Ombria ist eine alte Stadt, deren Stern im Sinken begriffen ist. Doch gibt es auch ein anderes, schattenhaftes Ombria, dessen Einfluss und Geheimnis manchmal spürbar werden... Als der Fürst der Stadt stirbt und als Erben nur einige ältliche Onkel und einen kleinen Jungen als Erben hinterläßt, sieht die geheimnisvolle, mächtige Schwarze Perle ihre Chance gekommen: Sie entfernt die, die dem Jungen nahestehen, und schwingt sich zu seiner Regentin auf. Die Gehilfin der uralten, unter der Stadt lebenden Zauberin Faey, Mag, könnte sich als Zünglein an der Waage erweisen, um Ducon, dem Bastardneffen des toten Fürsten, und dessen ehemaliger Geliebter Lydea, einer Schankmaid, zu helfen, die Macht der Schwarzen Perle zu brechen - wenn es ihr gelingt, beider Leben vor den käuflichen Zaubern ihrer Herrin zu retten. Woher bezieht die Schwarze Perle ihre Macht? Seit Menschengedenken steht sie in der Nähe des Throns, uralt und unwandelbar. Ist sie gar selbst eine Zauberin? Immer tiefer verstricken sich die drei Figuren in ein Netz der Rätsel, in die Schatten Ombrias...
Ein Meisterwerk der Erzählkunst und der Phantasie, fesselnd von der ersten zur letzten Seite. Der Klett-Cotta-Verlag hat endlich einen Übersetzer gefunden, der nach den etwas schwächer übersetzten Romanen bei Bastei-Lübbe die wunderschöne Sprache der Phantasien McKillips wieder richtig zur Geltung bringt, beide hier erschienenen Werke können sich endlich wieder mit der berühmten Rätselmeister-Trilogie messen lassen - und "Schatten über Ombria" ist durchaus ebenbürtig!
Schon jetzt eines meiner ewigen Lieblingsbücher, das ich immer mal wieder werde lesen können, wie auch schon die Rätselmeister-Trilogie... und genau das Richtige für kalte Winterabende. und die Zauberin Faey, die so alt ist, dass sie ihr Gesicht vergaß und sich immer wieder neue gibt, wird, obschon Nebenfigur, eine meiner Lieblingsfiguren bleiben.