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Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.07.2000
Eine typisch amerikanische Form des Journalismus wird hier gepflegt, meint "bär", wie sie zur Zeit besonders in der Zeitschrift "Outside" zu finden ist, für die auch Davies schreibt. Es ist die Reportageform, die wohl Abenteuer enthält, aber dennoch nicht in die in unseren Breiten gebastelten "Ich-Aufsätze" mit allzuviel Details abrutscht. Hier geht es vielmehr "präzise und spannend" geschrieben um Reisen an die Peripherie, um Besuche bei "Jäger(n) im arktischen Eis, zu Bruno Manser, dem Schweizer, der in Borneo bei den Waldnomaden Penan lebt, nach Haiti und Tibet". Nicht Esoterik ist das Thema des Ethnobiologen Davies, sondern die Zerstörung der biologischen Vielfalt. Ein durchaus "hoch moralisches" Buch, meint "bär".
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Kurzbeschreibung
Die Penan in den Wäldern Borneos, die Anhänger des Vodoo-Kults in Haiti, die heiligen Männer, die die Sahara durchwandern - sie alle lehren uns, daß es andere Denkmodelle gibt, andere Formen des Miteinanders zwischen Erde und Menschen. Packend und anschaulich schildert der Anthropologe und Biologe Wade Davis, der jahrelang in den entlegensten Regionen der Welt gelebt hat, seine Erfahrungen mit sehr unterschiedlichen, noch nicht von der Zivilisation überrollten Kulturen.