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Schande: Roman [Taschenbuch]

J.M. Coetzee , Reinhild Böhnke
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

20. Juni 2001
Davie Lurie, Literaturprofessor in mittleren Jahren und zweimal geschieden, ist in Ungnade gefallen: eine Affäre mit einer seiner Studentinnen ist an die Öffentlichkeit gedrungen. Der peinlichen Befragung entzieht er sich durch ein Schuldbekenntnis. Er quittiert seinen Dienst und verläßt Kapstadt, um für eine Weile zu seiner Tochter aufs Land zu ziehen. Lucy, die keinerlei Ambitionen in der Welt ihres Vaters hat, versucht auf einem entlegenen Stück Land eine kleine Farm aufzubauen. Zunächst scheint es, als könnten der Einfluss Lucys und der natürliche Rhythmus des Farmlebens Davids aus den Fugen geratenem Leben neuen Halt geben, doch dann werden Vater und Tochter Opfer eines brutalen Überfalls, in dessen Folge der grundlegende existentielle Konflikt zwischen beiden offen zutage tritt. »Die fortwirkende Erbschaft von Hass und Rachsucht, die das formelle Ende der Apartheid noch lange überdauern wird, beschwört J. M. Coetzee in lakonischer Sprache - und mit der Bannkraft von Weltliteratur.« Der Spiegel Ausgezeichnet mit dem Booker-Preis 1999

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 7. (20. Juni 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596150981
  • ISBN-13: 978-3596150984
  • Originaltitel: Disgrace
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.472 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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David Lurie ist schon in seinem eigenen Leben kein Held, geschweige im dem von jemand anderem. Mit 52 Jahren ist der Protagonist von Schande am Ende seines beruflichen wie auch seines Liebeslebens angelangt und scheint geradezu absichtlich mit dem Unglück zu flirten. Seit langem Professor für Neuere Philologien am Cape Town University College in Kapstadt, wurde er kürzlich zum Assistenzprofessor für Kommunikation derselben Einrichtung degradiert, die mittlerweile ostentativ in Cape Technical University umbenannt wurde.

Obwohl er seiner neuen Disziplin täglich viele Stunden widmet, findet er deren erste Prämisse, wie sie im "Communications 101"-Handbuch formuliert ist, geradezu absurd: "Die menschliche Gesellschaft hat die Sprache erfunden, damit wir unsere Gedanken, unsere Gefühle und unsere Absichten einander mitteilen können." Seiner Ansicht nach -- die er für sich behält -- liegen die Ursprünge der Sprache im Gesang, die Ursprünge des Gesangs wiederum in der Notwendigkeit, die übergroße und ziemlich leere menschliche Seele mit Klang zu erfüllen.

David, der bereits zweimal geschieden ist und dessen äußerliche Anziehungskraft nachläßt, verführt auf ziemlich unbarmherzige Weise eine seiner Studentinnen; sein unschickliches Verhalten wird bald aufgedeckt. In seinem achten Roman wäre J.M. Coetzee vielleicht damit zufrieden gewesen, eine tiefgründige akademische Satire zu schreiben. Aber in Schande hat er sich weitaus mehr vorgenommen, und seine Kunst ist so kompromißlos wie seine Hauptfigur -- allerdings auch unendlich komplexer. Nicht bereit, das Spiel der öffentliche Reue mitzumachen, läßt sich David schließlich feuern -- eine letzte Geste der Verachtung. Nun, denkt er, kann er sich hinsetzen und etwas über Byrons letzte Lebensjahre schreiben -- keine leere, ungelesene Kritik, "Prosa als Meterware" sozusagen, sondern ein Libretto. Zu diesem Zweck reist er in die Ost-Kap-Provinz zur Farm seiner Tochter. Lucy, die Mitte Zwanzig ist, kehrte dem Schick der Stadt den Rücken und lebt nun auf fünf Hektar Land vom Blumen- und Gemüseanbau und einem Hundeasyl. "Nichts könnte einfacher sein", denkt David. In Wirklichkeit könnte nichts schwieriger sein -- oder, jetzt im neuen Südafrika, gefährlicher. Weit davon entfernt, die Zuflucht zu sein, die er gesucht hat, ist in Salem kaum etwas sicher. Gerade als sich David in seine vorübergehende Rolle als Landarbeiter und wenig begeisterter Freiwilliger im Tierheim eingelebt hat, werden er und Lucy von drei schwarzen Männern überfallen. Unfähig, seine Tochter zu beschützen, ist Davids Schande nun komplett. Ihre ist allerdings weitaus größer.

