Die meisten Wissenschaftler, die auf der Insel geforscht haben, interessierten sich nur für die voreuropäische Kultur. Sie stellten keinen Zusammenhang zwischen dieser Kultur und den Menschen im Ghetto her. Sie mißachteten die Rapa Nui als lästige, unattraktive Rechtlose. Sie sahen in ihnen ein Produkt der Degeneration und lediglich Objekte zur Arbeit. Seit der Holländer Roggevenn 1722 den Nabel der Welt betrat, haben - mit wenigen Ausnahmen - die Fremden mit moralischer Selbstgerechtigkeit die Rapa Nui herabgesetzt. Mit der Annexion von 1888 durch Chile wurden die Einheimischen ihres angestammtem Landes beraubt und hinter Mauern und Stacheldraht eingepfercht. Trotz der Unterdrückung haben die Rapa Nui ihre Selbstachtung und Widerstandskraft bewahrt. Die vorliegende Arbeit ist den Opfern gewidmet, nicht den Siegern.