die Wehrmacht und schleuste Agenten ins Reichsgebiet ein. Dem OSS-Residenten in Bern und späteren CIA-Chef Allen Dulles gelang es, Kontakt zu deutschen Widerstandsgruppen aufzunehmen und Informanten in hohen Verwaltungsstellen anzuwerben. Der Versuch, im Reich eine Sabotageorganisation aufzubauen, scheiterte jedoch kläglich.

Den Erfolg der OSS-Operationen bewertet Mauch sehr zurückhaltend. Obwohl die Einsätze "im ganzen eher experimentell und dilettantisch durchgeführt wurden", hätten sie den Krieg "doch zumindest um einige Wochen" verkürzt. Folgeschwerer war jedoch die Tradition der subversiven Kriegführung, die das OSS begründete, und die während des Kalten Krieges weiter und weiter um sich greifen sollte.--Stephan Fingerle

Kurzbeschreibung

In den achtziger Jahren entschied sich die amerikanische Regierung, die Aktenbestände der Vorgängerorganisation der CIA, des 'Office of Stategic Services' (OSS), der Forschung zugänglich zu machen. Der Autor, Christof Mauch, verbrachte mehr als ein Jahr im Washingtoner Archiv, um sich einen Überblick über die mehr als zwei Kilometer Geheimdienstakten zu verschaffen.
Über einzelne Stützpunkte, besonders über die Außenstelle Bern, waren die amerikanischen Geheimdienste sowohl über die Vorbereitungen zum Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 auf dem Laufenden als auch über die Produktion von V-Raketen in Peenemünde, wobei es teilweise zu Verstößen gegen die Genfer Konvention kam. Zu den amerikanischen Geheimdienstaktionen zählte auch die Gewinnung des Auslandspressechefs der NSDAP, Ernst 'Putzi' Hanfstaengel, der als Roosevelts 'Privatspion' täglich Analysen von Hitlers und Goebbels Rundfunkreden lieferte.
Christof Mauch zeigt, welche Diskussionen man in Washington führte, um die 'Achillesferse des Dritten Reichs' - das heißt die politischen, ökonomischen und moralischen Schwachstellen von Hitlerdeutschland - zu identifizieren. Unter anderem 'errechneten' die führenden Wirtschaftswissenschaftler der USA, welche Ziele man in Deutschland bombardieren müsse, um mit dem geringsten Einsatz den größten Zerstörungseffekt zu erzielen. Mit seiner Darstellung hat Christof Mauch ein Standartwerk der Geschichtsschreibung vorgelegt.

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