Es gibt in Coetzees schmerzlichem Roman viel mehr zu erkunden, und wenig davon ist tröstlich. Es wäre zu einfach, seinen Titel aufzugreifen und Schande als eine komplizierte Aufarbeitung persönlicher und politischer Schande und Verantwortung zu betrachten. Aber das Anliegen des Autors ist die Geschichte seines Landes, die Brutalitäten und der Verrat. Coetzee setzt sich auch mit der Frage auseinander, wieviel Seele und wieviele Rechte wir Tieren zugestehen. Nach dem Überfall nimmt David seine Rolle im Hundeasyl viel ernster und findet schließlich eine Art Zuhause und ein gewisses Maß an Liebe. In Coetzees The Lives of Animals, vor kurzem in der Schriftenreihe der Princeton University erschienen, erzählt eine alternde Romanschriftstellerin ihren Zuhörern, daß die Frage, die alle Labor- und Zootiere beschäftigt, lautet: "Wo ist mein Zuhause, und wie komme ich dorthin?" Obwohl er im Vergleich zu den ungewollten Tieren, die in seiner Obhut sind, geradezu allmächtig ist, ist David letztendlich genauso gefangen und genauso verloren wie sie.

Schande ist geradezu gewollt einfach. Und doch besitzt es seine ganz eigene magere,herzzerreißende Lyrik, vor allem in den Beschreibungen der ungewollten Tiere. Am Anfang der Geschichte erklärt David seiner Studentin, daß Lyrik den Leser entweder sofort anspricht -- "eine plötzliche Offenbarung und eine plötzliche Reaktion" -- oder überhaupt nicht. Coetzees Buch spricht da anders; seine Schichten und Traurigkeiten wickeln sich endlos ab. --Kerry Fried -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Die fortwirkende Erbschaft von Hass und Rachsucht, die das formelle Ende der Apartheid noch lange überdauern wird, beschwört J. M. Coetzee in lakonischer Sprache - und mit der Bannkraft von Weltliteratur." (Der Spiegel)

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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Baas en Klaas 10. Dezember 2006
Von Esther TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
... Herr und Knecht;

Die Geschichte der hingenommenen Schande in Südafrikas Post-Ära der Apartheid erzählt uns vom Literaturprofessor David Lurie und seiner Tochter Lucy. Während der Professor - ein Mann in den Fünfzigern - seine Universitätsstelle in Kapstadt mit einer leichtfertigen Affäre zur Studentin Miriam aufs Spiel setzt, sein Vergehen in der Anhörung offen bekennt ohne wirklich Stellung zu nehmen und der sozialen Ausgrenzung ins offene Messer läuft, führt seine Tochter ihr Leben auf einer Farm im Eastern Cap, von ihrer Lebensgefährtin getrennt, umgeben von fleißigen, aufstrebenden Schwarzen. Sind beide von ihrer Lebenseinstellung auch sehr unterschiedlich, verbindet sie doch die Schande, die sie sich unangefochten zu tragen aufgebürdet haben - David Lurie im Bekenntnis seiner Affäre und Rückzug aus seinem gewohnten Lebensumfeld - Lucy Lurie im Schweigen zur Vergewaltigung durch drei Schwarze, die sie im eigenen Haus überfallen haben und ihrer anschließenden Unterwerfung. Dennoch wird sie das fehlende Verständnis für die Handlungen des anderen erneut voneinander entfernen.

