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Schampanninger: Kriminalroman
 
 
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Schampanninger: Kriminalroman [Taschenbuch]

Max Bronski
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (11. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453434846
  • ISBN-13: 978-3453434844
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.300 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gossec ist Kult!

München leuchtet in adventlicher Pracht. Antiquitätenhändler Gossec verdingt sich als Weihnachtsmann bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung und wird unversehens in kriminelle Machenschaften verstrickt. Der Hauptverdächtige: Sternekoch Berghammer, Liebling der Münchner Schickeria.

Über den Autor

Max Bronski, geboren 1964 in München, hat seine Heimatstadt nie verlassen. Nach einem abgebrochenen Theologiestudium hat er sich mit verschiedenen Jobs durchgebracht, gemalt und geschrieben.




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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J., Daniel TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Vorweihnachtszeit in München, doch auch im dritten Roman von Bronski kann von Besinnlichkeit vorerst keine Rede sein. Zuerst muss sich der ruppige, grantelnde aber deswegen nicht weniger sympathische Gossec mit dem Bösen, in Gestallt eines bekannten Münchener Gastronomen und seinem wohltätigen Verein anlegen, und so den Münchener Obdachlosen zu einem Weihnachtsmahl und dem Guten letztendlich zum Sieg verhelfen.
Auch bei Schampaninger handelt es sich weniger um einen Kriminalroman der klassischen Sorte, sondern vielmehr um eine launige aber trotzdem treffende Millieustudie, in der Bronski auf charmante Art und Weise die münchener Schikeria und den ganzen weihnachtlichen Wohltätigkeitszirkus demaskiert und als das zeigt was sie in Wirklichkeit ist, nämlich eine willkommene Gelegenheit für die Herrschaften gesehen zu werden und mit vorgeschobener Wohltätigkeit zu protzen und zu prunken.
Nach Seite einhundertvierundsiebzig legt man das Buch entäuscht zur Seite, doch nicht etwa wegen des Inhalts sondern vielmehr wegen der Tatsache, dass man das winterliche München verlassen muss und bis zur Rückkehr noch einige Monate bis zum erscheinen des nächsten Bronskiromanes warten muss.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Max Bronski ist 1964 in München geboren und hat laut Klappentext seine Heimatstadt nie verlasen. Er hat sich mit einem Theologiestudium versucht, sich mit allerlei Jobs über Wasser gehalten, gemalt und vor allem geschrieben. Und da er das wirklich gut kann, ist er dabei hängen geblieben.

Schon seine beiden ersten Romane haben überzeugt und in einer bestimmten Szene seine Hauptfigur zum Kult werden lassen. Auch der neue Roman "Schampanninger" überzeugt wieder durch seine sprachliche Spritzigkeit und eine absolut skurrile Hauptfigur, die uns durch ein München führt, das nur der in seine Stadt verliebte und vernarrte Ureinwohner so beschreiben kann.

Wilhelm Gossec, in dem Max Bronski, wie ich vermute, viele seiner eigenen Lebenserfahrungen verdichtet hat, ist ein Antiquitätenhändler. Sein Laden im Schlachthofviertel ist nur fünf Minuten von der Theresienwiese entfernt, wo alljährlich im Spätsommer das Oktoberfest stattfindet, ein Massenereignis, das Menschen aus vielen Ländern geradezu magisch anzieht und für die Einheimischen mittlerweile eher eine Last als eine Lust ist.

Immer rechtzeitig vor diesem Massenbesäufnis stellt Wilhelm Gossec speziell für die vielen ausländischen Gäste sein Sortiment um auf Bavaria und verdient nicht schlecht damit. Ansonsten bestreitet er seinen eher bescheidenen Lebensunterhalt aus dem Verkauf von Exponaten, die er bei Haushaltsauflösungen in und um München gefunden hat.

Spielten bei den beiden ersten Büchern noch die einfachen Leute im Schlachthofviertel die Hauptrolle, hat Max Bronski sich dieses Mal die Münchner Schickeria vorgenommen. Und wie er in einem Interview bestätigt, hat er dabei durchaus lebende Vorbilder im Sinn, als er seinen Protagonisten Gossec zusammentreffen lässt mit Berni Berghammer, "Sternekoch, geschäftlicher Tausendsassa, skrupelloses Schlitzohr und Liebling der Münchner Schickeria".

Wir befinden uns in der Adventszeit, doch was so beschaulich anfängt, entwickelt sich für Gossec zum dramatischen Thrill. Er tut einem alten Bekannten einen Gefallen und springt für ihn als Nikolaus ein. Doch statt nur eine kurze Rede zu halten und mit den anwesenden Senioren Glühwein zu picheln, wird Gossec niedergeschlagen und eingesperrt. Schneller als er denken kann, ist er verwickelt in Bankraub, Kokainhandel und Spendenunterschlagung.

Wie schon in den beiden anderen Büchern, kann es Gossec nicht lassen und beginnt zu ermitteln, wobei er dieses Mal mit seinen eigenen Methoden auch nicht gerade zimperlich ist.

Max Bronski hat ein wunderbar ironisches Buch geschrieben, das man wohl nur dann hundertprozentig verstehen und deshalb wertschätzen kann, wenn man die Szene kennt. Aber auch ohne Münchner Lokalkenntnisse ist die Lektüre ein Genuss.
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Von Amazon bestätigter Kauf
das war wieder einmal ein lesegenuss...der radikale und etwas prollmaesige herr gossec hat in diesem roman mal wieder die unter- und oberschicht aufgemischt...er verlaesst seinen laden so gut wie nie ohne totschlaeger...das hat auch seinen grund: an dem fleckchen muenchner erde, wo gerade gratispruegel verteilt werden, laeuft der gossec sicher vorbei...man muss sich ja verteidigen koennen...vielleicht ist es auch nicht verkehrt, gleich prophylaktisch mal zuzuschlagen...so ist er halt, der sympathische, gerechtigkeitsliebende herr gossec...er verkehrt mit der feinen gesellschaftsschicht genauso wie mit der alkinesenfraktion im schlachhofviertel...was ja nur zu unueberschaubaren problemen fuehren kann...ein herzliches servus aus dem schoenen grosstadtdorf muenchen
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