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Schatten [Gebundene Ausgabe]

Karin Alvtegen , Dagmar Lendt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

24. August 2007
Eine alte Frau, die früher einmal Haushälterin des berühmten Schriftstellers Axel Ragnerfeldt war, stirbt. Als ihre Nachlassverwalterin im Haus des Nobelpreisträgers anruft, wächst bei Ragnerfeldt die Angst, dass seine Vergangenheit ihn nach all den Jahren einholen könnte. In seinem scheinbar so vorbildlichen Leben gibt es ein Geheimnis, dessen Einzelheiten, sollten sie je ans Licht kommen, ihn vor den Augen der Nachwelt vernichten würden. Doch er muss ohnmächtig abwarten, was geschieht, denn er ist zwar geistig noch hellwach, aber nach einem Hirnschlag gelähmt und unfähig, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Nur zu gut weiß er, dass es in seinen Schränken Dokumente gibt, die er längst hätte verbrennen müssen ... Karin Alvtegen ist eine brillante Erzählerin. In einer klaren, aber nuancierten Sprache und mit einem raffiniert konstruierten Plot gelingt es ihr, den Leser auf eine Achterbahnfahrt durch die Abgründe der menschlichen Seele mitzunehmen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 1 (24. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832180451
  • ISBN-13: 978-3832180454
  • Originaltitel: Skugga
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 925.123 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Einfach atemberaubend, wie Karin Alvtegen die Handlung vorantreibt und die Spannung bis zum dramatischen Höhepunkt immer weiter steigert. Unbedingt lesen!" GALA Karin Alvtegen sollte man nicht in der Bahn lesen man könnte versehentlich bis zur Endstation fahren." HAMBURGER MORGENPOST Spitzenthriller: präzise, logisch, kraftvoll und unerbittlich. Nichts für schwache Nerven." MÜNCHNER MERKUR Meisterin der Abgründe!" FÜR SIE Geballte Spannung aus Schweden. NÜRNBERGER ZEITUNG Ein beeindruckender Roman. Voller Tempo, Einfallsreichtum und überraschenden Wendungen. Absolut lesenswert. MÜNSTERCHE ZEITUNG Spannend und unerbittlich bis zum Schluss. JOURNAL FRANKFURT Unglaublich fesselnd zu lesen. DER NORDSCHLESWIGER In 'Schatten zeichnet Alvtegen ein psychologisch raffiniert durchleuchtetes Bild von Rivalitäten unter Schriftstellern. BÖRSENBLATT Karin Alvtegen ist eine Meisterin im Beschreiben menschlicher Abgründe. [ ] Scharf und vernichtend. NDR INFO Eine Meisterin der feinen psychologischen Beobachtung. [ ] Genau beobachtet und feinfühlig gezeichnet. [ ] Ein stilles, kluges Buch. NDR NEUE BÜCHER Mit 'Schatten überzeugt [ ] Alvtegen wieder mit einem intelligenten und ungewöhnlichen Thriller. [ ] Spannendes Psychogramm mit großartigem Showdown. NEUE PRESSE Alvtegen beherrscht perfekt den psychologischen Thriller. HAMBURGER ABENDBLATT Eine Expertin für abgründige Spannung. RHEIN-NECKAR-ZEITUNG

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Karin Alvtegen, 1965 geboren, ist die Großnichte von Astrid Lindgren. Sie lebt mit ihrer Familie in Stockholm und ist derzeit wohl Schwedens erfolgreichste Autorin - jeder ihrer Romane schafft es dort auf Platz 1 der Bestsellerliste. Aber auch international hat es Karin Alvtegen weit gebracht: Ihre Bücher erscheinen in 23 Ländern. In deutscher Übersetzung liegen vor: ›Schatten‹ (DuMont 2007), ›Der Seitensprung‹, ›Scham‹, ›Schuld‹ (DuMont 2010) und ›Die Flüchtige‹ (DuMont 2010). Die Übersetzerin Dagmar Lendt, geboren 1954, studierte Skandinavistik und Linguistik in Berlin und Oslo. Sie lebt und arbeitet als freie Lektorin und Übersetzerin in Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Demontage eines unantastbaren Denkmals 8. Juli 2008
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Hirnschlag beendet die Karriere des angesehenen Schriftstellers Alex Ragnerfeldt. Ausgezeichnet mit dem Nobelpreis für Literatur blieb ihm nun gelähmt und ans Pflegebett der Intensivstation gefesselt lediglich die Fähigkeit, sich zu erinnern. Doch selbst diese Erinnerungen bleiben unteilbar gefangen in seiner sprachlosen Unzulänglichkeit. Es gibt keinen Ausweg für ihn.