Ich möchte mir nicht anmaßen, eine Meinung über das Handeln der beiden Hauptdarsteller zu bilden. Diese Situation verstehen zu können, fordert voraussichtlich das Erleben Südafrikas und ihrer politischen Situation. Dennoch ist der Fortlauf der Geschichte und die Unfähigkeit, eine Wende herbeizuführen Furcht erregend - am erschreckensten die selbstverständliche Beschreibung des Geschehens, das mir das Gefühl des eigenen, feigen Mitansehens hinterlässt.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eine kritische Betrachtung von J. M. Coetzees Roman Schande muß schon mit der Umschlaggestaltung der deutschen Ausgabe beginnen. Ein südafrikanischer Autor, ein Roman aus Südafrika, das kann in den Augen der Gestalter des S. Fischer Verlags offensichtlich nur ein Problem zwischen Schwarz und Weiß behandeln. Das Coverfoto einer jungen Weißen mit einem zur Hälfte schwarz gemalten Gesicht ist ein beredtes Beispiel für die gedankenlose grafische Umsetzung des Inhalts. Es ist fast so, als wollte man eine Ausgabe von Romeo und Julia mit einem niedlichen Herzchen zusammenfassen. Ganz anders die Originalausgabe, die ganz und gar leer und weiß ist, nur mit dem Namen des Autors versehen und mittendrin, ganz winzig, das Wort Disgrace. Die damit gezeigte Leere, das Tabula rasa, das zaghafte Wort, das sind tatsächliche Aspekte des Buches.

Auch der Titel Schande ist problematisch. Zwar bedeutet das Wort Disgrace Schande, aber auch Erbärmlichkeit und Ungnade. Was und wer erbärmlich ist oder in Ungnade gefallen, darüber wird zu reden sein. Schande wird meist verstanden als Ahndung eines die gesellschaftlichen Normen verletzenden Verhaltens und diese Normen sind zumeist alte, überlebte Ansichten von Ehre und Moral. Deswegen begegnen wir dem Begriff fast nur noch im Zusammenhang mit dem Aufbegehren gegen heuchlerische Zwangsmoral. Das aber ist nicht Thema des Buches von Coetzee.

David Lurie ist niemand, der mit Bedacht jungen Mädchen nachsteigt. Seine sexuellen Bedürfnisse regelt er mit professioneller Hilfe. Das hat etwas Hygienisches, Sachliches an sich, wie der Gang zur Fußpflegerin....

Das Buch dagegen durchzieht ein permanenter Niedergang. Vordergründig ein persönlicher, Rückstufung vom Professor zum Assistenzprofessor, Verjagung aus dem Amt, Vertreibung aus seinem sozialen Umfeld und als Endstation Assistent bei der Tötung überzähliger Hunde. Eigentlich aber geht es um den Niedergang dessen, was wir als westliche Kultur betrachten. Schon die Universität scheint sich davon zu verabschieden, indem sie sich nüchternen Themen zuwendet und sich in Technische Universität umbenennt. Sprache soll in ihr nicht mehr als abgehobene literarische Ausdrucksform, sondern nur noch als Kommunikationsmittel gelehrt werden. Dafür ist der Schöngeist jedoch überqualifiziert und folglich wird er zurückgestuft. Die Studenten interessieren sich auch nicht für seine Themen. Er sitzt sozusagen auf einem langsam verdorrenden Ast. An diesem Niedergang leidet Lurie und deshalb ist er auch nicht bereit und zu stolz, um seine Affaire mit Melanie unter dem politischen Gesichtspunkt der sexuellen Belästigung abhandeln zu lassen. Für ihn geht es hier um geistige Besitzstandwahrung.

Die um sich greifende Entliterarisierung der Sprache bringt ihn auch dazu, dem geschriebenen Wort mehr und mehr zu Mißtrauen. Bei seiner Auffassung, Sprache sei Klang, der die Leere der Seele füllt, muß er, um dem allgemeinen Kommunikationsgeschwafel zu entgehen, auf den Gesang ausweichen. Aber auch da ist der allgemeine Niedergang nicht aufzuhalten. Die fülligen Arien weichen bei fortschreitender Beschäftigung kleinen, klagenden Stimmchen. Die opulente Orchestermusik wenigen Streichern und schließlich einer verstimmten Kinderukulele „plink-ploink". In dem Motiv der von ihm projektierten Oper wird meines Erachtens dieser Niedergang auf der Ebene der Kultur, wie er sie versteht, thematisiert. Dieser Niedergang scheint das Einzige zu sein, was ihn wirklich leiden läßt. Dagegen läßt er nicht erkennen, ob ihn sein gesellschaftlicher Abstieg wirklich anficht. Eher scheint er ihn als eine Befreiung zu empfinden.

