es ist ca. 10 Minuten her, dass ich den Film gesehen habe und ich bin immer noch durch den Wind - aber warum?
Schließlich entspricht er nicht dem heutigen gängien Horror Genre: Es werden keine Leute auf bestialische Art und Weise gefolter oder hingerichtet, keine Serienkiller, kein Blutvergießen, keine Special Effects, nein rein gar nichts - und trotzdem: Der Film ist der pure Horror, und dabei geht es nur um zwei Schauspieler und ein Haus (ich möchte hier ganz bewusst nichts vom Inhalt vorwegnehmen), am anfang eine story die einen furchtbar verwirrt aber ich verspreche jetzt schon: die "auflösung" ist absolut fantastisch, eine von Anfang bis Ende durchgeplante Story, der Hammer; es ist auch keine geschichte die sich in das übliche Schema reinstecken lässt mit vorgeplänkel steigerung höhepunkt und "happy end" einfach anders, man ist über viele phasen des films etwas orientierungslos, man rät im dunklen, was es denn damit auf sich haben könnte, was wohl als nächstes kommt, erst im letztel drittel beginnt sich das rätsel langsam zu lösen, komisch ist dabei, dass obwohl man von der story her gesehen "in der luft hängt" da man den zusammenhang einfach (noch) nicht verstehen kann, dennoch vom film wie gefesselt ist - wirklich außergewöhnlich
dazu kommen zwei herrvorrangende schauspieler, gerade michelle pfeiffer birlliert in ihrer "paraderolle" als leicht verängstigte, wahnsinnige und dann doch entschlossene frau;
insgesamt: kaufempfehlung (für nervenschwache: unbedingt zu zweit schauen, danach nicht gleich ins bett gehen usw. ;-)