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»Nur wenige Autoren holen so viel aus der deutschen Sprache heraus; Markolf Hoffmann schreibt poetisch und in schönen Bildern - Dichte und Spannung sind garantiert.« Bibliotheka Phantastika
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniale Fortsetzung,
Rezension bezieht sich auf: Schattenbruch. Das Zeitalter der Wandlung 03. (Taschenbuch)
Markolf Hoffmann versteht es, die Spannung in seinen Romanen bis ins Unendliche zu steigern, in dem er immer wieder zwischen den einzelnen Handlungsorten und den verschiedenen Handelnden hin und her springt. Dabei bricht er meist dann an einer Stelle ab und erzählt an der anderen weiter, wenn man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Im Vergleich zu Nebelriss und Flammenbucht haben die Geschehnisse in Vara allerdings eine viel größere Gewichtung als die anderen Ereignisse, die in diesem Buch geschildert werden. Doch selbst Vara und seine Geschichte ist so facettenreich, dass er in der Stadt nicht nur einen, sondern gleich mehrere Handlungsstränge hat, die er kunstvoll immer wieder aufgreift und fallenlässt, wie ein Schattenspieler seine Figuren.Die Welt Gharax und die Sphäre mit ihren Geschichten und Legenden ist dabei so gründlich ausgearbeitet, dass man gerne glauben würde, dass sie wirklich existiert. Selbst das Wesen der Magie scheint dem Leser nicht besonders zu sein, sondern ganz selbstverständlich. Die gezeichneten Karten zu Beginn des Buches verstärken den Eindruck und sorgen dafür, dass man einen guten Überblick über das Land und seine Reiche hat. Damit man bei den teils doch sehr ähnelden und fremden Namen den Überblick behält, gibt es auch noch ein Namensverzeichnis, in dem die einzelnen Charaktere und ihre Zusammengehörigkeit zu finden sind. Dies ist vor allem dann nützlich, wenn der Zeitraum zwischen dem Lesen der ersten beiden Romane und diesem Romane etwas größer ausfällt. Bevor man dieses Buch liest, sollte man aber auf jeden Fall die anderen beiden Romane gelesen haben, da man ansonsten leicht verwirrt sein könnte über den Einstieg in das Buch, und auch manche Zusammenhänge leichter verstehen kann. Darüber hinaus lohnt es sich einfach, die beiden guten Vorgänger zu lesen. Der Schreibstil des Autors ist grandios. Obwohl die Sprünge zwischen den Handlungsorten und Personen dafür sorgen, dass man als Leser mitdenken muss, ist der Roman leicht zu lesen und Markolf Hoffmann schafft es anscheinend mit Leichtigkeit den Leser in seinen Bann zu ziehen, so dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte, bevor man am Ende angekommen ist. Der Autor überzeugt mit einer gelungenen Mischung aus Action und Gefühlen. Dabei erzählt er nicht nur eine Geschichte, sondern viele Geschichten gleichzeitig, ohne den roten Faden zu verlieren. Faszinierend ist ebenfalls, dass er es geschafft hat, in diesem Buch noch mehr Verunsicherung beim Leser über die Gesinnung Mondschlunds zu schaffen. Am Ende weiß man eigentlich nur noch, dass Mondschlund und der Weltengänger im ewigen Kampf um die Sphäre verfeindet sind und er die Pläne des Weltengängers nicht gutheißt. Über seine eigenen Pläne weiß man so gut wie nichts. Ein geniales Buch, mit dem Markolf Hoffmann an die beiden Vorgänger der Serie anschließt und ein qualitatives Meisterwerk anbietet, das man unbedingt ein- oder mehrmals lesen sollte. Dabei ist das Ende so offen gestaltet, dass man direkt im Anschluss den vierten Teil der Serie lesen möchte, in dem die Rätsel der Welt Gharax und seiner Legenden hoffentlich aufgeklärt werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Es geht dem Ende zu...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schattenbruch. Das Zeitalter der Wandlung 03. (Taschenbuch)
