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Schatten an der Wand Gebundene Ausgabe – 23. Oktober 2012

19 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 2 (23. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257068433
  • ISBN-13: 978-3257068436
  • Originaltitel: The Caves of Périgord
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3,2 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 103.771 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martin Walker, geboren 1947, ist gebürtiger Schotte und nicht nur Schriftsteller, sondern auch Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und studierte Geschichte in Oxford sowie internationale Beziehungen und Wirtschaft in Harvard. Danach war er 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Heute ist er Vorsitzender eines privaten Think-Tanks für Topmanager mit Sitz in Washington. Martin Walker verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. über Gorbatschow und Clinton sowie das neue Amerika. Seine Bruno-Romane erscheinen gleichzeitig in zehn Sprachen und neu auch auf Französisch.

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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von vogelherd am 31. Januar 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Idee zu diesem Roman gefiel mir gut und als Steinzeitarchäologin war das Buch ein "Muss"!
Leider ist insbesondere dieser Teil schlecht recherchiert. Die Forscherpersönlichkeiten sind zwar recht gut getroffen und haben auch ihre Entsprechungen im wirklichen Leben. Das macht das Ganze witzig zu lesen. Fachlich gesehen ist der Handlungsstrang, der in der Steinzeit spielt, leider "unterirdisch". Zwei Beispiele: es gibt für die Zeit von Lascaux keinerlei Hinweis auf berufsspezifische Differenzierung der Gesellschaft. Es gab keine "Maler", "Jäger", Steinbrecher" usw. Und dann noch (Zitat) "...was über die neolithische Kultur von vor über 17000 Jahren bekannt ist..." - totaler Quatsch! Hier geht es um das Jungpaläolothikum - Jäger und Sammler. Das Neolithikum beginnt erst fast 10000 Jahre später und war die Zeit der ersten Ackerbauern und Viehzüchter. Die Schilderung der Kunst in der verschütteten Höhle ist haarsträubend!
Ob ähnliches für die Zeit des zweiten Weltkriegs zutrifft, dem zweiten Handlungsstrang, kann ich nicht beurteilen, nur befürchten.
Der Schreibstil ist zum Teil erschreckend platt.
Alles andere haben meine Vorredner schon erwähnt.
Hat sich leider nicht gelohnt.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kaktusblüte am 25. November 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
3 Geschichten in einer - für mich nicht gut genug umgesetzt: viel gewollt - zu harte Bruchstellen - nichts erreicht.

Ein sehr hölzerner Schreibstil.

Da hat jemand die Grundsätze des Schreibens beherzigt und in der Hauptgeschichte sogar versucht eine - obligatorische - Liebesgeschichte einfließen zu lassen, welche an die beiden in den anderen Zeitfenstern anknüpfen sollte... gerade diese Haupt-Lovestory wirkt jedoch sehr hölzern, zumindest sehr spartanisch. - Mir fällt kein andere Wort dazu ein. Ich habe mich unwillkürlich gefragt, ob dieser Autor je selbst eine romantische Liebe erlebt haben mag!?

Die Geschichte im Zeitfenster des 2. Weltkriegs in der französischen Dordogne wird hauptsächlich von Aufzählungen von Anschlagsserien, Kriegsmaschinerie und Battalions bestimmt.

Das ganze war mühsam zu lesen, ich habe mich richtig durchgequält. Jedoch wollte ich durchhalten, weil ich wenigstens wissen wollte, was aus der im Mittelpunkt stehenden Felszeichnung würde werden...

Es hat sich nicht gelohnt. Ein schier lächerliches Ende.

Für Kriegsfans und für Leser, die einen aufzählenden sachlichen Schreibstil bevorzugen sicherlich zu empfehlen.

Für mich das schlechteste Buch seit Langem!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joachim Sucrow am 11. März 2014
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Etwas viel Geschichtssprung über 17000 Jahre. Aber interessant, wie Walker mit jedem Perigord-Roman seine Welt der handelnden Personen und Schauplätze abrundet. Am ehesten etwas für die Leser seiner Bruno-Bücher.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von psschulz2 VINE-PRODUKTTESTER am 25. Dezember 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Martin Walker erzählt von 3 verschiedenen Zeitebenen: einmal vor 17.000 Jahren, dann 1944, und die Dritte nennt der Autor Gegenwart - damit ist wohl in etwa das Jahr 2000 gemeint, denn die englischsprachige Originalausgabe erschien 2002. Letzteres ist zu beachten, denn beim Lesen dachte ich anfangs, dass die Personen in der Gegenwartsgeschichte, bei denen das Alter errechnet werden kann, einfach zu alt sind für das, was sie tun.
Anfangs fand ich es zum Schmunzeln, dann aber befremdlich, wie sich Martin Walker das Leben vor 17.000 Jahren vorstellt. Obwohl ich da nicht der Experte bin, dachte ich mir gleich, dass das so damals nicht gewesen sein kann - und las dann, dass andere Rezensenten, die sich da wohl gut auskennen, das ja auch bestätigt haben.
Ich empfinde den Roman als etwas langatmig und wenig spannend; das Lesen zog sich hin, denn es fiel mir stets leicht, das Buch aus der Hand zu legen. Anders als in den Bruno-Romanen (die offensichtlich danach entstanden) wirkt hier die Darstellungsweise etwas steif und weniger ausgereift.
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25 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buchrezensent aus-erlesen TOP 1000 REZENSENT am 4. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Das Périgord ohne Bruno, Chef de Police? Unvorstellbar! Und dann noch aus den Augen von Martin Walker – puh, geht das? Ja! Und wie!
Lydia Dean arbeitet bei einem Londoner Auktionshaus, noch. Denn ihre Chefs sind mit ihrer Ausbeute für die nächste Auktion unzufrieden. Schohn bald wird sie auf der Straße sitzen. Lydia kennt sich mit präklassischen Relikten aus. Im Sinnieren über ihr bisheriges und zukünftiges Leben platzt Mr. Manner herein. Unter dem Arm trägt er ein Paket mit einem Fragment einer Höhlenmalerei. Sein Vater, der im Zweiten Weltkrieg im Périgord gedient hat, hat es dem Sohn vermacht, und der möchte es nun verkaufen. Lydia macht ihm allerdings keine großen Hoffnungen. Ist das Stück echt, gibt es Probleme, weil die Höhlenmalereien die Höhlen niemals verlassen dürfen und durften. Ist der „bemalte Stein“ unecht, ist er auch nichts wert. Lydia beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und kontaktiert befreundete Experten, um deren Meinung einzuholen. Schließlich soll das Fragment 17.000 Jahre alt sein. Das behauptete zumindest Mr. Manners Vater, der Colonel. Zu dessen Beerdigung übrigens auch der französische Präsident anreiste. Die Bedeutung des Steins wird immer größer, und dann wird das Relikt gestohlen.
In drei Zeitebenen spielt dieser durch und durch spannende Roman aus der Feder des Schotten Martin Walker, der im Périgord eine zweite Heimat gefunden hat. Die verschlungenen Pfade und Höhlen des Périgord bilden die erstklassige Kulisse für knapp 500 Seiten Spannung aus drei Epochen: Die Erste vor 17.000 Jahren, die Zweite vor knapp 70 Jahren und die Dritte in der Gegenwart.
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