Sein Sprachrohr Jan-Erik, gemeinsamer Sohn mit Alice, seiner anspruchsvollen, aber auch unglücklichen Frau, nutzt den Ruhm seines Vaters, um selbst Anerkennung durch Lesungen zu erhalten. Es sind die Bücher seines Vaters, die auch ihn noch groß und anerkannt werden lassen. Bis er eines Tages alte Unterlagen seines Vaters entdeckt und mit einer Wahrheit konfrontiert wird, die Alles verändert und in die tiefsten Abgründe von Schuld führen.

Unaufhaltsam und mit unglaublichem Tiefgang, individueller und dichter Charakterisierung der handelnden Figuren beschreibt Karin Alvtegen, wie sich die zunächst harmlosen menschlichen Umstände immer mehr zu einem zynisch-unerträglichen Desaster entwickeln. Sie zeigt Parallelen im sich entfremdenden Eheleben sowohl von Alice und Alex als auch ebenso von Jan-Erik und dessen Frau auf. Wiederholungen sind vorprogrammiert, der Untergang der Familien nimmt seinen Lauf.

Präzise und erschaudernd erfährt man geradezu alles über das Seelenleben, die Empfindungen und Gedankenspiele der Akteure und ohne schreiende Gewalt entfaltet sich beim Lesen ein Thriller hochgradiger Spannung, welche einem den Atem zu rauben versucht.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anhaltendes Frösteln... 2. Januar 2009
Format:Taschenbuch
von Zeit zu Zeit liest man ein Buch, dass noch lange nachwirkt. Entweder, weil einen die Geschichte ein wenig glücklicher gemacht hat. Manchmal, weil man noch eine Weile die transportierten Gedanken nachhallen lässt und dann gibt es die Art Kriminalroman, die dem Leser noch lange Schauer über den Rücken jagen.
Ein solches Buch ist "Schatten" der schwedischen Kriminalschriftstellerin Karin Alvtegen.

Wer nun jedoch eine Schlachtplatte erwartet, ein weiteres Kabinettstückchen blutiger Grausamkeit, ist hier im falschen Buch gelandet.
In "Schatten" gibt es erst auf den letzten Seiten ein Verbrechen, froststarrend ist es jedoch vom Beginn des ersten Kapitels.

Wir lernen eine Familie kennen, die nach außen zwar den schönen Schein wahrt, die jedoch bereits in zweiter Generation hilflos eine solch tiefe Kälte lebt, dass das Aufbrechen der unterschwelligen Konflikte nur eine Frage der Zeit zu sein scheint...

Ehrbar geht es zu im Haus des Literaturnobelpreisträgers Axel Ragnerfeldt. Er ist zwar inzwischen ein Pflegefall und nach einem Hirnschlag körperlich außer Gefecht, aber ihn quälen die Gedanken an nicht vernichtete Dokumente, die seine inzwischen zur Legende gewordenen untadelige Lebensbilanz zerstören könnten.
Sein Sohn lebt nicht schlecht vom Ruhm des Vaters, reist als Vortragskünstler durchs Land, findet immer im Publikum eine flüchtige Liebschaft, ist jedoch unfähig, seine eigene Ehe zu retten.
Nach dem Tod der langjährigen Haushälterin Gerda kümmert sich eine Nachlassverwalterin um ihre bescheidene Hinterlassenschaft.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wissen wir schon über ein Menschenleben? 4. August 2008
Von Lagertha
Format:Gebundene Ausgabe
Als die 92jährige Gerda Persson stirbt, übernimmt die Nachlasspflegerin Marianne Folkesson die Suche nach Angehörigen. Keine leichte Aufgabe. Aber sie stößt in den zurück gelassenen, merkwürdigen Unterlagen auf erste Hinweise, die sie zum bedeutendsten Schriftsteller Schwedens führen. Als sie Kontakt zu dessen Sohn aufnimmt, beginnt eine unglaublich spannende Suche nach der Wahrheit. Eine starke Familiengeschichte, die in magischen Momenten einzufangen versteht, dass das Leben nicht nur angenehme Überraschungen parat hält.

Romane von Karin Alvtegen haben mich noch nie enttäuscht. Sie beschäftigt sich in ihren Geschichten mit den Abgründen der menschlichen Seele. Ihr Schreibstil schafft eine außerordentliche Atmosphäre, ihre Figuren sind echt, oft hochgradig problematisch, aber aus dem Leben gegriffen.