Die Welt Gharax versinkt mehr und mehr im Chaos, die Wandlung der Welt schreitet ungebremmst voran und wir sind wiedereinmal mittendrinn.Dieser Band von Hoffmanns Fantasy-Zyklus wirbelt nocheinmal alle Ränke und Handlungsstränge durcheinander. Die Geschehnisse verdichten sich in Vara und den Inseln im westen Gharax. Mir gefällt, dass Hoffmann sich nicht in Massenschlachten verzettelt, wie in Fantasyromanen sonst üblich, um die fortschreitende Handlung mit Dramatik zu füllen. Wie in den ersten beiden Bänden, werden große Schlachten nur im nachhinein erwähnt und lediglich kleinere Scharmützel ausführlicher beschrieben. Die Beschreibung der Schlacht um Praa allerdings ist in ihrer Art brilliant gewählt. So ganz zufrieden bin ich mit dem Buch aber auch nicht. Zwar werden ein paar neue Akteure und Handlungsstränge eingeführt, aber im Vergleich der ersten beiden Bücher miteinander und dem zweitem mit diesem hier kann man sagen, dass dieses Buch lediglich mehr vom alten ist und die fortschreitenden Handlungsverläufe werfen mehr Fragen auf als Aufzuklären. Da hätte ich mir mehr erhofft. Aber seis drumm, es gehört halt zur Reihe und es bleiben ja noch die 350 Seiten des nächsten und wohl auch letzten Bandes, um alle Unklarheiten zu beseitigen und welche "Partei" letztendlich die Oberhand behält. Bis dahin heißt es 'und Mondschlund schweigt...' Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Außergewöhnlich gute Fantasy,
Von Buchfreund "Buchfreund" (Schleswig) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schattenbruch. Das Zeitalter der Wandlung 03. (Taschenbuch)
Markolf Hoffmann schreibt wirklich innovative, anspruchsvolle, poetische und wunderschöne Fantasy für Erwachsene, die sich vom sonst - vor allem aus dem angloamerikanischen Raum stammenden Werken - üblichen Einheitsbrei (mit Ausnahme des genialen George R.R. Martin vielleicht) in jeder Hinsicht abhebt.Sprachlich außerordentlich gut und perfekt. Landschafts- und Stimmungsbilder sowie Gebäudebeschreibungen sind phänomenal.Die Welt, die er beschreibt wirkt glaubwürdig und nachvollziehbar. Nur wenige Fantasyautoren beherrschen die deutsche Sprache so herausragend wie Markolf Hoffmann und können entsprechend damit umgehen oder fesselnde Geschichten erzählen. Sicherlich ist der Zugang zu seiner Fantasyreihe weitaus schwieriger als bei anderen Fantasygeschichten. Dies liegt insbesondere daran, dass die Geschichte weitaus komplexer ist und die einzelnen Charaktere ganz anders gezeichnet / beschrieben werden, als dies sonst üblich ist. Hinzu kommt, dass die Geschichten bis ins Detail sprachlich anspruchsvoll sind. Es ist schwer, passende Identifikationsfiguren zu finden, weil die klassischen Helden fehlen. Und dennoch, läßt man sich auf seine schöne Erzählweise erst einmal ein, gibt es genügend Figuren, mit deren Schicksal jeder mitleiden, fiebern und mitfühlen kann. Die Leseerfahrung ist daher von Band zu Band eher verschieden. Während Nebelriss relativ schnell durch war und viele Fragen offen geblieben sind, hat sich "Flammenbucht" zunächst eher etwas zäher angelassen und blieb daher leider eine Weile liegen, während "Schattenbruch" wiederum in Windeseile durchgelesen war und fast schon als zu kurz erschien, zumal sich der Vorhang langsam zu lichten scheint und sich die Ereignisse geradezu überschlagen. Der nächste Teil wird daher bereits mit großer Spannung erwartet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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