M. M. Kaye hat sich dieses Mal mit einem der dunkelsten Kapitel der indischen Geschichte beschaeftigt und genau so duester erscheint auch ein Grossteil der Geschichte. Man hat streckenweise das Gefuehl den feucht, kalten englischen Nebel der GEschichte wabere staendig durch den Raum. Man koennte das Buch auch mit den Worten ueberschreiben: Und Leichen pflasterten Ihren Weg", den fast die gesamte 1. Haelfte des Buches beschreibt das Dahinscheiden der Familien aus denen Winter hervorgegangen ist. Fast ein wenig zu uebertrieben, womit es fuer manchen Leser sicher schnell langweilig wird. Es bedarf hier schon einigem Interesse an der indischen Geschichte um nicht vorzeitig aufzugeben. Doch insgesammt kommt der Autorin ihr hervorragendes Hintergrundwissen wieder ein Mal zu Gute und der echte Fan solch historischer Romane wird auch dieses Buch verschlingen, und sei es nur um endlich, endlich mitzuerleben, wie die vom Schicksal so arg gebeutelte Winter doch noch ihr Glueck findet.