Eine absolute Empfehlung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Familie mit Geheimnissen 1. Dezember 2008
Format:Taschenbuch
Die Familie bietet zwei Gesichter - einmal das nach außen gegenüber Dritten gepflegte Image, einmal das kaputte Dasein, von dem möglichst nichts nach außen dringen darf. Selbst der eigene Sohn erfährt wichtige Familiengeheimnisse erst, als er in Vaters Unterlagen nach einem Foto des verstorbenen Kindermädchens sucht. Diese ist verstorben und hat ihr gesamtes Erbe einem jungen - erfolglosen - Schriftsteller vermacht. Sonstige Angehörige sind nicht aufzutreiben. Karin Alvtegen schreibt in verschiedenen Abschnitten, jeweils steht eine(r) der Protagonisten im Vordergrund, der/die teilweise im Rückblick über das Geschehen reflektiert. So entsteht vor dem Auge des Lesers das Bild der Familie eines Literaturnobelpreisträgers, Axel Ragnerfeldt, und der Familie - wenn man sie denn noch als solche bezeichnen darf - seines Sohnes.
Als der Alleinerbe des Kindermädchens und der Literaturnobelpreisträger-Sohn aufeinandertreffen, kommen Geheimnisse ans Licht, die für immer verborgen bleiben sollten.
Das Buch ist spannend geschrieben und das Lesen macht Spaß. Die Schreibweise ist wie in den vorherigen Büchern von Alvtegen auch ("Scham" und "Die Flüchtige"). Wer diese gern gelesen hat, wird dieses auch mögen. Das Buch lebt nicht primär von der Spannung, sondern eher davon, wie kleine Zufälle im eigenen Leben oder auch im Leben Dritter das Geschehen im eigenen Leben beeinflussen können.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Buch
Wieder mal ein Roman von Karin Alvtegen, der sehr spannend ist und beim Lesen ost eine Gänsehaut verursacht. Man muss das Buch bis zum Ende lesen, da es sehr fesselnd ist.
Vor 11 Monaten von Dr. Sabine Lemke-Mueller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen spannend
spannend ab der ersten seite.... eine hervorragende autorin. begonnen hab ich mit dem buch "Seitensprung" ein wahnsinn wie spannend -

die vielen wörter... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Magdalena Safrany veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen langweilig...
Dies war mein erstes Buch der Autorin - und leider kann ich in die allgemeine Begeisterung nicht einstimmen. Ich fand das Buch einfach nur langweilig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2011 von Vera L. "katze0310"
4.0 von 5 Sternen Psychogramm einer Familie
Dieses Buch steht in unserer Bücherei im Regal "Krimi, Spannung,Thriller", wo es meiner Meinung nach fehl am Platz ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2011 von €nigma
1.0 von 5 Sternen Feine Familie
Als die ehemalige Haushälterin des berühmten Schriftstellers Axel Ragnerfeldt stirbt, überkommen den Nobelpreisträger Ängste, dass ein lange gehütetes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. November 2010 von trojafan
3.0 von 5 Sternen Ein Buch mit sehr vielen Längen
Ich habe alle Romane von Karin Alvtegen gelesen und finde dieses Buch ist ihr schwächstes, da es wirklich viele Längen aufweist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2010 von Kunde
4.0 von 5 Sternen Schwedisches Familiendrama...
ZUM INHALT:
Die Familie Ragnerfeldt bietet zwei Gesichter: einmal das nach außen hin gepflegte Image und einmal das kaputte/verworrene Dasein, von dem möglichst... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von Büchersüchtig
3.0 von 5 Sternen Hintergründiger Roman mit 300 Seiten Anlauf
Axel Ragnerfeldt ist Träger des Literaturnobelpreises und nach seinem Schlaganfall gibt er das Erbe an seinen Sohn Jan-Erik weiter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von Buchkolumne.de
3.0 von 5 Sternen Thriller ?
Das Cover dieses Taschenbuches zeigt auf rot-schwarzem Hintergrund ein Pflanzenteil, das Schatten wirft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2009 von Netha
4.0 von 5 Sternen Die Bombe platzt am Schluss
Ein Roman wie ein Tsunami. Zuerst geht alles zurück, alles wird still und gibt nur subtile Hinweise auf das drohende Drama und dann kommt ganz plötzlich der Knall. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2009 von Andrea Wolf
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