Rezension ist in 2 Teile aufzugliedern, den Plot etc und die Struktur und Gestaltung des Abeneteuers.
1) Plot
Stimmungsvoll, interessant, ordentlich bis gut gestaltet, abgesehen von dem überladenen Mittelteil/-abenteuer, welches den Eindruck hinterlässt man hatte noch Seiten zu füllen und quetschte eine übertrieben wirkende Detektivhatz in Punin mit unzähligen Parteien hinein.
Zusammenfassend aber: gelungen.
2) Struktur des Buches
-Eine Katastrophe. Ein Schulbeispiel konzeptionellen Unvermögens.
Massenhaft wird das Buch von logischen und inhaltlichen Fehlern und Wiedersprüchen durchzogen.
-Es gab mal ein sehr gutes Skript als Anleitung zur Konzeption für Abenteuergenerierung, welches später im Buch "Wege des Meisters" aufgegangen ist. Die Autoren haben dies sicherlich nie gelesen, denn sie verstoßen gegen so ziemlich jeden gut gemeinten Ratschlag mit einer beinahe schon belustigenden Konsequenz. Alleine schon dem Spielleiter aus Gründen der Spannung wichtige Zusammenhänge vorzuenthalten, so dass er die Überraschung am Ende teilen kann, liefert ein erschreckendes Zeugnis. So zieht es sich durch alle Bände hindurch.
-Mehr ein Problem von DSA Publikationen, auch wenn es sich gebessert hat, aber hier auch sehr auffälig. Es wird dem Spielleiter mit allen Mitteln erschwert sich schnelle und dienliche Überblicke zu schaffen. Wall of text ohne Unterlass und durch die logischen und inhaltlichen Fehler zusätzlich nochmal erschwert.
Fazit: siehe oben: Toller Plot, Rest ist Schrott. Kein Vergnügen bzw. beinhae unmöglich flüssig spielbar, hat man sich nicht sehr sehr ausgiebig und gut vorbereitet, viele Sachen selbst erarbeitet. Dann aber ein sehr spielenswertes Abenteuer. MMn ein niederschmetterndes Zeugnis für Falkenhagen und Finn, letzteren speziell, der diese Fehler nur sehr geringfügig in folgenden Publikationen ausmerzen konnte.