„Die Hintermänner einer Internet-Pornoseite ausfindig machen" - so lautet der Auftrag für die Hauptfigur des Buches.
Ein sehr diffizieles Thema, dass Spannung verspricht.
Leider hält das Buch dann nicht, was der Auftrag verspricht.
Immer mehr driftet die Story dann vom eigentlichen Ausgangsthema ab und wirkt schnell nicht mehr spannend, sondern nur noch sonderbar und unplausibel.
Der beauftragte Detektiv beschäftigt sich dann auch mehr damit, den Verbleib eines burmesischen Kindes zu hinterfragen und einer Lehrerin schöne Augen zu machen.
Natürlich werden auch einige oberflächliche Einblicke in die politischen Verhältnisse von Myanmar gegeben. Diese schrecken mich dann auch ab, dieses Land einmal zu besuchen.
Letztendlich verliert sich die Ausgangsgeschichte dann in Platitüden über die grossen Weiten und die Anonymität des Internets. Das sind ja wirklich neue Erkenntnisse ;-)
Da hätte ich etwas mehr erwartet.
Trotz alledem gebe ich dem Buch zwei Sterne.
Wieso ?
Es ist der Schreibstil, den ich als sehr angenehm empfand. Lockere leichte Lektüre, die kurzweilig zu lesen ist.
Ansonsten hätte ich allerdings von einem Roman etwas anderes erwartet. Vielleicht etwas Spannung ...