Coetzee gilt nach Aussage verschiedener Rezensenten als ein Verfasser von Fabeln. Seine Personage illustriert also beispielhaft Allgemeineres. Dies ist auch der Eindruck, den das Buch vermittelt. Zumal seine Figuren nicht besonders fein gezeichnet sind. Sie scheinen Platzhalter für „Problemgruppen". Bezogen auf die heutige südafrikanische Gesellschaft lassen sie sich ohne viel Mühe zuordnen. Lurie als Vertreter der herkömmlichen westlich gebildeten englischstämmigen weißen Oberschicht. Seine Tochter Lucy als Zusammenfassung der bodenständigen, trotzig abgekapselten Buren. Schließlich Petrus, als Repräsentant der das Land ergreifenden, sich neu einrichtenden schwarzen Bevölkerung. Das sind zugleich die Komponenten, die in Südafrika zusammenfinden müssen oder untergehen. Angesichts der Geschichte von Apartheit und Unterdrückung kein Unterfangen, für das es Patentrezepte gäbe oder das ohne schmerzende Einschnitte, Verletzungen und Racheversuche abginge.

Das Buch als Schilderung individueller Schicksale zu begreifen, heißt sicherlich, es mißzuverstehen. Es ist ein politisches Buch, ein kulturkritisches Buch, ein Buch, das Fragen nach dem Wie und Warum des Wandels in einer Zeit des allgemeinen Umbruchs stellt und seine Begleiterscheinungen beispielhaft schildert. Es bietet keine Lösung, es konstatiert. Angesichts der Tatsache, daß Coetzee sich schon in anderen Büchern mit dem Verhältnis des Menschen zu den Tieren beschäftigt hat und eine neue, partnerschaftliche Sicht des Verhältnisses einfordert, nimmt es nicht Wunder, daß dieses Motiv auch in Schande einen breiten Raum einnimmt. Mir scheint es nicht nur eine Episode zur Schilderung der Tiefe von Luries Fall zu sein. Unser „Vor die Hunde gehen", was sich aufdrängt und wohl meint, zu deren Fraß zu werden, erklärt sich in der englischen Version von „Going to the dogs" eher als das was er meint. Es mag den Ausschluß von der menschlichen Tafel meinen, den „Katzentisch", den Napf und die Gesellschaft der Hunde. Hierin, in einer dünkellosen, bescheidenen, den eigenen vermeintlichen Wert relativierenden Haltung, scheint einer der Lösungsvorschläge zu liegen, die das Buch anbietet. Lucy wird in Sicherheit leben können, wenn sie den burischen Besitzanspruch aufgibt und sich in die afrikanische Familie der neuen Landbesitzer integriert. Das ist etwas, was sie bei aller Verletzung spürt. Insofern kann sie eine Hoffnungsfigur für eines der südafrikanischen Probleme sein. David gibt seinen Anspruch kultureller Überlegenheit auf und entdeckt die Seele der Hunde und schmerzhaft auch die der anderen „Underdogs". Petrus erweist sich nach einem bitteren Moment der Rache als Stabilitätsfaktor und seine Familie, die auch die Rächer einschließt, als mögliches Refugium. Das alles sind Aussichten, die uns Europäern oder europäisch Geprägten quer im Halse stecken bleiben. Aber eine Botschaft des Buches kann sein: Wir müssen schlucken oder wir werden ersticken. Lesen Sie weiter... ›

