Amelia Peabody, überzeugte "alte Jungfer" geht auf ihre erste Entdeckungsreise nach Ägypten und entdeckt nicht nur ihre Liebe zur Ägyptologie, sondern auch zur Kriminalistik. Und am Ende kommt doch alles ganz anders, als sie es sich immer vorgestellt hatte: Sie heiratet, um "buddeln" zu dürfen und plant die Geburt ihres Kindes zwischen zwei Ausgrabungsperioden.
Die zwei Hauptcharaktere, Amelia Peabody und Radcliff Emerson überzeugen nicht nur in ihrem ersten Abenteur sondern auch in allen folgenden zwölf mit der ihnen eigenen englischen Art, Wortwitz und einer gehörigen Portion an zwischenmenschlichen Merkwürdigkeiten, die immer wieder zum Schmunzeln verleiten.
Kurzum: ein wirklich gelungener Auftakt zu einer süchtigmachenden Serie, die immer wieder Spannung und Romantik vereint, und bei der auch das Lachen nicht zu kurz kommt.
Im übrigen lohnt es sich wirklich das nächste Buch "Der Fluch des Pharaonengrabes" zu lesen. Ramses, Amelias kleiner Sohn, entwickelt sich zu einem lispelnden, überintelligenten Nachwuchsarchäologen mit einer ausgeprägten Vorliebe für Löcher und "Die Geschichte Ägyptens" als Gute-Nacht-Geschichte, der steif und fest behauptet, der Knochen vom Kompost sei der "Oberschenkelknochen einef Rhinoferof" - überhaupt werden Ramses Eskapaden von Buch zu Buch amüsanter.