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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillante Charakterstudie 24. März 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Für einen Mann seines Alters, zweiundfünfzig, geschieden, hat er seiner Ansicht nach das Sexproblem recht gut im Griff". David Lurie, Professor für Kommunikationswissenschaften an einer südafrikanischen Universität, weiß, daß seine Aktien beim weiblichen Geschlecht sinken. Er kennt die unumkehrbare Talfahrt, die Männer seines Alters erwartet - und ob er wirklich alles im Griff hat möchte man auch bezweifeln, denn sexuelle Erfüllung kann ihm nur noch der wöchentliche Besuch bei der Prostituierten Soraya verschaffen. Das mühsame errichtete Gerüst des Alltags bekommt erste Risse, als er Soraya mit zwei Kindern zusammen sieht. Lurie spricht sie vorsichtig auf die Kinder an und umgehend enden die seligmachenden Donnerstage, denn Soraya verschließt sich und wendet sich endgültig von ihm ab. "Er sollte aufgeben, vom Feld gehen", lautet Luries Selbsterkenntnis. J.M. Coetzee beschreibt in seinem glänzenden Roman "Schande" im folgenden das rasche Ausscheiden aus dem, was Lurie ein normales Leben nennt. Die Studentin Melanie Isaacs gerät in das Fadenkreuz seiner Suche nach Nähe und Intimität und eine kurze, folgenschwere Beziehung zwischen beiden stürzt Lurie ins Verderben. Melanie ist sich ihrer Gefühle nicht sicher und läßt die Annäherungen des alternden Mannes geschehen, ohne seine Leidenschaft teilen zu können. Nur kurze Zeit später sieht sich Lurie mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung konfrontiert - das Ende seiner Tätigkeit an der Universität ist gekommen. Zu einer wirklich großen Erzählung wird der Roman nun durch den zweiten Teil, der Lurie auf die Farm seiner Tochter bringt.... Lesen Sie weiter... ›
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5.0 von 5 Sternen Buch gelesen?
Ich vermute, dass die 1 Stern kommentare von Menschen stammen, die den Roman entweder flüchtig gelesen haben oder schlicht und einfach überfordert waren. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von J. Kilborn veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein mit nüchternen Tatsachen gestalteter Roman
Südafrika nach der Apartheid: Der Literaturprofessor David Lurie beginnt eine kleine Affäre mit einer seiner Studentinnen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Josephine Sterner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Guter Roman, unerwartetes Verhalten der Personen
Coetzee, der Nobelpreisträger 2003, schreibt hier ein Buch mit Personen, die anders reagieren, als man es zunächst erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Andreas Fischer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend geschrieben mit einem Ende, das zum Nachdenken anregt
Coetzee beschreibt auf ergreifende Art und Weise, welche Auswirkunfen die (sozialen) Unterschiede auf das Leben in Südafrika haben. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Yolande veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt Lesen
Das Buch spiegelt eine Teil der südafrikanischen Gesellschaft hervorragend wider.
Die Charakterstudien sind präzise ausformuliert. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Dr. Laub Jens veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen berührend, auf eine sehr unangenehme Art
Ich hatte mir diese Buch als angenehme Ablenkung zwischen viel Fachliteratur vorgenommen. Das hatte nicht funktioniert. Die Wirkung des Buches war sehr unangenehm. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von OldSchoolBoy veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Erschütternd
Bitte lesen sie dieses Buch nicht, wenn sie etwas über Südafrika erfahren möchten oder planen, dorthin zu reisen! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Lady Montagu veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ruhig und lehrreich
ruhige geschichte ueber einen einsamen,in die jahre gekommenen professor und seine erwachsen gewordene tochter im post-apartheitsafrika. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von C. Bamberger veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kein Friede in Sicht ... mit sich selbst und den anderen ...
Lurie ist Literaturprofessor in Kapstadt und dem weiblichen Geschlecht durchaus zugetan, auch wenn er sich dem Leser als bindungsunfaehig erschliesst. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von faustino888 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Legt den Finger in die offene Wunde des Rassismus
Dies ist kein Roman für Zartbesaitete, erinnert an "Der menschliche Makel" von Philip Roth, ist aber viel intensiver, auch brutaler, legt den Finger in die offene Wunde des... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Jörg Wolter veröffentlicht
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